Autowartung und Fahrzeugpflege

Die Fahrzeugtechnik hat sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten stetig fortentwickelt. Das brachte viele neue Komfort- und Sicherheitsfunktionen mit sich, die den Fahrbetrieb deutlich erleichtern. Dafür ist die Technik stellenweise so kompliziert geworden, dass es immer weniger Gelegenheiten gibt, kleine Reparaturen oder Wartungsarbeiten in Eigenregie auszuführen – bei einigen Marken muss man heute sogar für einen einfachen Lampenwechsel in die Werkstatt fahren. Trotzdem gibt es noch einiges zu tun. In erster Linie bei der Fahrzeugpflege. Dazu haben wir hier eine Reihe von Tipps versammelt, mit deren Hilfe Sie Ihr Auto zwischen den Inspektionen durch die Fachwerkstatt optisch und technisch in Schuss halten.

Wenn das Auto tiptop gepflegt sein soll, lassen viele Fahrzeugbesitzer die Waschanlage links liegen und greifen selbst zu Eimer, Shampoo und Lappen. Wo man einen umweltgerechten Waschplatz findet und wie man bei der Handwäsche vorgeht, erfahren Sie hier.

Auto selbst waschen

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8 Tipps zur Autoinnenreinigung

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Autopflege im Winter

Reparaturen und Wartungsarbeiten

Auch wenn etliche Aggregate im Auto heute selbst für ausgefuchste Schrauber ein Buch mit sieben Siegeln darstellen, hochintegrierte Elektronik nur mit Herstellerwissen zu durchschauen ist oder verklebte Scheinwerfergehäuse selbst den Lampenwechsel zur Experten-Aufgabe machen, gibt es doch noch so manches Feld, auf dem man sich als technikbegeisterter Laie oder in vernünftigen Grenzen sogar als blutiger Anfänger betätigen kann.

Dazu gehören beispielsweise wiederkehrende einfache Arbeiten wie der Reifenwechsel, den man für gutes Geld durch den Fachmann ausführen lassen oder meist ebenso gut am Wochenende selbst durchführen kann. Auch kleine Ausbesserungen, etwa am Lack, kann man in Eigenregie erledigen. Dazu gibt es hier ausführlichen Rat.

Zweimal im Jahr sollte man die Reifen wechseln, denn Sommer- wie Winterreifen sind jeweils Spezialisten für ihre Jahreszeit und die dann herrschenden Straßenverhältnisse. Dafür müssen Sie nicht in die Werkstatt, das können Sie selbst. Wie es geht, das lesen Sie hier.

Reifen selbst wechseln

Das ist schnell passiert: Ein Steinchen fliegt hoch und schlägt gegen den Lack, jemand streift mit dem Jacken-Reißverschluss das geparkte Auto. Mit etwas Glück hat der entstandene Kratzer nur die oberste Lackschicht beschädigt, denn das lässt sich beheben. Wir zeigen, welche Möglichkeiten Sie dabei haben.

Lack reparieren

Die unterschiedlichen Lampen für Kraftfahrzeuge bilden einen auf den ersten Blick unübersichtlichen Bereich der Fahrzeugtechnik, denn Optik, Technik und die Anforderungen des Gesetzgebers wollen berücksichtigt werden. Wir erklären Ihnen die Handhabung von Halogenlampen, Vor- und Nachteile des Xenonlichts und vieles mehr. Kfz-Beleuchtung

Darüber hinaus hängt vieles vom grundsätzlichen Technikverständnis und von der eigenen Erfahrung ab. Einen Ölwechsel etwa kann man durchaus selbst durchführen, der Einbau oder Austausch von Unterhaltungselektronik im Auto ist im Grunde ebenfalls keine schwierige Sache. Erfahrene Autobastler trauen sich auch den eigenhändigen Einbau einer Anhängerkupplung oder die Erneuerung eines durchgerosteten Auspufftopfs zu. Dabei sollte man jedoch einige grundsätzliche Hinweise beachten:

Gutes Werkzeug verwenden

Die Investition in vernünftiges Handwerkzeug lohnt sich gleich mehrfach. Es ist passgenau und schont deshalb Schrauben und Muttern. Es ist ergonomisch und erhöht dadurch die Sicherheit, weil man damit beispielsweise im Motorraum nicht so leicht abrutscht und das Werkzeug sicher führen kann. Und es kommt auf die Dauer billiger, weil es eine hohe Lebensdauer hat, weniger unter Verschleiß und Bruch leidet und damit so manchen Neukauf vermeidet.

Man sollte zunächst eine sinnvolle Grundausstattung kaufen, die man für die beabsichtigten Arbeiten benötigt, und dann Stück für Stück hinzukaufen, was man im Laufe der Zeit außerdem braucht. Auf diese Weise wächst Ihr Werkzeugbestand mit Ihren Erfahrungen und Fähigkeiten.

Einen Arbeitsplatz finden

In Mietwerkstätten kann man in der Regel auch Hebebühnen nutzen – ein echter Sicherheitsgewinn bei Arbeiten unter dem Fahrzeug. Außerdem stehen oft auch andere Hobbyschrauber mit wertvollen Tipps zur Seiten.

Wer eine große Garage besitzt, in der Platz fürs Fahrzeug, Bewegungsraum rundherum und Aufbewahrungsmöglichkeiten für Werkzeug und Zubehör vorhanden ist, der kann sich glücklich schätzen. Oft ist das aber nicht der Fall. Dann muss man nach Alternativen suchen.

Für etliche Arbeiten kann man auch auf die heimische Einfahrt oder einen Abstellplatz vorm Haus ausweichen. Hier ist man jedoch meist abhängig vom Wetter, und man muss je nach Wohnumgebung auch das Werkzeug ständig im Auge behalten.

