Checkliste für den Frühjahrsputz: So wird die Wohnung sauber!

Viele Menschen starten mit guten Vorsätzen ins neue Jahr – etwa mit dem Wunsch, bewusster zu leben, sportlicher zu werden oder den Alltag mehr zu strukturieren.

Der erste Schritt zu einem neuen Lebensgefühl ist die Grundreinigung der Wohnung. Den richtigen Zeitpunkt bestimmen Sie selbst - anbieten würde sich der zeitige Frühling, wenn der Winter vorbei ist und die ersten Sonnenstrahlen den Tag verschönern. Dabei geht es jedoch nicht nur um die räumliche Reinigung, sondern auch um das Abwerfen von Altlasten: Machen Sie Reine mit Ihrem privaten Umfeld und sich selbst.

Säubern Sie Räumlichkeiten, Polstermöbel und Gardinen mit umweltverträglichen Reinigungsmitteln komplett, um eine optimale Aufbereitung ohne chemische Zusatzstoffe zu erzielen. Dies nimmt bereits einen positiven Einfluss auf das Raumklima und somit Ihre Lebensqualität.

Sortieren Sie im Anschluss alte Klamotten und Kleidungsstücke aus, die Sie im letzten Jahr nicht getragen haben. Gut erhaltene Stücke können Sie zur Kleiderspende geben und so anderen Menschen eine Freude bereiten. Im Folgenden finden Sie die besten Tipps, sowie eine Checkliste für den Frühjahrsputz in Haus und Wohnung: Wir erklären, welche Putzutensilien sinnvoll sind und wie Sie auch mit Hausmitteln hygienisch reine Räumlichkeiten erzielen.

Durch Putzen ein neues Wohn- und Lebensgefühl schaffen

Das Ziel des Frühjahrsputzes ist es, ein neues Wohngefühl ohne großen Aufwand zu schaffen. Durch die bewusste Reinigung sämtlicher Möbel und Flächen im Innenbereich erzielen Sie ein angenehmes Wohnraumklima – dieses hat wiederum einen positiven Einfluss auf die Psyche, man fühlt sich wohl und geborgen.

Wenn Sie mit die Putzaktion im Vorfeld strukturiert angenehen und sich Pausen gönnen, wird der Frühjahrsputz zur Reinigung für Haus und Körper.

Wenn Sie sich dem Frühjahrsputz gut vorbereitet stellen und sich ausreichend viele Pausen gönnen, kann das Putzen wie eine Therapie, eine Verjüngungskur zum Jahresbeginn wirken.

Wichtig ist, dass Sie Hektik und Stress nicht zulassen, sondern den Reinigungsprozess für Haus – und Körper – mit Ruhe umsetzen. Dies hat zur Folge, dass der Frühjahrsputz häufig nicht an einem Tag erledigt ist, das ist aber auch nicht schlimm: Nehmen Sie sich die Zeit, die Sie brauchen, um entspannt Reine zu machen.

Tipp: Tragen Sie bequeme Klamotten und lassen Sie Ihre Lieblingsmusik laufen. Zudem sollten Sie einen Tag wählen, an dem Sie nicht mehr großartig das Haus verlassen müssen. Denken Sie dennoch daran zwischendurch frische Luft zu schnappen, um Ihren Kreislauf anzukurbeln und aktiv zu bleiben. Nach der Putzaktion können Sie sich dann einen Wellness-Tag in der Badewanne mit Gesichtsmaske und Peeling gönnen, um die Muskeln nach der anstrengenden Arbeit zu entspannen.

Nach der Wohnungsreinigung kann dann auch das Schlafzimmer in Angriff genommen und der Kleiderschrank aufgeräumt werden: Nutzen Sie den neuen Elan und trennen Sie sich von allen Altlasten, die Sie an schlechte Zeiten erinnern oder einfach nicht mehr passen – schaffen Sie Platz für Neues! Schöne Stücke können in die Altkleidersammlung gegeben werden und so auch anderen Menschen noch zugutekommen.

