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Druckkessel anschließen: Praktische Anleitung

Erfahren Sie, wie Sie den Druckkessel sicher und effizient an Ihr Hauswasserwerk montieren – für zuverlässige Wasserversorgung

Ein Druckkessel sorgt für eine stabile und effiziente Wasserversorgung in autonomen Systemen, indem er Druckschwankungen ausgleicht und den Nasos vor Überlastung schützt. Er ist essenziell für Hauswasserwerke und Gartenpumpen, um eine unterbrechungsfreie Wasserzufuhr zu gewährleisten, auch bei Stromausfällen. In dieser Anleitung erfahren Sie alles Wichtige zum Aufbau, zur Funktionsweise und zum Anschluss an verschiedene Pumpentypen.

Vorteile eines Druckkessels in der Wasserversorgung

Druckkessel, auch als Hydroakkumulatoren bekannt, speichern Wasser unter Druck und geben es bei Bedarf ab, was die Arbeit von Hauswasserwerken und Gartenpumpen erleichtert. Sie schützen das System vor Hydrostößen, besonders in langen Rohrleitungen, und sorgen für einen konstanten Druck. Selbst bei längeren Stromausfällen bleibt eine Reserve Wasser verfügbar, was den Alltag in privaten Haushalten oder Gärten unkompliziert macht.

Im Vergleich zu Systemen ohne Druckkessel reduziert sich der Verschleiß der Pumpe erheblich, da sie seltener ein- und ausschaltet. Für Hauswasserwerke wie Gardena-Modelle oder Einhell-Geräte ist ein Druckkessel unerlässlich, um eine zuverlässige Versorgung aus Brunnen oder Zisternen zu gewährleisten. Die Vorteile umfassen nicht nur Langlebigkeit, sondern auch Kostenersparnis durch geringeren Energieverbrauch.

Tipp zur Auswahl

Wählen Sie einen Druckkessel passend zu Ihrem Hauswasserwerk, um optimale Leistung zu erzielen – Modelle ab 50 Litern eignen sich ideal für Familien.

Aufbau eines Druckkessels für Wassersysteme

Der Druckkessel besteht aus einem robusten Behälter, der in zwei Kammern unterteilt ist: eine für Wasser und eine für Luft. Die Wasserseite ist mit einer elastischen Membran aus Butyl ausgestattet, die bakteriell resistent ist und Trinkwasserstandards erfüllt. Die Luftkammer sorgt für den Druckaufbau zwischen Membran und Gehäuse.

Unterschiede je nach Einsatzbereich

Modelle für Kaltwasser unterscheiden sich von denen für Heißwasser durch ihre Temperaturbeständigkeit und Kompatibilität mit verschiedenen Medien. Für Heizsysteme dienen rote Expansionsgefäße in geschlossenen Kreisläufen. Der Anschluss erfolgt über Flansche an die Rohrleitung, was eine sichere Integration in Hauswasserwerke ermöglicht.

  • Pneumatisches Ventil zur Druckregelung in der Luftkammer
  • Spezielle Konstruktion für Behälter ab 50 Litern zur direkten Luftaufnahme
  • Zusätzliche Elemente wie T-Stücke oder Kugelhähne für kleinere Modelle

Vertikale Modelle sparen Platz, während horizontale Varianten mit Montageplattform für Oberflächenpumpen geeignet sind. Regelmäßige Wartung, wie das Ablassen von Luft, ist entscheidend, um den Druckverlust zu vermeiden und die Effizienz zu erhalten.

Funktionsweise des Druckkessels

Die Pumpe füllt den Druckkessel mit Wasser aus Brunnen oder Zisterne, bis der Druck die eingestellte Obergrenze erreicht – dann schaltet sie ab. Beim Öffnen eines Wasserhahns oder der Aktivierung von Geräten wie Spülmaschinen fließt das Wasser direkt aus dem Kessel, ohne die Pumpe zu starten. Dieser Zyklus wiederholt sich, sobald der Druck die Untergrenze unterschreitet.

Ein passend dimensionierter Druckkessel minimiert die Einschaltzyklen der Pumpe, was ihren Verschleiß verringert. Für ein Hauswasserwerk mit Tauchpumpe oder selbstansaugender Pumpe ist dies besonders vorteilhaft. Der optimale Volumenbereich liegt bei 50 bis 80 Litern für Haushalte mit 2 bis 3 Personen.

Wichtiger Hinweis

Zu kleine Behälter führen zu häufigem Pumpenbetrieb, was die Lebensdauer verkürzt – planen Sie den Kauf sorgfältig.

Wichtige Komponenten im Wasserversorgungssystem

Neben dem Druckkessel umfasst ein vollständiges System ein Druckrelais zur Steuerung der Pumpe, ein Trockenlaufschutz gegen Wassermangel und Filter für grobe sowie feine Reinigung. Ein Manometer überwacht den Druck in Echtzeit. Diese Elemente schützen das gesamte Hauswasserwerk vor Verschmutzungen und Ausfällen.

