Weinreben anbauen und ganzjährig pflegen

Der Weinanbau ist im Mittelmeerraum bereits seit der Antike ein wichtiger Wirtschaftszweig. Die Römer brachten die Kulturpflanze schließlich in Provinzen nördlich der Alpen, wo die Weinherstellung im Mittelalter von Mönchen perfektioniert wurde. Mittlerweile ist der private Weinanbau im Hausgarten oder auf dem Balkon ein beliebtes Hobby: Vorwiegend werden hier Tafelreben oder Tafeltrauben angebaut. Dabei handelt es sich um Weinrebensorten, die im Vergleich zu Rebsorten für die reine Weinherstellung auch zum Frischverzehr geeignet und besonders robust sind.

Der Weinanbau hat in vielen Gebieten Deutschlands Tradition. Doch auch in weniger günstig gelegenen Lagen können unterschiedliche Sorten als Nutz- und Zierpflanze im Freien gedeihen. Für kühlere Anbaugebiete hat sich die Pflanzung von früh- bis mittelspät reifenden Rebensorten bewährt. Neue Züchtungen sind dabei besonders unempfindlich und finden häufig als natürliche Fassadenbegrünung im Garten oder auf dem Balkon ihren Einsatz. Für ein gesundes Pflanzenwachstum sind Weinreben, die zu den Blattstielrankern zählen, jedoch auf eine stabile Kletterhilfe angewiesen.

Wir erklären Ihnen im Folgenden, wie Sie starkwüchsige Weinreben im Beet oder Kübel pflanzen und ganzjährig pflegen.

Von der Wilden Weinrebe zur Edelrebe

Die Wilde Weinrebe (Vitis vinifera) stammt ursprünglich aus Vorderasien und erstreckte sich von hier über den gesamten Mittelmeerraum. Ihre natürliche nördliche Vegetationsgrenze bildet die Donau. Experten vermuten, dass bereits vor 7.000 Jahren die erste Edelrebe (Vitis vinifera ssp. vinifera) aus Wildem Wein gezüchtet wurde. Eine solche Edelrebe trägt im Gegensatz zur Wilden Weinrebe zwittrige Blüten, wodurch sich der Befruchtungsvorgang erleichtert: Es wird keine zweite Pflanze benötigt und die Bestäubung erfolgt über den Wind. In dieser Züchtung ist daher auch der Ursprung des erfolgreichen Weinanbaus zu finden.

Geeignete Tafeltrauben-Sorten für den Hausgarten

Spezielle Neuzüchtungen sind resistent geben Pilzerkrankungen und frosthart.

Weinreben sind starkwuchernde Klettergewächse, die gerne zur Fassadenbegrünung gepflanzt werden. Für ein gesundes Pflanzenwachstum benötigen Weinreben eine Kletterhilfe, an der die einzelnen Triebe entlanggeführt und bei Bedarf mit speziellen Pflanzen-Clips befestigt werden, da ein starker Behang mit Weinbeeren, wie "Weintrauben" korrekt genannt werden, zum Abknicken der Triebe führen kann. Aufgrund des schnellen Wachstums sind bereits nach kurzer Zeit große Flächen, etwa eine Pergola, Garage oder Hausfassade, mit den grünen Blättern bewachsen.

Übrigens: Einige Weinsorten bilden ein wunderschönes rotes Herbstlaub und verwandeln den tristen Herbstgarten in einen farbenfrohen Außenbereich.

Die wechselständigen Blätter sind mit bis zu 15 Zentimetern ungewöhnlich groß und – je nach Sorte – unterschiedlich stark gelappt. Diese Vielzahl an großflächigen Blättern macht Weinreben anfällig für Pilzerkrankungen, denn die Schadpilze haften an schlecht abtrocknenden Blättern besonders gut und breiten sich unerkannt schnell über die gesamte Pflanze aus.

Es empfiehlt sich daher auf pilzfeste Weinsorten zur Pflanzung im Privatgarten zurückzugreifen. Hierbei handelt es sich häufig um speziell gezüchtete Edelreben, die nur wenige Ansprüche an ihren sonnigen Standort stellen und als pflegeleicht gelten. Die folgende Tabelle nennt beliebte Beispiele resistenter Tafeltrauben-Sorten:

Sorte Früchte Geschmack Beginn der Reifezeit Besonderheiten
Calastra große helle Früchte angenehm süß mit milder Säure Anfang September robust und wuchsstark mit sehr großem, dekorativem Laub, daher ideal geeignet zur Fassadenbegrünung
Elegant sverhranny kernarme, feste Früchte sehr aromatisch Mitte August lange Erntezeit und äußerst frosthart
Moldawa große blaue Beeren süß Mitte Oktober äußerst robust und bildet im Herbst eine schöne rote Laubfärbung
Original gelbe bis roséfarbene Beeren mild bis fruchtig Anfang Oktober bildet spitz-ovale Beeren und sehr dekoratives Laub
Solotoi Don helle, sehr schwere Trauben fruchtig-süß Mitte September bildet sehr kleine Kerne und ist bis -24 °C frosthart

Weinanbau im Garten – Standortwahl und Bodenaufbereitung

An einem sonnigen Standort gedeihen Trauben besonders gut und werden fruchtig-süß.

