Auswahl und Wartung von Uhren & Smartwatches

Die Uhr kann als Zeitmesser auf eine mehrere Jahrtausende andauernde Entwicklungsgeschichte zurückblicken und ist zu einem unverzichtbaren Bestandteil unserer Kultur geworden. Ausgehend von den Elementaruhren, die unter der Nutzung von Elementen oder astronomisch die Zeit messen, sind im Laufe der Jahrhunderte moderne Messgeräte geworden, die so präzise funktionieren, dass es kaum Abweichungen mehr geben kann. Neben den wissenschaftlichen Aspekten der Zeitmessung dient die Uhr als modisches Accessoire oder als Dekorationselement in größeren Ausführungen. Je nach Nutzung und Einsatzgebiet gibt es eine Vielzahl von Uhrenarten, die eigens für unterschiedliche Funktionalitäten entwickelt wurden. Das Spektrum reicht von nostalgischen Standuhren über Smartwatches bis hin zu stylischen Armbanduhren.

 

Welche Arten von Uhren gibt es?

Eine Sanduhr gehört zu den Elementaruhren.

Durch die zeitliche und technische Weiterentwicklung der Uhr gibt es heutzutage eine Vielzahl von Uhren. Zahlreiche Uhren haben höchstens einen nostalgischen oder historischen Wert, aber keine wesentliche Funktion im Alltag. Elementaruhren, zu denen unter anderem die Sanduhren, Wasseruhren, Feueruhren sowie Sonnenuhren gehören, funktionieren durch den Einsatz der Elemente wie Licht, Feuer oder Wasser. Aufgrund der äußerlichen Einflüsse sind diese Arten von Uhren nur noch selten in Betrieb und werden mehr als historisches Kulturgut betrachtet, denn als Zeitmesser eingesetzt. Einzig die Sanduhr hat bis heute ihre Verwendung erhalten, wenn sie zum Beispiel als Eieruhr bei der Küchenarbeit oder beim Zähneputzen zum Einsatz kommt.

Als Wunderwerke der Technik der vergangenen Jahrhunderte müssen Räderuhren bezeichnet werden. Ihre Geschichte reicht bis in das Jahr 1300 zurück und ihre mechanische Funktionalität war ein bedeutender Fortschritt für die Menschheit. Die einst riesigen Zahnräder haben im Verlauf der Geschichte deutliche Verkleinerungen erfahren, bis sie als klassische Armbanduhren verwendbar waren. Ihr Wert liegt dabei weniger im Sinne der klassischen Zeitanzeige beziehungsweise Zeitmessung. Viele Hersteller produzieren Räderuhren für Sammler und Liebhaber. Dabei ist es oftmals der Fall, dass das sensible Räderwerk teilweise sichtbar ist und eine große Faszination auf den Betrachter ausübt.

Als weiterer Fortschritt bei der Weiterentwicklung der Uhren müssen Digitaluhren bezeichnet werden. Sie kommen vollkommen ohne Mechanik aus und bilden die Basis für zahlreiche moderne Uhren. Die anfänglich genutzten LED-Anzeigen wurden aufgrund des hohen Stromverbrauchs durch LC-Displays ersetzt, bei denen kein häufiger Batteriewechsel notwendig ist.

Die Quarzuhren, die auch als elektromechanische oder vollelektronische Uhren bezeichnet werden, nutzen als Basis einen Uhrenquarz. Diese Uhren-Art vereint zahlreiche Vorteile auf sich. Sie gilt als ganggenau und relativ langlebig. Weitere Argumente sind die geringen Anschaffungskosten und eine Gangabweichung von nur rund 30 Sekunden im Monat.

Aus dem modernen Alltag sind Smartwatches nicht mehr wegzudenken. Die elektronische Armbanduhr begeistert durch ihren Funktionsumfang. Neben der klassischen Zeitanzeige und -messung existieren zusätzliche Sensoren, Aktuatoren und Computerfunktionen für unterschiedliche Einsatzgebiete. Je nach Hersteller können sich die Funktionalität und Konnektivitäten unterscheiden. Vor allem beim Sport, bei verschiedenen Aktivitäten und beim Thema „Gesundheit“ kommen die verschiedenen Eigenschaften zum Tragen.

Welche Technik steckt dahinter?

Das Uhrenwerk ist der wichtigste Bestandteil einer Räderuhr.

