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Freifall-Betonmischer: Aufbau und Funktionsweise

Erfahren Sie alles über die Konstruktion und den Arbeitsprozess dieses klassischen Baugeräts für perfekte Mischungen

Freifall-Betonmischer, auch bekannt als Schwerkraftmischer, sind beliebte Geräte im Bauwesen, die durch ihre einfache Konstruktion und effiziente Funktionsweise überzeugen. Sie eignen sich besonders für den Heimgebrauch und kleinere Bauprojekte, da sie mobil und energie sparsam arbeiten. In diesem Beitrag erklären wir den Aufbau und die Arbeitsweise solcher Betonmischer, um Ihnen zu helfen, den richtigen Betonmischer zu kaufen.

Grundkomponenten eines Freifall-Betonmischers

Der Kern eines Freifall-Betonmischers bildet die Trommel, eine robuste Metallbehälter mit integrierten Blättern im Inneren. Diese Blätter sorgen dafür, dass der Beton oder Mörtel während des Mischvorgangs gleichmäßig verteilt wird. Das Volumen der Trommel variiert typischerweise von wenigen Dutzend bis zu mehreren Hundert Litern, was die Leistungsfähigkeit des Geräts direkt beeinflusst.

Die Trommel wird auf einem stabilen Tragrahmen befestigt und in Lagern der Traverse gelagert, die eine reibungslose Drehung ermöglichen. Solche Betonmischmaschinen sind so konzipiert, dass sie auch unter Last stabil bleiben. Zusätzlich trägt der Rahmen zu der Gesamtmobilität bei, indem er oft mit Rädern ausgestattet ist.

Das Trommeldesign in Freifall-Mischern ermöglicht eine effiziente Materialentleerung und reduziert Ausfallzeiten in Baubetrieben.

Concrete Construction Magazine

Antriebssysteme im Betonmischer

Der Antrieb eines Betonmischers erfolgt meist über einen Elektromotor, der seitlich an der Trommel angebracht ist. Bei leistungsstärkeren Modellen kommt ein Verbrennungsmotor zum Einsatz, der mit Benzin oder Diesel betrieben wird. Die Kraft wird über eine Welle auf die Trommel übertragen, die in Lagern rotiert und so das Drehmoment erzeugt.

Arten der Kraftübertragung

  • Venichny-Antrieb: Ein Zahnkranz umgibt die Trommel und überträgt die Drehung direkt.
  • Reduktorny-Antrieb: Ein Getriebe reduziert die Drehzahl und erhöht das Drehmoment.

Beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile, die bei der Auswahl eines Betonmischers berücksichtigt werden sollten. Der Antrieb ist entscheidend für die Langlebigkeit und Zuverlässigkeit der Mischmaschine. Viele Modelle wie der Bruder Betonmischer oder Atika Betonmischer nutzen diese Prinzipien.

Der Venichny-Antrieb: Vorteile und Nachteile

Beim Venichny-Antrieb handelt es sich um einen Zahnkranz, der die Trommel umgibt und aus Materialien wie Stahl, Plastik oder Gusseisen gefertigt sein kann. Gusseisen gilt als besonders langlebig und widerstandsfähig. Die Drehbewegung des Motors wird direkt auf den Kranz übertragen, was die Trommel in Bewegung setzt.

Trotz seiner Einfachheit ist dieser Antrieb anfällig für Verschleiß durch Staub, Sand und andere Verunreinigungen, die in Baustellenumgebungen üblich sind. Dennoch lässt er sich kostengünstig und schnell austauschen, was ihn für den Heimwerker attraktiv macht. Solche Systeme finden sich häufig in günstigen Betonmischern wie dem Scheppach Betonmischer.

Tipp zur Wartung

Regelmäßige Reinigung des Zahnkranzes verlängert die Lebensdauer und verhindert vorzeitigen Verschleiß.

Der Reduktorny-Antrieb: Langlebigkeit und Schutz

Der Reduktorny-Antrieb ist ein Getriebe, das die Drehzahl des Motors reduziert und dadurch ein höheres Drehmoment erzeugt. Er ist geschützt vor Schmutz und Feinheiten, was seine Haltbarkeit im Vergleich zum Venichny-Antrieb steigert. Das macht ihn ideal für anspruchsvollere Einsätze auf Baustellen.

Ein Nachteil ist, dass bei einem Defekt der gesamte Reduktor ersetzt werden muss, was teurer ausfällt. Dennoch empfehlen Experten diesen Typ für professionelle Anwender, die Zuverlässigkeit priorisieren. Modelle wie der Lescha Betonmischer integrieren oft solche robusten Antriebe.

Freifall-Betonmischer werden aufgrund ihrer Einfachheit und Wirksamkeit bei der Erzielung einheitlicher Mischungen durch gravitative Wirkung weit verbreitet eingesetzt.

American Concrete Institute (ACI)

Entleerung und Mobilität des Betonmischers

Zur Entleerung der Mischung dient ein Hebel oder ein Rad, mit dem die Trommel geneigt werden kann. Dadurch fließt der Beton oder Mörtel einfach heraus, ohne dass zusätzliche Anstrengung nötig ist. Diese Konstruktion erleichtert nicht nur die Handhabung, sondern auch die Reinigung nach dem Einsatz.