Starten Sie erholt und mit einer sauberen Wohnung in das neue Jahr!

Grundausstattung für den Frühjahrsputz

Die richtige Vorbereitung ist die Basis einer schnellen und gründlichen Reinigungsaktion. Neben den passenden Putzmitteln und -utensilien sollten Sie auch die richtige Reihenfolge der Arbeitsschritte einhalten, um frisch gesäuberte Flächen nicht wieder mit Schmutzwasser vom Scheibenwischen oder Staub von Regalbrett zu verunreinigen.

Wichtige Putzutensilien

Bei einer gründlichen Reinigung ist es wichtig zu beachten, dass aufgenommene Keime nicht über die Benutzung desselben Schwammes in den einzelnen Räumen verteilt und an andere Stellen übertragen werden. Es hat sich daher ein Vier-Farben-Prinzip, die sogenannte Wechseltuchmethode in der Nutzung von Putzschwämmen etabliert:

Benutzen Sie für spezielle Bereiche individuelle Putzlappen, um Keime nicht im gesamten Haus zu verteilen.
  1. Roter Schwamm: Toilette

  2. Gelber Schwamm: Badezimmer

  3. Grüner Schwamm: Küche

  4. Blauer Schwamm: Restliche Flächen im Wohnbereich

Zudem empfiehlt es sich vor dem feuchten Wischen mit einem antistatischen Staubwedel alle zu reinigenden Flächen abzufegen. Auf diese Weise werden Staubpartikel bereits gebunden und man kann die Oberfläche gezielt reinigen. Schütteln Sie den Staubwischer zwischendurch im Außenbereich kräftig aus.

Achtung: Sideboards oder TV-Wände mit Hochglanz-Fronten werden niemals mit einem Microfasertuch gewischt. Setzen Sie hier auf einen kratzfreien Lappen für empfindliche Oberflächen.

Wichtige Putzmittel

Für eine Grundreinigung der ganzen Wohnung werden unterschiedliche Putzmittel benötigt, um jede individuelle Oberflächenstruktur schonend und dennoch gründlich zu säubern. Generell gilt bei Reinigungsmitteln der Vorsatz „weniger ist mehr“: Orientieren Sie sich an den Herstellerangaben zur empfohlenen Dosierung, um Ressourcen und auf Dauer auch Geld zu sparen.

Für nahezu jeden Bereich gibt es Spezialreiniger. Generell wird Fett mit Basen und Kalk mit Säuren gelöst. Die folgenden vier Produkte reichen für einen sauberen Haushalt vollkommen aus, wenn sie mit weiteren Hausmitteln kombiniert werden.

Auf Edelstahl sieht man Kalkflecken besonders schnell.
Für jede Oberfläche wird ein spezieller Schwamm benötigt.

Allzweckreiniger: Der klassische Allzweckreiniger, auch Universal- oder Haushaltsreiniger genannt, ist neutral bis schwach alkalisch und eignet sich daher für eine Vielzahl an Reinigungsanwendungen im Wohnbereich. Die Darreichungsform ist meistens ein flüssiges Konzentrat, das in einem bestimmten Mischverhältnis mit warmem Wasser aufbereitet wird.

Zum Lösen hartnäckiger Flecken oder Verkalkungen ist dieses Putzmittel jedoch nicht primär geeignet. Da der Reiniger scharfe oder auch ätzende Stoffe enthalten kann, sollten Sie das Produkt außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren und bei der Anwendung Putzhandschuhe tragen.

Scheuermilch: Wie der Name schon vermuten lässt, enthält Scheuermilch feine Schleifpartikel, die eine gründliche Reinigung erzielen. Aufgrund des schleifenden Abriebs sollte dieses Putzmittel jedoch nur auf unempfindlichen Flächen eingesetzt werden. Neben starken Verkrustungen und hartnäckigem Schmutz löst die Scheuermilch auch Kalkablagerungen im Badezimmer.