Tafel- und Weintrauben sind wärmeliebende Klettergewächse, die an einem vollsonnigen und windgeschützten Standort optimal gedeihen. In nördlichen Regionen finden Weinreben an einer nach Süden ausgerichteten Hauswand ihren idealen Standort. Hier gilt im Allgemeinen, dass Weinbeeren mit jedem weiteren Tag Sonneneinstrahlung immer süßer werden.

Aufgrund der späten Reifezeit ist auf einen tiefgründigen, mäßig feuchten Boden zu achten, der sich im zeitigen Frühjahr schnell aufwärmt und ideale Wachstumsvoraussetzungen ermöglicht. Dabei gedeihen Weinreben in deutschen Anbaugebieten sowohl auf kalkreichen Mergel-, als auch sauren Sandsteinböden.

Wichtig ist eine gute Durchlässigkeit, um wurzelschädigender Staunässe vorzubeugen. Stark verdichtete Lehmböden sollten mit Kies oder Sand entsprechend aufbereitet werden, bevor die Pflanzen eingesetzt werden. Mischen Sie hochwertigen organisch-mineralischen Dünger unter den Aushub – auf diese Weise erleichtern Sie den Jungpflanzen das Anwachsen und fördern ein gesundes Abwehrsystem durch die optimale Versorgung mit wichtigen Nährstoffen und Spurenelementen.

Anleitung zum Pflanzen von Weinreben

Viele Reben werden im Fachhandel als Containerware angeboten, welche ganzjährig ins Freie gepflanzt werden darf. Experten raten dennoch zu einer Frühjahrspflanzung. Diese hat den entscheidenden Vorteil, dass sich der im vorherigen Jahr bereits aufbereitete Boden setzen und so optimale Standortbedingungen entwickeln kann, welche die vorgezogenen Jungpflanzen in der Phase der Akklimatisierung unterstützen.

Die Weinrebe zählt zu den Blattstielrankern und bildet bei Kontakt kleine Greiforgane, mithilfe derer sie an der Kletterhilfe in die Höhe und Breite wächst.

Ist der ideale Standort an einer sonnigen Wand gefunden, wird der Untergrund im Herbst für die Pflanzung der Weinreben aufbereitet. Lockern Sie den Boden für ein gesundes Wurzelwachstum rund 40 Zentimeter tief mithilfe eines Spatens oder einer Grabegabel auf. Durchmischen Sie die gelockerte Schicht mit reifem Kompost oder einem anderen natürlichen Dünger Ihrer Wahl. Bis zum zeitigen Frühjahr darf der Boden nun ruhen.

Die vorgezogenen Weinreben werden vor der Pflanzung zunächst rund zehn Stunden in ein Wasserbad gesetzt. Im Anschluss kommen sie Mitte April in das vorbereitete Beet. Heben Sie zu diesem Zweck pro Rebe ein Pflanzloch mit einer Grundfläche von 30 x 20 Zentimetern aus. Dabei sollte zwischen den einzelnen Pflanzen jeweils ein Pflanzabstand von 100 Zentimetern, sowie ein Abstand von 10-20 Zentimetern zur Hauswand eingehalten werden. Die Pflanztiefe orientiert sich am alten Container: Wichtig ist, dass sich die Veredelungsstelle nach der Pflanzung etwa vier Zentimeter über der Erdoberfläche befindet.

Tipp: Die Veredelungsstelle einer Pflanze erkennen Sie ein einer kleinen Verdickung am unteren Stamm.

Richten Sie die Pflanze schräg zur Kletterhilfe gerichtet aus und lockern Sie die Wurzeln zu allen Seiten hin. Geben Sie den aufbereiteten Aushub in kleinen Etappen in das Pflanzloch und wässern Sie immer wieder mäßig, um Hohlräume zu füllen. Abschließend wird die Erde nicht stark verdichtet, aber kräftig gewässert.

Tipp: Wenn Sie noch keine Rankhilfe errichtet haben, sollte diese vor der Pflanze eingesetzt werden, um Wurzelschäden zu vermeiden. Im Anschluss werden die ersten jungen Triebe an die Kletterhilfe geführt, um sie in die gewünschte Richtung zu erziehen.