Die jeweiligen Uhrenarten unterscheiden sich nicht nur in der Zeitdarstellung und ihrem Funktionsumfang. Vor allem die Technik, die für den Betrieb der Uhren notwendig ist, hebt die Uhrenarten voneinander ab.

Bei den Elementaruhren mit ihrem sehr ursprünglichen Charakter erschließt sich die Funktionsweise durch den Namen. Für den Betrieb einer Sanduhr läuft Sand von einem oberen Behälter durch eine schmale Öffnung in einen unteren Behälter. Auf der gleichen Basis kann eine Wasseruhr verwendet werden. Bei der Sonnenuhr wird durch einen Schatten die Zeit bestimmt.

Bei den Räderuhren ist das Uhrwerk maßgebend für die Funktion. Es besteht aus einem Werkgestell, einem Antrieb, einem Aufzug, einem Räderwerk (Zahnräder), einem Schwingsystem (Pendel) und der Hemmung. Für den Betrieb benötigen die Räderuhren einen Energiezufluss in Form eines Gewichtes oder einer Feder.

Digitaluhren und Quarzuhren werden als elektronische Uhren bezeichnet und weisen eine ähnliche Funktionsweise auf. Zentral ist ein Quarzkristall, der als Taktgeber verwendet wird und der durch elektrische Spannung zum Schwingen gebracht wird. Jedes Mal, wenn der Quarz zum Schwingen gebracht wird, wird ein kleiner Impuls freigesetzt, der wiederum in Sekunden übersetzt werden kann. Der Quarz erweist sich als sehr zuverlässig und garantiert damit eine exakte Zeitmessung. Letztendlich wird sowohl bei Digitaluhren als auch bei Quarzuhren die elektronische Übersetzung der Sekunden an eine digitale Anzeige übermittelt, die wiederum die genaue Zeit wiedergeben kann.

Die Smartwatch als elektronische Uhr ist vermutlich mit dem komplexesten Funktionsumfang versehen. Basierend auf einem Betrieb durch einen Akku kann die Armbanduhr mit anderen Geräten verbunden werden. Zusätzliche Sensoren und Computertechniken erweitern das Spektrum der Nutzung um ein Vielfaches, sodass bei einer Smartwatch hinsichtlich der Technik kaum Grenzen gesetzt werden.

Smartwatches als Alternative zur klassischen Armbanduhr

Was in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts noch wie Science-Fiction anmutete, wenn Schauspieler in Filmen mit ihren Uhren sprachen, ist heutzutage Alltag und Realität. Smartwatches haben die Herzen der Verbraucher erobert und sie werden auch in naher Zukunft für immer mehr Menschen eine wertvolle Alternative zur klassischen Armbanduhr darstellen.

Die Smartwatch bringt zahlreiche Funktionen eines Smartphones auf das Handgelenk. Telefonieren, chatten, navigieren und bezahlen sind mit einer smarten Uhr ohne Probleme möglich. Ein wesentliches Argument für die Anschaffung einer Smartwatch sind die zahlreichen Fitness-Apps, die sich mit ihr kombinieren lassen. Je nach Umfang einer App können Sportler nicht nur den altbewährten Schrittzähler über Sensoren aktivieren. Die Pulsmessung beim Sport, zurückgelegte Strecken zu Fuß oder mit dem Fahrrad, der entsprechende Kalorienverbrauch beziehungsweise Bedarf sind Werte, die über die Uhr jederzeit abgerufen werden können. Lediglich beim Schwimmen gibt es noch Einschränkungen bezüglich der Messbarkeit, denn einerseits muss die Smartwatch wasserdicht und andererseits in Bezug auf das Schwimmen entsprechende Funktionsweisen besitzen.

Smartwatches lassen sich dabei in zwei Kategorien unterteilen. Auf dem Markt gibt es Modelle, die mit einer eigenen SIM-Karte autark agieren können und es gibt Ausführungen, die per Bluetooth mit dem Handy gekoppelt werden müssen, um ihren vollen Funktionsumfang entfalten zu können. Smartwatches mit einer eigenen SIM-Karte kommen von verschiedenen Herstellern, die Android als Betriebssystem nutzen. Sie stehen in Konkurrenz zur Apple Watch, die schon in mehreren Generationen auf dem Markt existiert und stets als Maßstab gilt. Bei ihr kommt die Einschränkung zum Tragen, dass alle Funktionen nur in Kombination mit einem iPhone verwendet werden können.