Praktischer für umfangreiche Arbeiten sind deshalb Mietwerkstätten. Hier hat man Platz, ist vor der Witterung geschützt und kann vor allem das Auto mindestens über eine Grube fahren, oft aber auch mit der Hebebühne in eine sichere und komfortable Arbeitsposition bringen, wenn man unter dem Boden arbeiten muss.

Der Nachteil: Man bezahlt die Nutzung nach Stunden, zahlt extra für Hebebühnen-Benutzung, für die Werkzeugleihe und Verbrauchsmaterial. Trotzdem lohnen sich diese Werkstätten für knifflige Aufgaben.

Auch wenn es noch so schön schillert: Ausgelaufenes Öl belastet die Umwelt erheblich. Deshalb sollte man nicht in der eigenen Einfahrt am Motor schrauben.

Umwelt schützen

Wenn man Arbeiten ausführt, bei denen Öl oder ein anderer Betriebsstoff auslaufen kann, gerät man schneller mit Gesetzen und Verordnungen in Konflikt, als man ahnt. Das begrenzt die Möglichkeiten, auf der Straße zu arbeiten, aber auch auf dem eigenen Grundstück darf nicht alles versickern, was aus dem Auto tropft. Besonders heikel ist hier die Situation in Wasserschutzgebieten.

Solche Aufgaben lässt man entweder durch Fachleute ausführen, oder man nutzt dafür die erwähnten Mietwerkstätten, die in der Regel über die nötigen Auffang- und Sicherheitsvorrichtungen verfügen.

Arbeitssicherheit

Besonders gefährlich kann es werden, wenn man unter dem Fahrzeug arbeiten muss. Sobald man mehr Platz braucht, muss das Auto angehoben werden. Mit Bühne oder Grube ist das kein Problem, zu Hause muss man aber sichere Aufbockmöglichkeiten finden. Auffahrrampen, auf denen das Auto vor dem Herabrollen gesichert werden kann, sind eine Möglichkeit. Niemals darf man dagegen unter einem Fahrzeug arbeiten, das mit dem Wagenheber angehoben wurde. Ein kippender Wagenheber kann zu tödlichen Verletzungen führen.

Hüten muss man sich zudem vor heißen Teilen im Motorraum oder an der Auspuffanlage. Auch Arbeiten bei laufendem Motor erfordern große Umsicht – hier geht Sicherheit immer vor Geldersparnis.

An Fahrzeugteilen, die die Verkehrssicherheit unmittelbar betreffen, sollte man nur dann arbeiten, wenn man ganz genau weiß, was man tut.

Verkehrssicherheit

Schließlich sollte man nur Arbeiten ausführen, die man sicher beherrscht. Verpfuscht man etwas, wird es im besten Fall lediglich teuer, da man den misslungenen Reparaturversuch dann in der Werkstatt zu Ende führen lassen muss.

Im schlimmsten Fall jedoch ist die Verkehrssicherheit gefährdet und es stehen Menschenleben auf dem Spiel. Vor allem Arbeiten an Bremsen und Lenkung bringen ein sehr hohes Risiko mit sich.

Deshalb der grundsätzliche Rat: Überschätzen Sie sich nicht! Wie wir gezeigt haben, gibt es auch für weniger erfahrene Autofreunde reichlich zu tun.

Wenn man etwa eine Anhängerkupplung samt Stromversorgung für den Wohnwagen anbauen möchte, gilt es sich zunächst einen Überblick zu verschaffen. Dabei helfen genormte Bezeichnungen für die einzelnen Klemmen. Hier finden Sie eine Übersicht zur Bezeichnung der wichtigsten Klemmen in der Elektroanlage von Kraftfahrzeugen. Klemmenbezeichnungen bei Kraftfahrzeugen

Auf den Flanken von Autoreifen finden sich etliche Symbole, Zahlen- und Buchstabencodes. Ihnen können wir Angaben zur Dimension, Laufrichtung, primären Nutzung und anderen wichtigen Eigenschaften entnehmen.

Hier erfahren Sie Wissenswertes zur Kennzeichnung auf Reifen.

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Bildnachweis
  1. "Gepflegtes Auto Seitenansicht" (Originalbild): Mason Jones, Lizenz: Unsplash-Lizenz / unsplash.com

  2. "Autowäsche" (Originalbild): Dariusz Sankowski, Lizenz: CC0 1.0 / pixabay.com

  3. "Autoinnenreinigung": © Luisa Faßbender - Westfalia-Redaktion

  4. "Auto auf winterlicher Straße" (Originalbild): Pexels, Lizenz: CC0 1.0 / pixabay.com

  5. "Radmuttern lösen" (Originalbild): Counselling, Lizenz: CC0 1.0 / pixabay.com

  6. "Lackreparatur mit Schleifpaste": © Hans Altmeyer - altmeyertext.de

  7. "Autofahrt bei Nacht" (Originalbild): StockSnap, Lizenz: CC0 1.0 / pixabay.com

  8. "Auto auf der Hebebühne" (Originalbild): orzalaga, Lizenz: CC0 1.0 / pixabay.com

  9. "Ölpfütze" (Originalbild): SusuMa, Lizenz: CC0 1.0 / pixabay.com

  10. "Bremsscheibe mit Bremsbacken" (Originalbild): KriszM, Lizenz: CC0 1.0 / pixabay.com

  11. "Stromanschluss": © Hans Altmeyer - altmeyertext.de

  12. "Autoreifen": © Riccardo Düring - westfalia.de

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