Das Produkt wird direkt auf die zu reinigende Fläche aufgetragen und mit einem feuchten Tuch eingerieben. Abschließend wird überschüssiges Produkt mit einem Handtuch aufgewischt und trocken nachpoliert.

Fettlöser (Schaumreiniger): Wenn Scheuermilch aufgrund einer empfindlichen Oberfläche nicht genutzt werden kann, können Sie auf die fettlösende Kraft von speziellen Schaumreinigern vertrauen. Diese werden auf fettige Flächen gesprüht und nach einer kurzen Einwirkzeit abgewischt.

Das Produkt wird häufig in einer Sprühflasche verkauft und kann so punktgenau oder flächendeckend aufgetragen werden. Der Trick ist, die Sprühdüse am Flaschenkopf in die gewünschte Position zu drehen.

Glasreiniger: Streifenfreie Fenster und makellose Glastische erzielen Sie mithilfe eines speziellen Glasreinigers, der im Anschluss mit kreisenden Bewegungen verteilt wird und hierbei Schmutz, Staub und Fettfilme löst. Für streifenfreien Glanz können Sie abschließend mit einem Zeitungspapier nachpolieren.

Richtige Lagerung von Putzmitteln

Um Verwechslungen zu vermeiden, sollten Reinigungsmittel immer in der Originalverpackung oder -flasche aufbewahrt werden! Viele Produkte sind rosafarben oder aufregend bunt gestaltet und sprechen so besonders Kleinkinder an. Im Idealfall sollten chemische Reinigungsmittel daher in abschließbaren Schränken gelagert werden, zu denen Kinder keinen Zugriff haben.

Falls ein Kind unbeabsichtigt Reinigungsmittel konsumiert, sollte das Produkt inklusive Originalverpackung mit ins Krankenhaus genommen werden, sodass die Ärzte schnell überprüfen können, welche mitunter giftigen Inhaltsstoffe aufgenommen wurden.

Desinfektionsmittel nicht im Haushalt einsetzen

Stark desinfizierende Reinigungsmittel sind in der Regel für den Einsatz in Krankenhäusern oder Pflegeheimen konzipiert und für den privaten Gebrauch nur weniger gut geeignet. Der Grund ist in den hoch dosierten Inhaltsstoffen zu finden: Die keimabtötende Wirkung erscheint zunächst als nützlich, kann aber starke Hautreizungen auslösen und die Entstehung von Allergien fördern.

Weiterhin bekämpfen solche Putzmittel auch gesundheitlich unbedenkliche Keime, die jedoch benötigt werden, um das allgemeine Abwehrsystem zu stärken. Zudem sind solche Spezialprodukte kaum biologisch abbaubar und belasten die Umwelt.

Hoch dosierte Desinfektionsmittel sollten daher nur in Ausnahmesituationen in der Wohnung genutzt werden, etwa wenn ein Familienmitglied ansteckend erkrankt ist. Tragen Sie dann immer Putzhandschuhe, um den natürlichen Schutzfilm der Haut nicht zu beeinträchtigen. Kommen Sie mit dem Mittel mehrfach ungeschützt in Kontakt, kann ein Hautpilz auftreten.

Ökologisch putzen mit wirksamen Hausmitteln

Besonders umweltfreundlich sind Hausmittel zur gezielten Oberflächenreinigung. Die Produkte sind in jedem Vorratsschrank zu finden und erzielen nach einer kurzen Einwirkzeit super Ergebnisse.

Zitronensäure ist ein natürlicher Entkalker und duftet zugleich angenehm frisch.
Backpulver löst hartnäckige Verkrustungen und bindet unangenehme Gerüche.

Essigreiniger: Essigkonzentrat überzeugt durch seine hohe Kalklösekraft und wird daher vielseitig in der Küche und im Badezimmer eingesetzt, etwa für die Spüle oder umgebende Kacheln.