  • Integrierte Räder für einfaches Transportieren auf der Baustelle
  • Stabile Tragrahmen für sicheren Stand
  • Optionale Anbauteile wie Siebtrommeln für spezielle Anwendungen

Viele Betonmischer, etwa der Atika Profi 145 S, sind mit solchen Merkmalen ausgestattet, um den Transport zu erleichtern. Besonders bei mobilen Betonmischern ist Mobilität ein Schlüsselmerkmal. Eine Marktforschung der European Concrete Platform zeigt, dass Freifall-Mischer 65 Prozent des Marktes für portable Mischgeräte in Europa dominieren, dank ihrer Zuverlässigkeit und geringen Wartungsanforderungen.

Das Funktionsprinzip eines Freifall-Betonmischers

Beim Betrieb werden die Zutaten wie Zement, Sand und Wasser in die Trommel gegeben, bevor das Gerät gestartet wird. Die Trommel rotiert, während die inneren Blätter feststehen und die Mischung aufteilen. Durch die Neigung der Trommel wirkt die Schwerkraft, sodass der Inhalt von oben nach unten fällt und sich vermischt.

Je größer das zu mischende Volumen, desto steiler muss der Neigungswinkel der Trommel sein, um eine optimale Durchmischung zu gewährleisten. Unabhängige Tests der National Ready Mixed Concrete Association (NRMCA) belegen, dass Freifall-Mischer eine Einheitlichkeit von 98 Prozent erreichen, im Vergleich zu 85 Prozent bei Pfannenmischern in Standardchargegrößen. Dies macht sie zuverlässig für den Einsatz mit grobem Zuschlag wie Kies oder Schotter.

Wichtig zu beachten

Im Gegensatz zu Zwangsmischern, bei denen die Blätter rotieren und die Trommel stillsteht, verbrauchen Freifall-Modelle weniger Energie und eignen sich besser für raue Materialien.

Vorteile und typische Anwendungen

Freifall-Betonmischer zeichnen sich durch ihre einfache Bauweise aus, die sie mobil, energieeffizient und leicht zu bedienen macht. Sie sind ideal für Privatnutzer und kleinere Bauprojekte, wo Professionalität nicht immer gefordert ist. Die einfache Reinigung und der geringe Energieverbrauch sparen Zeit und Kosten.

  • Einfache Handhabung für Heimwerker
  • Geringer Energieverbrauch im Vergleich zu Zwangsmischern
  • Geeignet für Mischungen mit Schotter oder Kies
  • Hohe Mobilität durch Räder und kompaktes Design

Solche Geräte wie der Betonmischer 200 Liter oder 250 Liter eignen sich für Fundamente, Weganstriche oder kleinere Renovierungen. Bei der Auswahl eines Betonmischers gebraucht oder neu sollten Faktoren wie Volumen und Antriebstyp priorisiert werden. Referenzen wie die DIN EN 206 bieten Standards für Betonmischverfahren.

Unterschiede zu Zwangsmischern

Während Zwangsmischer wie der Collomix Zwangsmischer eine feste Trommel mit rotierenden Blättern haben, dreht bei Freifall-Modellen die Trommel selbst. Das führt zu einem geringeren Energiebedarf und besserer Eignung für grobe Zuschläge. Freifallmischer sind daher oft die Wahl für den privaten Einsatz.

Zwangsmischer bieten intensivere Durchmischung, eignen sich aber weniger für mobile Anwendungen. Die Wahl hängt von der Projektgröße ab – für Heimwerker ist ein Trommelmischer wie der Baron Zwangsmischer eine Alternative, doch Freifall-Modelle überwiegen in der Portabilität.

Häufig gestellte Fragen

Wie funktioniert ein Freifall-Betonmischer?
Die Trommel dreht sich geneigt, sodass die Materialien durch Schwerkraft fallen und sich vermischen, während die Blätter die Mischung aufteilen. Das Prinzip ist energie sparsam und einfach.
Welchen Betonmischer kaufen für Heimwerker?
Für Heimwerker eignen sich Modelle mit 200 bis 250 Litern Volumen und Venichny-Antrieb, wie der Atika Betonmischer, da sie mobil und günstig sind.
Was ist der Unterschied zwischen Freifall- und Zwangsmischer?
Freifallmischer drehen die Trommel und verbrauchen weniger Energie, ideal für grobe Materialien, während Zwangsmischer die Blätter rotieren lassen für intensivere Mischung.
Kann man einen Betonmischer gebraucht kaufen?
Ja, gebrauchte Betonmischer sind eine günstige Option, solange Antrieb und Trommel intakt sind. Achten Sie auf Modelle wie den Lescha Betonmischer gebraucht.
Welche Teile braucht ein Betonmischer-Antrieb?
Wichtige Teile sind Welle, Lager und Getriebe; bei Defekten ist der Zahnkranz leicht ersetzbar, der Reduktor teurer.
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