Smartwatches können ideal über Apps genutzt werden. Ob für Android oder IOS – es gibt eine große Auswahl an Apps, die für eine intelligente Uhr in Frage kommen. Auch für die Zukunft scheinen die Hersteller gewappnet zu sein, denn mit Spracheingaben, Suchfunktion und dem Aufnehmen von Nachrichten entfällt das lästige Tippen auf dem Smartphone. Selbst Übersetzungen sind für die meisten Ausführungen auf dem Markt keine große Herausforderung. Die Smartwatch wird somit zum platzsparenden, digitalen Begleiter im Alltag.

Die Kombination aus Funktionsvielfalt und Design dürfte die Smartwatch auch in den kommenden Jahren salonfähig halten und für viele zum unverzichtbaren Begleiter durch den Alltag werden.

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Digitaluhren und Funkuhren

Technaxx Smartwatch mit Anti-Verlust Funktion und 2 Armbändern

Die technische Grundlage von Digitaluhren gleicht den Quarzuhren, denn in die meisten Digitaluhren wird ein Quarzwerk eingearbeitet. Der größte Unterschied liegt in der Ausgabe der Zeit. Sie wird bei dieser Uhrenart nicht mittels Zeiger vermittelt, sondern in Form einer digitalen Anzeige. Die meisten Digitaluhren nutzen ein Display mit dreifacher Unterteilung. Es werden die Stunden, Minuten und Sekunden ausgegeben. Jede Ziffer besitzt vereinfacht gesagt ein eigenes Stellwerk mit einem eigenen Schaltkreis. Sobald ein Impuls an den Schaltkreis übermittelt wird, stellt sich dies auf die nächste Ziffer. Ist die Zahl 10 erreicht, wird ein weiterer Impuls an den nächsten Schaltkreis gesendet. Dies geschieht fortlaufend und ermöglicht somit die Angabe der jeweiligen Zeit.

Funkuhren besitzen aufgrund ihrer hohen Genauigkeit einen hohen Stellenwert. Die Uhr besitzt einen Funkempfänger, der ein DCF-Signal aufnehmen kann. In Deutschland erhalten alle Funkuhren ihr Signal vom Funkturm in Mainflingen bei Frankfurt. Die Reichweite beträgt rund 1.500 Kilometer, womit alle Funkuhren in Deutschland die gleiche Zeit anzeigen müssten. Die Basis des Ausgangsignales ist eine Atomuhr, die wiederum zeitlich an die Weltzeit angepasst wurde.

Quarzuhren - zeitgenau und in ansprechendem Design

Quarzuhren haben ein wunderbares Geheimnis – das Schwingquarz, das als Antrieb der Uhren fungiert. Dabei handelt es sich um einen Quarzkristall, das wie eine Stimmgabel geformt ist. Durch die Freisetzung von Energie durch eine Batterie wird der Quarz in Schwingung versetzt und gibt einen regulierten Impuls an die Zeiger weiter. Die Größe und die Form des Kristalls bestimmen dabei die Frequenz, die bei Armbanduhren beispielsweise bei 32.768 Schwingungen pro Sekunde liegt. Dies ermöglicht eine sehr exakte Zeitmessung, womit Quarzuhren gegenüber mechanischen Uhren einen deutlichen Vorteil haben. Ein hochwertiges Uhrwerk bei einer Quarzuhr verliert lediglich ein bis zwei Sekunden im Monat – mit diesen Werten können mechanischen Uhren nicht mithalten.

Das Wunderbare an Quarz ist, dass es einen natürlichen Ursprung besitzt und vielfach in der Erdkruste vorkommt. Dabei wird es nicht nur in Form von Kristallen bei Uhren verarbeitet, es bildet auch die Grundlage von Keramik- Glas- oder Zementprodukten. Selbst als Schmuckstein hat Quarz seine Berechtigung. Achat, Amethyst, Citrin, Onyx oder Jaspis können zu Schmuckstücken mit großer Farbenvielfalt verarbeitet werden.

