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Bee-Friendly Summer Flowers: Help Pollinators

With single blooms, long flowering periods and the right care, you can provide reliable food for bees from early summer through fall.
Von der Westfalia Redaktion · Aktualisiert am 12.09.2026
Erstellt und geprüft von der Westfalia Redaktion.

Kurz erklärt: Bienenfreundliche Sommerblumen liefern Wildbienen, Honigbienen und Schmetterlingen von Juni bis September Nektar und Pollen. Wählen Sie ungefüllte Blüten mit unterschiedlichen Blütezeiten, verzichten Sie auf Insektizide und lassen Sie verblühte Pflanzen stehen. Eine sonnige, vielfältige Bienenweide hilft den Tieren und macht Ihren Garten lebendig.

Kurzantwort: Bienenfreundliche Sommerblumen liefern Wildbienen, Honigbienen und Schmetterlingen von Juni bis September Nektar und Pollen. Wählen Sie ungefüllte Blüten mit unterschiedlichen Blütezeiten, verzichten Sie auf Insektizide und lassen Sie verblühte Pflanzen stehen. Eine sonnige, vielfältige Bienenweide hilft den Tieren und macht Ihren Garten lebendig.

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Eine blühende Ecke im Garten hilft bereits, wenn Sie die richtigen Pflanzen wählen. Einzelne Töpfe auf dem Balkon bieten ebenfalls Nahrung. Entscheidend ist nicht die Größe der Fläche, sondern ein kontinuierliches Angebot aus Nektar und Pollen.

Im Hochsommer finden Insekten in vielen Gärten weniger Nahrung als im Frühjahr. Frühblüher sind verblüht, während manche Rasenflächen regelmäßig gemäht werden. Mit passenden Sommerblumen schließen Sie diese Lücke und verlängern die Bienenweide bis in den Herbst.

Warum sind Sommerblumen für Bienen so wichtig?

Honigbienen sammeln Nektar für die Energieversorgung und Pollen für die Aufzucht ihrer Brut. Wildbienen nutzen ebenfalls Blütenressourcen, leben aber meist einzeln und fliegen oft nur bestimmte Pflanzen an. Ein vielfältiger Garten versorgt deshalb mehr Arten als ein Beet mit nur einer Blütensorte.

Sommerblumen für Bienen sollten von Juni bis September nacheinander blühen. So finden die Tiere auch dann Nahrung, wenn eine Art bereits verblüht ist. Besonders wertvoll sind Pflanzen mit vielen offenen Einzelblüten, weil Bienen den Blütenboden direkt erreichen.

Was zeichnet eine gute Bienenweide aus?

  • Offene Blüten: Ungefüllte Blüten geben Nektar und Pollen frei. Stark gefüllte Züchtungen sehen dekorativ aus, bilden für Insekten aber oft eine schwer zugängliche Blüte.
  • Unterschiedliche Blütezeiten: Kombinieren Sie frühe Sommerblumen mit Arten, die im Spätsommer oder Herbst blühen.
  • Viele Pflanzenarten: Unterschiedliche Blütenformen und Farben sprechen verschiedene Insekten an. Röhrenblüten eignen sich zum Beispiel für langrüsselige Arten, flache Schalen für viele kleinere Wildbienen.
  • Sonnige Standorte: Die meisten blütenreichen Sommerpflanzen entwickeln in voller Sonne mehr Blüten und produzieren dort leichter zugänglichen Nektar.
  • Keine Spritzmittel: Insektizide treffen nicht nur Schädlinge. Sie gefährden auch Bestäuber, die gerade auf der behandelten Pflanze Nahrung suchen.

Eine Bienenweide muss nicht ordentlich und kurz geschnitten aussehen. Verblühte Stängel, trockene Samenstände und kleine ungemähte Bereiche schaffen Struktur. Diese Bereiche bieten Schutz, Überwinterungsplätze und Nahrung für Vögel.

Profi-Tipp

Planen Sie mindestens drei Blütephasen ein: frühe Sommerblumen für Juni, kräftige Blüher für Juli und August sowie Astern oder andere spät blühende Arten für September. Markieren Sie die Pflanzen im Beet mit kleinen Schildern. So behalten Sie den Überblick über die Blühfolge und säen gezielt nach.

Welche bienenfreundlichen Blumen blühen im Sommer?

Bei der Auswahl zählen Blütenform, Blütezeit und Standort zusammen. Die folgenden Arten eignen sich für sonnige Beete, Hochbeete und viele Balkonkästen. Setzen Sie nicht nur auf eine Farbe. Ein abwechslungsreiches Beet liefert länger Nahrung und wirkt zugleich lebendiger.