Für eine erhöhte Einwirkzeit empfehlen wir Ihnen Küchenpapier mit Essigreiniger zu tränken und die einzelnen Blätter an verkalkte Wände, Armaturen oder Abflüsse zu kleben. Hier kann das Produkt dann mehrere Stunden einwirken oder auch erneut getränkt werden, bis alle Rückstände gelöst sind. Abschließend die gereinigte Fläche mit klarem Wasser abspülen und der Bereich erstrahlt in neuem Glanz.

Zitronensäure: Wer den beißenden Geruch von Essig als zu intensiv empfindet, greift alternativ zu Zitronensäure, um Kalkablagerungen schonend und umweltfreundlich zu lösen. Auch hier hat sich eine lange Einwirkzeit bewährt – etwa über Nacht. Auch Wasserkocher oder Trinknäpfe von Haustieren lassen sich mit diesem Hausmittel schonend und gesundheitlich unbedenklich von Kalkrändern befreien.

Natron & Backpulver: Die beiden Produkte kennt man eigentlich vom Backen, sie eignen sich aber auch hervorragend zur Backofenreinigung oder zum Binden unangenehmer Gerüche im Kühlschrank. Geben Sie einfach etwas Backpulver in eine flache Schüssel und stellen Sie diese in den Kühlschrank.

Wird das Pulver mit etwas Wasser zu einer cremigen Paste vermengt, kann sie auf hartnäckige Fettflecken im Backofen oder auf Backblechen aufgetragen werden. Nach einer Einwirkzeit wird das Produkt unter klarem Wasser mithilfe eines Spülschwamms abgespült oder aufgenommen.

Salz: Auch Salz ist ein beliebtes Hausmittel gegen Flecken und Verkrustungen. Einen Rotweinfleck können Sie hervorragend mit 1-2 Esslöffeln Salz neutralisieren, da es die Feuchtigkeit aufsaugt. Wenn Sie zusätzlich einen Spritzer Zitronensaft hinzugeben, lässt sich der Fleck nach einiger Zeit rückstandslos ausbürsten.

Auch Fettflecken im Backofen werden mit Salz natürlich behandelt: Geben Sie Salz auf eingebrannte Flecken, lassen Sie es bei geringer Temperatur einwirken und wischen Sie es anschließend mit einem feuchten Schwamm auf.

Lavendel- und Olivenöl: Hochwertige Öle sind nicht nur sehr bekömmlich, sondern können angegriffene Holzoberflächen auch wieder aufpolieren und schlechte Gerüche vertreiben. Aus drei Esslöffeln Olivenöl, drei Esslöffel Essig und einem Teelöffel Salz können Sie eine natürliche Möbelpolitur herstellen.

Für eine Luftaufbereitung beispielsweise einige Tropfen Lavendelöl in eine Schüssel mit warmem Wasser oder den Luftbefeuchter an der Heizung geben – schon verbessert sich das Raumklima und unangenehme Gerüche werden gebunden.

7 Quick Tipps, die den Frühjahrsputz erleichtern

1. Schmutzige Mikrowelle: 

Um hartnäckige Verschmutzungen im Inneren der Mikrowelle problemlos zu entfernen, geben Sie 3 EL Zitronensaft in ein Glas mit Wasser. Stellen Sie das Glas für ca. 5 Minuten auf höchster Stufe in die Mikrowelle. Das Zitronenwasser verdunstet und weicht Verschmutzungen ein, sodass man nur noch mit einem feuchten Tuch nachwischen muss.

2. Fettige Oberflächen:

Klebrigen oder fettigen Oberflächen kann mithilfe eines feuchten Schwammes, auf den man etwas Backpulver gibt, der Kampf angesagt werden.

3. Eingebrannte Flecken:

Lösen Sie einen Spülmaschinen Tab in etwas Wasser auf bis eine Paste entsteht. Geben Sie diese auf die stark verkrustete Herdplatte und lassen Sie es einige Stunden einwirken (je länger, desto besser). Danach die Rückstände einfach abwischen. 