Für ihre Funktion ist die Quarzuhr von einer Batterie abhängig. Bei einer sehr hochwertigen Verarbeitung der Uhr muss in einem Rhythmus von drei bis sieben Jahren ein Batteriewechsel vorgenommen werden. Im günstigeren Preissegment verkürzt sich der Abstand zusehends.

Quarzuhren mit ihrer Langlebigkeit und ihrer Zeitgenauigkeit sind ein Klassiker bei Armbanduhren, die in einem sehr ansprechenden Design gefertigt werden.

Uhrenbatterie wechseln – Geschick und Vorsicht sind geboten

Ein Uhrengehäuseöffner hilft beim Batteriewechsel.

Schwächelt die Batterie einer Uhr, macht sich dies spätestens mit dem Stehenbleiben der Zeit bemerkbar. Das Wechseln einer Uhrenbatterie ist bei den meisten Bauarten ohne großen Aufwand möglich. Dabei wird in der Regel zwischen zwei Möglichkeiten unterschieden. Es gibt Uhren, die mit einem Druckdeckel versehen wurden, und es gibt Ausführungen, bei denen der Batterieverschluss verschraubt ist. Mit dem Uhrenwerkzeug beziehungsweise Uhrmacherwerkzeug lässt sich das Öffnen im letzteren Fall leicht bewerkstelligen.

Bei einem Druckboden kann dieser mit einem spitzen Gegenstand geöffnet werden. Ein kleiner, flacher Schraubendreher macht dann das Batteriefach zugänglich. Dabei ist etwas Geschick erforderlich, denn leicht entstehen Kratzer auf dem Metallgehäuse.

Ist die Uhr mit einem Schraubboden verschlossen, wird ein Gehäuseöffner benötigt, der ein Bestandteil des Uhrmacherwerkzeugs ist. Je nach Hersteller können die Kerben zum Öffnen des Bodens in ihrer Anzahl und Größe variieren, weshalb der Gehäuseöffner mit mehreren Aufsätzen im Handel erhältlich ist. Mit einem leichten Drehen der Einkerbungen kann der Boden schraubend geöffnet werden.

Bei den meisten Uhren ist das Batteriefach sehr leicht erkennbar und oftmals ist diese nicht zusätzlich fixiert, sondern nur eingelegt. Mit einem spitzen Werkzeug kann die Batterie aus dem Fach entnommen werden. Damit der volle Funktionsumfang weiterhin garantiert ist, sollten Sie die exakte Bezeichnung der Batterie auf deren Rückseite ablesen, um für den korrekten Ersatz zu sorgen. Die neue Batterie wird dann wie zuvor die alte in das Fach gelegt.

Abschließend wird der Schraubboden wieder aufgesetzt und verschraubt. Vorsicht ist auch an dieser Stelle geboten, denn durch das Verkanten kann es zu Beschädigungen des Gewindes kommen. Dann werden die Kerben mittels des Gehäuseöffners wieder in die richtige Stellung gebracht. Bei einem Druckboden wird dieser fest angedrückt und ist dann fest verschlossen.

Für den Uhrenbatteriewechsel sind ein gut beleuchteter Arbeitsplatz und eine weiche Unterlage empfehlenswert, da meist die Glasfläche der Uhr unten liegt und auf diese Weise nicht verkratzt wird.

Bei sehr hochwertigen und kostspieligen Modellen sollte das Wechseln der Batterie wohl überlegt sein. Kratzer und selbst produzierte Defekte mindern den Wert einer Uhr enorm.

Nützliches Uhrmacherwerkzeug – Welche Werkzeuge gibt es im Set?

Uhrmacherwerkzeuge im praktischen Set mit allem, was man brauch.

Uhren sind sehr empfindliche und feinmechanische Konstrukte, deren Reparatur sehr viel Geschick und Fingerspitzengefühl erfordert. Den Batteriewechsel oder das Ersetzen eines Armbandes ohne Uhrmacherwerkzeug vorzunehmen, sorgt meistens für Schäden am Gehäuse und Kratzer, die dauerhaft bleiben. Das Uhrmacherwerkzeug besteht aus mehreren Bestandteilen, die mindestens sechs, aber oftmals auch mehr Bestandteile haben.

        Gehäusebodenöffner: Der Gehäusebodenöffner mit verschiedenen Aufsätzen erlaubt es den Uhrenboden korrekt zu öffnen. Durch die Aufsätze können Uhren von verschiedenen Herstellern zugänglich gemacht werden.