Blumen mit langer oder besonders ergiebiger Blüte

  • Borretsch: Die hängenden blauen Blüten bilden viel Nektar und erscheinen über mehrere Wochen. Borretsch sät sich häufig selbst aus, wenn Sie einige Blüten zur Samenbildung stehen lassen.
  • Phacelia: Die violetten Blütenstände eignen sich für sonnige Flächen und gelten als klassische Bienenweide. Säen Sie zeitversetzt, wenn Sie die Blüte verlängern möchten.
  • Kornblume und Ringelblume: Beide Arten bringen Farbe in naturnahe Beete und passen zu weiteren Blumen für Insekten. Entfernen Sie nicht alle verblühten Köpfe, wenn sich die Pflanzen aussäen dürfen.
  • Katzenminze, Lavendel und Kräuter: Ihre duftenden Blüten locken viele Bienen an. Thymian, Oregano und Salbei liefern zusätzlich verwertbare Blätter für die Küche.
  • Astern: Astern schließen die Versorgungslücke im Spätsommer. Die Aster-Samen-Mischung bringt verschiedene Farben ins Beet und verlängert das Blütenangebot.
  • Landnelken: Die Landnelke passt in ein sonniges Sommerbeet. Achten Sie bei der Sortenwahl auf möglichst offene Blüten, damit Insekten den Blütenboden erreichen.
  • Goldstern: , Mentzelia Lindleyi, ergänzt die Bienenweide als duftende Sommerblume. Der sonnige Standort und ein gut drainierter Boden fördern eine reiche Blüte.

Auch Malven, Sonnenblumen und Zinnien können ein Sommerbeet bereichern. Bei Zinnien und Dahlien wählen Sie einfache Sorten. Je weniger Blütenblätter den Blütenboden verdecken, desto leichter gelangen Bienen an die Nahrung.

Für eine größere Fläche eignen sich passende Blumenmischungen. Einzelne Arten aus der Kategorie Blumensamen geben Ihnen mehr Kontrolle über Farben, Abstände und Blütezeiten.

„Ein vielfältiges Blütenangebot mit ungefüllten Blüten hilft vielen Wildbienenarten deutlich mehr als eine einzelne dekorative Pflanzenart.“

NABU, Bienenfreundlicher Garten

Wie planen Sie eine Bienenweide mit Blüte von Juni bis Herbst?

Beginnen Sie mit einer Standortprüfung. Beobachten Sie mindestens einen sonnigen Vormittag lang, wie viel Licht das Beet erhält. Die meisten Sommerblumen brauchen mindestens sechs Stunden Sonne, damit sie kompakt wachsen und viele Blüten bilden.

Standort und Boden richtig vorbereiten

Lockern Sie die obere Bodenschicht und entfernen Sie Wurzelunkräuter. Verdichtete Erde lässt Wasser schlecht ablaufen und behindert die Keimung. Mischen Sie nur dann Kompost ein, wenn der Boden sehr arm ist. Zu viel Stickstoff führt zu üppigen Blättern, aber nicht automatisch zu mehr Blüten.

Auf schweren Böden verbessert etwas Sand die Durchlässigkeit. Auf trockenen, mageren Flächen wachsen viele Wildblumen besonders gut. Prüfen Sie die Angaben auf der Saatgutpackung und stimmen Sie die Pflanzen auf den Standort ab.

Blütezeiten miteinander verbinden

Teilen Sie die Fläche gedanklich in drei Gruppen:

  1. Frühsommer: Borretsch, Phacelia, Kornblume und Ringelblume starten die Hauptblüte.
  2. Hochsommer: Katzenminze, Lavendel, Malve, Landnelke und weitere offene Blüten sichern das Angebot im Juli und August.
  3. Spätsommer und Herbst: Astern, Sonnenblumen und spät blühende Kräuter geben den Tieren bis in den September Nahrung.

Säen Sie einjährige Arten in kleinen Zeitabständen aus, wenn die Fläche groß genug ist. Ein Teil der Pflanzen blüht dann später. Bei mehrjährigen Arten kombinieren Sie junge Pflanzen mit bereits etablierten Stauden.

Planen Sie die Pflanzen in Gruppen von mindestens fünf bis zehn Exemplaren. Einzelne Blüten gehen zwischen Rasen und Stauden leicht unter. Größere Farbflächen erkennen Insekten schneller und erleichtern ihnen die Nahrungssuche.

Wichtiger Hinweis

Setzen Sie keine unbekannten Pflanzen aus der Natur in Ihren Garten um und säen Sie keine nicht zugelassenen Arten in der freien Landschaft aus. Nutzen Sie geeignetes Saatgut für Ihren Standort und halten Sie Abstand zu Gewässern sowie Naturschutzflächen. Im Garten bleibt die Aussaat kontrollierbar.