  1. Druckrelais: Schaltet die Pumpe bei niedrigem Druck ein und bei hohem aus
  2. Trockenlaufschutz: Verhindert Schäden durch fehlendes Wasser im Quell
  3. Filter: Entfernen Schmutzpartikel aus dem Wasserfluss
  4. Manometer: Zeigt den aktuellen Systemdruck an

Für Tauchpumpen mit Druckschalter oder Hauswasserautomaten wie Gardena 5000/5 ist die Integration dieser Komponenten essenziell. So entsteht ein robustes System für Brunnen oder Zisternen.

Auswahlkriterien für den Druckkessel

Beim Kaufen eines Druckkessels achten Sie auf Volumen, Montageart und Kompatibilität mit Ihrer Pumpe. Modelle für Hauswasserwerke sollten den Bedarf der Familie decken, ohne zu klein zu sein. Ersatzmembranen sind leicht verfügbar, was die Wartung vereinfacht.

Vergleich von Modellen

  • Vertikale Druckkessel: Platzsparend für enge Räume
  • Horizontale Varianten: Ideal für Oberflächenpumpen mit integrierter Plattform
  • Volumen 50-80 l: Ausreichend für 2-3 Personen-Haushalte

Testsieger wie Gardena Hauswasserwerke oder Grundfos-Modelle bieten zuverlässige Leistung. Berücksichtigen Sie auch den Druckschalter-Einstellung für optimale Funktionalität.

Anschluss des Druckkessels an eine Tauchpumpe

Verwenden Sie vertikale Druckkessel für Tauchpumpen in Brunnen oder Zisternen. Ein Rückschlagventil direkt am Pumpenauslass verhindert den Rückfluss des Wassers. Der Anschluss erfolgt über eine Rohrleitung mit Außengewinde am Pumpenstutzen.

Das Druckrelais steuert den Betrieb: Es schaltet die Tauchpumpe bei fallendem Druck ein und aus bei Erreichen des Maximums. Ein Manometer ermöglicht die Überwachung. Die Pumpe sollte 5 bis 20 Mal pro Stunde ein-/ausschalten, um Langlebigkeit zu gewährleisten.

  1. Tauchpumpe mit Rückschlagventil installieren
  2. Rohrleitung zum Druckkessel führen
  3. Druckrelais und Manometer anschließen

Anschluss des Druckkessels an eine Oberflächenpumpe

Horizontale Druckkessel mit Montageplattform eignen sich perfekt für Oberflächenpumpen in Hauswasserwerken. Diese Pumpen sind wartungsfreundlich und werden oft mit Netzfiltern und Rückschlagventilen ausgestattet. Der Druck im Kessel muss 0,2 bis 0,3 bar unter dem Minimum des Relais liegen.

Verwenden Sie einen Fünf-Wege-Stutzen für den Anschluss von Relais, Manometer, Pumpe und Rohrleitung am Flansch des Kessels. Dichten Sie mit Hermetikum und FUM-Band ab. Nach der Montage prüfen Sie auf Undichtigkeiten, bevor Sie die Pumpe starten.

  • Druck im Kessel einstellen
  • Komponenten über Stutzen verbinden
  • System auf Lecks testen und Pumpe aktivieren

Sicherheitshinweis

Achten Sie auf korrekte Dichtung, um Druckverluste oder Schäden zu vermeiden – falsche Installation kann zu Systemausfällen führen.

Wartung und Pflege des Druckkessels

Regelmäßiges Ablassen von Luft aus der Membran verhindert Druckabfall und erhält die Effizienz. Folgen Sie den Herstelleranweisungen je nach Volumen. Für Druckkessel in Hauswasserwerken wie Metabo oder Güde ist dies einfach durchführbar.

Bei Verschleiß der Membran ist ein Austausch unkompliziert. Überwachen Sie den Druck mit dem Manometer und passen Sie den Druckschalter bei Bedarf an. So bleibt Ihr System für Brunnen oder Zisternen zuverlässig.

Häufig gestellte Fragen

Wie funktioniert ein Druckkessel in einem Hauswasserwerk?
Der Druckkessel speichert Wasser unter Druck und gibt es bei Bedarf ab, um die Pumpe zu entlasten und Druckschwankungen auszugleichen. Der Zyklus basiert auf einem Druckrelais, das die Pumpe steuert.
Welchen Volumen sollte ein Druckkessel für ein Hauswasserwerk haben?
Für 2-3 Personen-Haushalte eignen sich 50-80 Liter, um seltene Einschaltzyklen der Pumpe zu ermöglichen und Verschleiß zu minimieren.
Wie schließe ich einen Druckkessel an eine Tauchpumpe an?
Installieren Sie ein Rückschlagventil am Pumpenauslass, führen Sie die Leitung zum Kessel und verbinden Sie Druckrelais sowie Manometer. Vertikale Modelle sind ideal.
Was ist der Unterschied beim Anschluss an eine Oberflächenpumpe?
Nutzen Sie horizontale Kessel mit Plattform, stellen Sie den Kessel-Druck niedriger ein und verbinden Sie über einen Fünf-Wege-Stutzen mit Relais, Manometer und Pumpe.
Wie oft muss ich einen Druckkessel warten?
Führen Sie regelmäßig Luft ab, je nach Modell und Volumen – prüfen Sie die Anleitung für Intervalle, um den Druck stabil zu halten.
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