        Schraubenzieher: Die Schraubenzieher in unterschiedlichen Größen und in verschiedenen Variationen mit Torque, Schlitz und Kreuzschlitz helfen bei den Reparaturen von Uhren.

        Verschließmaschine: Mit der Verschließmaschine können die unterschiedlichen Uhren wieder korrekt verschlossen werden.

        Hammer mit einem Metallkopf und ein Kunststoffkopf: Dieser kann für unterschiedliche Reparaturen bei Uhren zum Einsatz kommen, unter anderem um Splinte bei Armbanduhren zu versenken.

        Reinigungstücher: Zum Set gehören mehrere Reinigungstücher, um Verschmutzungen innerhalb und außerhalb des Gehäuses ohne Kratzer zu entfernen.

        Capping-Maschine: Die Capping-Maschine unterstützt das Zerlegen beziehungsweise den Zusammenbau von Uhren-Bestandteilen.

        Federsteg: Der Federsteg wird zum Befestigen von Armbändern bei der Uhrenreparatur genutzt.

        Pinzette: Für die feinen Arbeiten an einer Uhr ist eine Pinzette eine hilfreiche Unterstützung.

        Kunststoffblock zum Armbandkürzen: Mit dem Kunststoffblock können zu lange Armbänder problemlos gekürzt werden.

        Stiftausdrücker: Mit dem Stiftausdrücker können Armbänder vom Gehäuse gelöst werden.

Je nach Bedarf und den eigenen Kenntnissen entsprechend kann das Uhrmacherwerkzeug für Reparaturen verwendet werden. Je umfangreicher ein Set ist, desto detailreicher können Arbeiten an der Uhr selbst ausgeführt werden.

Kleine Reparaturen an der Uhr selbst vornehmen

Das Uhrenwerk ist der wichtigste Bestandteil einer Räderuhr.

Kleine Reparaturarbeiten an Ihrer Armbanduhr können Sie selbst vornehmen, wenn Sie sich diese Aufgabe zutrauen.

Armband wechseln: Für das Wechseln oder Kürzen des Armbandes werden ein Stiftaustreiber, ein Kunststoffblock zum Kürzen oder ein neues Armband sowie Schraubendreher verwendet. Dabei werden zunächst die Stifte mit dem Stiftaustreiber entfernt und das Armband abgenommen. Danach kann das bisherige Armband gekürzt oder ein neues Armband eingesetzt werden. Bei einem Metallarmband kann es vorkommen, dass die Hersteller zum Befestigen kleine Schrauben verwendet haben. In diesem Fall werden Schraubendreher zum Lösen und Befestigen notwendig sein. Nach dem Wechsel wird das Armband wieder mit den Stiften fixiert.

Batteriewechsel: Ein Batteriewechsel kann sich von Uhr zu Uhr unterscheiden. Zeitmesser mit einem Druckboden können mit einem kleinen, flachen Schraubendreher geöffnet werden. Bei einem Schraubboden ist ein Gehäuseöffner mit unterschiedlichen Aufsätzen hilfreich, der beim Öffnen der Uhr hilft. Mit einer Pinzette kann die Batterie entnommen und die neue eingesetzt werden. Im Anschluss wird die Uhr entweder mit Druck oder per Verschrauben wieder verschlossen.

Uhrenglas von Kratzern befreien: Zahlreiche Uhren im Handel sind mit einem Kunststoffglas versehen. Diese sind besonders anfällig für Kratzer. Abhilfe können Polituren für Kunststoff oder Diamantpolitur für Echtglas schaffen, die Kratzer unscheinbar machen.

Für weitere Reparaturarbeiten sollten Sie mit dem Mechanismus und der jeweiligen Funktionsweise sehr gut vertraut sein. Bei sehr alten Uhren können beispielsweise abgenutzte Zahnräder ersetzt oder bei Pendeluhren der Mechanismus wieder in Gang gesetzt werden. Mit dem richtigen Werkzeug und umfassenden Kenntnissen können die Arbeiten durchaus komplexer ausfallen.

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  1. "Smartwatch" (Originalbild): fancycrave1, Lizenz: CC0 1.0 / Pixabay

  2. "Smartwatches-Uhren-Ratgeber" (Originalbild): Nile, Lizenz: CC0 1.0 / Pixabay

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