Pflege, Erziehungsform und Schnitt

Weinreben gelten als pflegeleicht und anspruchslos, solange sie an einem sonnigen Standort gepflanzt und ausreichend mit ausgewogenen Nährstoffen versorgt sind. In Frühjahr sollten Sie die Weinrebe mit reifem Kompost versorgen, Experten empfehlen hier drei Liter pro Quadratmeter. Chemische Dünger sind in der Regel zu stickstoffreich und begünstigen Blattkrankheiten.

Die eigentlichen Pflegemaßnahmen beschränken sich bei der Weinrebe daher auf gezielte Schnittmaßnahmen für einen gesunden und ansprechenden Wuchs.

Auch eine Pergola kann als Spalier genutzt werden. Der Wein dient hier mit seinen großen Blättern zusätzlich als natürlicher Sonnenschutz.

Stammerziehung

Sollten sich zu Beginn des ersten Standjahres mehrere Triebe bilden, wird ausschließlich der kräftigste erhalten und entlang des breiten Stützpfahls positioniert. Ziel ist es, im Laufe des ersten Standjahres bereits eine ansprechende Stammhöhe zu erreichen. Der Haupttrieb wird zunehmend verholzen und stabiler werden.

Dennoch ist es besonders zur Anfangszeit wichtig, den jungen Stamm immer wieder mit einem weichen Band am Stützpfahl zu fixieren, um Windwurf und Triebbruch vorzubeugen. Geiztriebe, die sich unterhalb der gewünschten Stammhöhe in den Blattachsen bilden, werden immer zeitnah entfernt.

Fruchtbildung mit Schnittmaßnahmen fördern und erhalten

Die fruchtigen Weinbeeren bilden sich nur an Trieben, die zweijährigem Holz entspringen. Diese wachsen entlang gespannter Drähte oder hölzernen Spalieren in die Höhe und Breite. Je nach Erziehungsform können wuchsstarke Weinreben bis zu sechs Meter breit werden. Für ein kontrolliertes Wachstum im Garten oder auf dem Balkon sorgen regelmäßige Schnittmaßnahmen.

Ende Mai, nach den Eisheiligen, wird die Anzahl der Frühjahrstriebe auf die kräftigsten fünf reduziert. Diese werden im Anschluss vorsichtig am Spalier befestigt. Regelmäßige Sommerschnitte erhalten die Pflanzengesundheit und fördern die Fruchtbildung. Besonders wichtig ist die gezielte Entfernung großer Blätter, die den Fruchtbehang während der Fruchtreifung beschatten oder nur schlecht abtrocknen.

Winterschutz für Weinreben

Bereits vor Frostbeginn werden die empfindliche Stammbasis und die zarten Wurzeln mit einer lockeren Anhäufung von Kompost oder Erde vor kältebedingten Schäden geschützt. Erst im März wird dieser natürliche Winterschutz wieder entfernt, sodass die verdickte Veredelungsstelle wieder ausreichend Licht bekommt. Frisch gesetzte Weinreben werden im ersten Standjahr zusätzlich bestmöglich von allen Seiten mit Reisig umgeben oder mit Jutesäcken oberirdisch geschützt. Öffnen Sie Schutzhüllen an milden Tagen, um einen Sauerstoffaustausch zu gewährleisten und so einer Schimmelbildung vorzubeugen.

Tipp: Wenn Sie in einem spätfrostgefährdeten Gebiet wohnen, sollten Sie keine frühblühenden Sorten pflanzen, da hier die Gefahr eines Ernteausfalls sehr hoch ist.

Vermehrung über Stecklinge?

Weinreben lassen sich grundsätzlich leicht über Stecklinge oder Ableger vermehren. Dennoch besteht bei einer solchen wurzelechten Pflanze das Problem einer hohen Anfälligkeit für einen Befall mit der frucht- und pflanzenschädigenden Reblaus. Dieser Schädling zählt zu den bedeutendsten Schädlingen im professionellen Weinbau: Wurzelrebläuse schädigen beispielsweise das Leitgewebe der Wurzeln dauerhaft und führen so zum Absterben der Pflanze.

Aus diesem Grund ist der Anbau nicht veredelter Weinreben in Deutschland gesetzlich verboten.

Tipp: Alle im Handel angebotenen Wein- oder Tafelreben werden auf speziellen Unterlagen veredelt und sind resistens gegen einen Reblausbefall.

Typische Krankheiten und Schädlinge im Weinanbau

Engmaschige Netze schützen gepflanzte Weinreben vor einem Schädlingsbefall.