4. Verfärbte Vasen:

Werden Blumen zu lange im Wasser gelassen, kann es zu unansehnlichen Verfärbungen kommen, die schwer zu entfernen und aufgrund der Beschaffenheit mancher Vasen schwer erreichbar sind. Zur Reinigung gibt man hier  Wasser, ein paar Tropfen Spülmittel und Kartoffelschalen in die Vase. Das Ganze so lange einwirken lassen bis sich alle Verfärbungen gelöst haben. 

5. Kratzer im Parkett:

Lästige Kratzer passieren schnell. Mit einer geschälten Walnuss können Sie diese jedoch genauso schnell wieder verschwinden lassen. Einfach mit der Nuss über den Kratzer reiben – das enthaltene Öl verschließt den Kratzer wie von Zauberhand.

6. SOS bei Schimmelflecken:

Etwas Teebaumöl auf ein Wattestäbchen geben, auf die betroffene Stelle reiben und schon ist der Schimmel Geschichte!

7. Matratzenhygiene:

Wer seine Matratze nicht regelmäßig auslüftet oder wendet, läuft Gefahr, Milben einen perfekten Lebensraum zu bieten. Zum Frühjahrsputz sollten Sie Ihre Matratze deshalb ordentlich ausklopfen und absaugen.

In 8 Schritten zur sauberen Wohnung

Beim Frühjahrsputz geht es nicht um Schnelligkeit, sondern um ein durchdachtes Konzept, bei dem einzelne Arbeitsschritte ideal aufeinander abgestimmt sind, um so Kraft und Zeit zu sparen. So macht es beispielsweise keinen Sinn, erst den Boden zu saugen und im Anschluss die staubigen Gardinen abzunehmen. Mit unserer Checkliste können Sie Ihre Wohnung ohne Verzögerung reinigen.

Wichtig ist, dass Sie sich zwischenzeitlich eine Pause gönnen oder die folgenden Arbeitsschritte auch auf den nächsten Tag verschieben – hören Sie auf Ihren Körper, sodass das Putzen nicht zur Last wird.

Mit einem Abzieher kann das Schmutzwasser leicht und schnell vom Fenster abgewischt werden.

1. Wohnung aufräumen

Bevor es ans eigentliche Putzen geht, wird die Wohnung aufgeräumt: Kinderspielzeug, Deko-Artikel, Gläser und Co. werden in die Spülmaschine oder eine Schublade geräumt, um Boden, Ablageflächen und Regalbretter frei zu haben. Nichts kostet mehr Zeit und Nerven, als ein ständiges Wegräumen von Kleinkram.

2. Fenster putzen und Gardinen waschen

Das Fensterputzen ist eine Aufgabe, die gerne vernachlässigt oder nur an einzelnen Fenstern durchgeführt wird – nämlich den Fenstern, die von Gästen gesehen werden könnten. Beim großen Frühjahrsputz wird Reine gemacht: Alle Fenster und Fensterrahmen werden von innen und außen zunächst mit Wasser und einem Lappen von grobem Schmutz befreit und im Anschluss mit speziellem Glasreiniger auf Vordermann gebracht. Ein streifenfreies Finish erzielen Sie durch ein abschließendes Polieren mit Zeitungspapier.

Gardinen zu waschen ist aufwändig und nervenaufreibend: Häufig passen die großen Stoffstücke nicht in die Waschmaschine oder den Trockner – und falls doch, müssen sie im Anschluss gebügelt werden. Wem das zu aufwändig ist, gibt die Gardinen in die Reinigung. Dieser Arbeitsschritt sollte erfolgen, bevor Sie die Böden und Flächen reinigen, da Gardinen beim Abhängen und Einpacken stark stauben.

Staubwedel mit weichen Lamellen nehmen die Staubpartikel sicher auf.

3. Staub wischen

Nachdem Fenster und Gardinen bearbeitet sind, können Sie aufliegenden Staub mithilfe eines antistatischen Staubwedels aufnehmen. Die glatten Flächen sind schnell entstaubt, denken Sie daher auch an Deko-Gegenstände sowie Bereiche, die häufig vergessen werden, da sie nicht im offensichtlichen Sichtbereich liegen, etwa Fußleisten, Türrahmen und Lichtschalter oder die Oberseite von Bücherregalen. Schütteln Sie den Staubwedel regelmäßig im Freien aus, bis alle Flächen bearbeitet sind.

4. Böden saugen und wischen

Nachdem die Flächen von Staub befreit wurden, werden Teppiche und Böden gründlich gesaugt und im Anschluss gewischt. Nutzen Sie hierzu einen Universalreiniger, der nach Herstellerangaben mit warmem Wasser verdünnt wird. Der Wischmopp wird immer gut ausgewrungen, bevor er den Boden berührt – so beugen Sie einem Aufquellen von Holzböden vor.

Vergessen Sie nicht, den Boden auch unter der Couch im Wohnzimmer zu reinigen. Das ist aufwändig, da das Möbelstück oft erst verrückt werden muss, aber die Aktion lohnt sich garantiert: Sie werden überrascht sein, was sich das ganze Jahr über von Staub bis hin zu Chipskrümeln alles angesammelt hat.

Auf die Oberfläche kommt es an – Achtung bei Holzböden

Holzböden immer mit mäßig viel Wasser reinigen.

Nicht jeder Holzboden gleicht dem anderen. Es ist daher wichtig, dass Sie sich vorab die Oberflächenbeschaffenheit genau anschauen. Zudem gilt es bei der angewandten Reinigungsmethode zu bedenken, ob der Boden versiegelt, gewachst oder geölt ist. Generell muss bei gewachsten oder geölten Holzböden weniger Wasser verwendet werden, um ein unschönes Quellen zu vermeiden.

Beachten Sie die folgenden fünf Schritte zur Reinigung eines Holzbodens:

  1. Holzboden entstauben. Beim Staubsaugen den Bürstenaufsatz verwenden, um keine Kratzer zu erzeugen.

  2. Mit einem feuchten, nicht nassen Wischmop grobe Flecken wegwischen. Starke Verschmutzungen mit einem mit Paraffin getränkten Tuch gezielt bearbeiten.

  3. Fenster öffnen, um eine schnelle Trocknung zu erzielen.

  4. Kratzer mit einer speziellen Möbelpolitur behandeln.

  5. Gewachste oder geölte Böden mindestens vierteljährig mit Spezialwachs für Holzböden im Innenbereich behandeln. Überschüssiges Produkt nach der vorgegebenen Einwirkzeit mit einem trockenen Tuch abnehmen.

Sie möchten Ihren Fußboden ökologisch reinigen und dabei auf altbewährte Hausmittel zurückgreifen, um Chemie zu vermeiden? Dann lesen Sie in unserem Ratgeberbeitrag Wissenswertes zur chemiefreien Fußbodenreinigung im Innenbereich.

Herd und Ofen können mit oberflächenschonenden Hausmitteln gereinigt werden.

5. Küche putzen

In der Küche muss ein hoher Hygienestandard vorherrschen, um eine Kontamination mit Salmonellen, Schimmelsporen und anderen Krankheitserregern zu unterbinden. Daher sollten Sie rohes Fleisch, besonders Geflügel, niemals auf Holzbrettchen schneiden und auch keine Lebensmittel unabgedeckt in den Kühlschrank stellen.

Generell sollte jeder Kühlschrank einmal wöchentlich feucht mit Haushaltsreiniger ausgewischt werden, um Ablagerungen zu entfernen und der Entstehung von Keimen vorzubeugen. Lesen Sie in unserem Ratgeberbeitrag nach, wie man Schimmel im Haus vorbeugen kann.

Tipp: Stellen Sie eine Schale mit Backpulver in den Kühlschrank – das Pulver bindet schlechte Gerüche.

Auch den Ofen reinigen Sie umweltschonend und gründlich mithilfe von Backpulver oder Salz. Versuchen Sie auf klassischen Backofenreiniger zu verzichten, da dieser stark ätzend ist und bei Hautkontakt unangenehme Reizungen auslösen kann.