Wird im privaten Hausgarten Wein gepflanzt, empfiehlt es sich auf resistente Neuzüchtungen zurückzugreifen. Diese sind weniger anfällig für Pilzerkrankungen, wie etwa dem Echten und Falschen Mehltau oder dem Grauschimmel, aber auch nicht vollständig immun, sodass gezielte Pflegemaßnahmen die Prävention unterstützen:

Wesentliche Maßnahmen sind einerseits die Entfernung sogenannter Geiztriebe und andererseits die regelmäßige Auslichtung der Pflanze. Hierbei wird zu üppig wachsendes Blattwerk entfernt, sodass Früchte, Triebe und die restlichen Blätter schneller und besser abtrocknen, da feuchte Blätter über den Wind verbreiteten Pilzsporen eine ideale Angriffsfläche bieten.

Wird ein Pilzbefall festgestellt, müssen alle betroffenen Triebe abgeschnitten und im Hausmüll entsorgt werden. Reinigen Sie im Anschluss die Gartengeräte und vermeiden Sie einen längeren Bodenkontakt von befallenen Pflanzenteilen, da Pilzsporen auch im Boden oder Kompost überdauern und erneut nahestehende Pflanzen befallen können. Als Vorbeugung können Spritzungen mit Netzschwefel, einem anorganischen Fungizid, durchgeführt werden.

Der in Vergangenheit wichtigste Schädling im Weinbau, die Reblaus, spielt seit dem alleinigen Einsatz veredelter Unterlagen keine große Rolle mehr. Auch im Privatgarten werden Wein- und Tafelreben in der Regel nicht mehr befallen. Experten beobachten jedoch ein vermehrtes Auftreten der Kirschessigfliege, die ihre Eier in heranreifende Weinbeeren legt und auf diese Weise der Ernte schadet.

Tipp: Schützen Sie Ihre Weinreben präventiv mit engmaschigen Netzen vor einem Schädlingsbefall und untersuchen Sie Triebe und Blätter regelmäßig nach möglichen Krankheitssymptomen.

Ernte und Verwertung

Frühsorten sind bereits im August, einige andere Rebensorten sind auch erst im Laufe des Septembers oder Oktobers erntefreif. Die Erntezeit beginnt, sobald die Weinbeeren ihre sortenspezifische Farbe sowie einen allmählich verholzenden Stiel entwickelt und eine ansprechende Süße ausgebildet haben. Hierbei weisen Anbau-Experten darauf hin, dass die Süße der Beeren sich mit jedem weiteren Tag in der Sonne verstärkt. Sollte ein erster Geschmackstest bereits überzeugen, können Sie die Beere guten Gewissens eine weitere Woche an der Rebe hängen lassen, um ein ausgewogenes Aroma zu erhalten.

Nach der Ernte sind die Beeren an einem kühlen, dunklen Ort noch einige Zeit lagerfähig. Zur Lagerung sollten die Beeren nicht übereinander, sondern flach nebeneinander auf einer trockenen Unterlage ausgebreitet werden.

Tipp: Für die Herstellung von rund zehn Litern Traubensaft benötigen Sie etwa 15 Kilogramm Weinbeeren.

Wein- und Tafelreben zählen zu den starkwüchsigen Kletterpflanzen und werden gerne zur natürlichen Fassaden- oder Pergolabegrünung eingesetzt. In unserem Lesetipp haben wir Ihnen wissenswerte Informationen zum richtigen Anbau sowie zur ganzjährigen Pflanzenpflege von rankenden Gewächsen zusammengestellt.
Kletterpflanzen im Garten oder auf dem Balkon anbauen

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Bildnachweis
  1. "Weinreben anbauen" (Originalbild): Hans Braxmeier (Hans), Lizenz: CC0 1.0 / Pixabay

  2. "Reifende Trauben" (Originalbild): congerdesign, Lizenz: CC0 1.0 / Pixabay

  3. "Trauben in Abendsonne" (Originalbild): Unsplash, Lizenz: CC0 1.0 / Pixabay

  4. "Klettertechnik der Weinrebe" (Originalbild): Oliver Huber (Silvicultrix), Lizenz: CC0 1.0 / Pixabay

  5. "Weinreben begrünen Pergola" (Originalbild): Herbert Aust (herbert2512), Lizenz: CC0 1.0 / Pixabay

  6. "Schdälingsschutz im Weinanbau" (Originalbild): Paul Brennan (paulbr75), Lizenz: CC0 1.0 / Pixabay

  7. "Clematis begrünt Gerätehaus" (Originalbild) von Acabashi, Wikmedia Commons, Lizenz: Creative Commons CC-BY-SA 4.0, Zuschnitt, Farbkorrektur

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