6. Badezimmer putzen

Im Badezimmer werden grundsätzlich verschiedene Schwämme zur Reinigung genutzt. Verkalkte Armaturen und Fliesen können über Nacht mit Zitronensäure behandelt werden, indem getränkte Küchentücher auf die Flächen geklebt werden.

Praktisches und Wissenswertes zur gründlichen Toilettenreinigung können Sie in unserem Ratgeberbeitrag nachlesen: Tipps, um stark verschmutzte Toiletten zu reinigen.

Mit einem speziellen Nasssauger können Teppiche gründlich gereinigt werden.

7. Eingangsbereich reinigen

Der Flur wird häufig übersehen – hier wird nur kurz gesaugt, um einen ordentlichen Gesamteindruck zu vermitteln. Doch unter Fußmatten, Teppichen oder Schuhregalen sammelt sich im Laufe der Zeit viel Dreck und Schmutz an. Räumen Sie alle Flächen frei und reinigen Sie auch hier sämtliche Fußleisten sowie Ablageflächen der Garderobe.

8. Polstermöbel und Teppiche reinigen

Regelmäßiges Saugen hilft, hochwertige Hochfloor-Teppiche oder auch Polstermöbel sauber und optisch schön zu halten. Dennoch ist es mindestens einmal im Jahr zu empfehlen, den Teppich mit speziellem Teppichreiniger zu behandeln. Nach dem gründlichen Staubsaugen wird der Polsterreiniger oder Teppichreiniger auf den gesamten Teppich oder auf einzelne Flecken auf Polstermöbel aufgetragen und nach einer vorgegebenen Einwirkzeit abgesaugt.

Eine vollständige, professionelle Reinigung sollte mindestens alle fünf Jahre erfolgen, um den Teppich über viele Jahre schön zu halten.

Die Vielzahl aller Staubsauger hat Spezialdüsen für kurze Böden...
... oder hohe Teppichstrukturen und erzielt so eine optimale Reinigung.

Eine Wohnung wirkt nur dann einladend und freundlich, wenn sie sowohl sauber als auch aufgeräumt ist. Wer in einer Großfamilie lebt, der weiß, wie schwierig es sein kann, Ordnung zu schaffen und zu halten. Daher geben wir Ihnen in unserem Ratgeberbeitrag wissenswerte Tipps, wie Sie Küche, Keller und weiteren Wohnbereichen mehr Struktur verleihen. Ordnung schaffen und halten

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Bildnachweis
  1. "Checkliste Frühjahrsputz" (Originalbild): pascalhelmer, Lizenz: CC0 1.0 / Pixabay

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  3. "Bunte Putzlappen" (Originalbild): annca, Lizenz: CC0 1.0 / Pixabay

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  9. "Fensterreinigung" (Originalbild): Sebastian Ganso (mrganso), Lizenz: CC0 1.0 / Pixabay

  10. "Staubwedel" (Originalbild): Hans Braxmeier (Hans), Lizenz: CC0 1.0 / Pixabay

  11. "Bodenreinigung mit Wischmop" (Originalbild): Steve Buissinne (stevepb), Lizenz: CC0 1.0 / Pixabay

  12. "Glaskeramik reinigen" (Originalbild): pascalhelmer, Lizenz: CC0 1.0 / Pixabay

  13. "Teppichreiniger" (Originalbild): Steve Buissinne (stevepb), Lizenz: CC0 1.0 / Pixabay

  14. "Staubsauger auf flachem Teppich" (Originalbild): Michal Jarmoluk (jarmoluk), Lizenz: CC0 1.0 / Pixabay

  15. "Staubsauger auf weichem Teppich" (Originalbild): hojun Kang (kang_hojun), Lizenz: CC0 1.0 / Pixabay

  16. "Ordnung schaffen" (Flex Tote - 1K51 - Medium - Living Room) von Rubbermaid Products, Lizenz: CC BY 2.0, Farbkorrektur, Zuschnitt

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