Wie pflanzen und pflegen Sie Sommerblumen für Insekten?

Die richtige Aussaat entscheidet über die spätere Blütenfülle. Entfernen Sie Unkraut, lockern Sie die Erde flach und verteilen Sie das Saatgut gleichmäßig. Drücken Sie die Samen nur so tief an, wie es die Packungsangabe vorgibt. Viele Lichtkeimer dürfen nicht mit Erde bedeckt werden.

Aussaat und Angießen

Gießen Sie das Beet nach der Aussaat vorsichtig an. Ein harter Wasserstrahl spült kleine Samen weg und bildet eine Kruste. Halten Sie die Oberfläche in der Keimphase gleichmäßig feucht, ohne Staunässe zu erzeugen.

Später gießen Sie seltener, dafür durchdringend. Das fördert tiefere Wurzeln und macht die Pflanzen widerstandsfähiger gegen kurze Trockenperioden. Töpfe trocknen schneller aus als Beete. Kontrollieren Sie das Substrat an heißen Tagen morgens und abends.

Blüten fördern, Nahrung erhalten

Entfernen Sie verwelkte Blüten nur bei Pflanzen, die dadurch neue Knospen bilden. Lassen Sie bei einer Bienenweide einzelne Samenstände stehen. Sie dienen Vögeln als Futter und liefern Saatgut für die nächste Saison.

Verwenden Sie Dünger sparsam. Ein überdüngtes Beet wächst weich und bildet viel Blattmasse. Eine dünne Kompostgabe im Frühjahr reicht bei vielen robusten Sommerblumen aus. Auf dem Balkon verliert sich Nährstoff schneller durch häufiges Gießen, daher dosieren Sie Flüssigdünger genau nach Herstellerangabe.

Für das Jäten, Lockern und vorsichtige Nachsäen eignen sich passende Gartenwerkzeuge. Arbeiten Sie im Beet möglichst morgens oder am späten Abend, wenn weniger Insekten auf den Blüten sitzen.

Verzichten Sie während der Blüte auf chemische Insektizide. Auch biologische Mittel sind nicht automatisch harmlos für Bestäuber. Lesen Sie das Etikett, beachten Sie die Anwendungshinweise und behandeln Sie blühende Pflanzen nur, wenn der Einsatz ausdrücklich für diesen Zeitpunkt geeignet ist.

Zusätzlicher Rat

Stellen Sie an heißen Tagen eine flache Wasserschale mit kleinen Steinen auf. Die Steine geben Bienen sichere Landeplätze. Wechseln Sie das Wasser regelmäßig, damit sich keine Mücken entwickeln. Ein schattiger Platz neben dem Blütenbeet verhindert, dass das Wasser zu schnell verdunstet.

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Was braucht ein insektenfreundlicher Garten zusätzlich?

Blüten allein reichen für einen dauerhaft insektenfreundlichen Garten nicht aus. Wildbienen benötigen geeignete Nistplätze, Baumaterial und Schutz vor häufigen Eingriffen. Viele Arten nisten im Boden, andere nutzen markhaltige oder hohle Pflanzenstängel.

Nistplätze und Rückzugsorte schaffen

Lassen Sie an einer trockenen, sonnigen Stelle etwas offenen Boden stehen. Eine kleine Sandfläche kann bodennistenden Wildbienen helfen. Verdichten Sie diesen Bereich nicht und bedecken Sie ihn nicht mit Rindenmulch.

Schneiden Sie trockene Stängel erst im späten Frühjahr zurück. Bündeln Sie hohle Stängel nicht zu dicht. Für künstliche Nistplätze können Sie ein hochwertiges Insektenhotel aufstellen. Besonders kleine Modelle sollten stabil, trocken und nach Süden oder Südosten ausgerichtet sein.

Ein Bienenhotel braucht eine freie Einflugschneise. Hängen Sie es mindestens einen Meter über dem Boden auf und schützen Sie es vor Schlagregen. Bohrungen müssen sauber ausgeführt sein, damit die empfindlichen Flügel der Tiere nicht verletzt werden.

Weniger Ordnung, mehr Lebensraum

Mähen Sie nicht die gesamte Wiese gleichzeitig. Lassen Sie Inseln mit verblühten Pflanzen stehen und schneiden Sie diese Bereiche zeitversetzt. So bleiben Nahrung und Rückzugsorte erhalten.

Ein Laubhaufen, Totholz und eine ungestörte Ecke ergänzen das Angebot. Entfernen Sie kranke Pflanzenteile gezielt, aber räumen Sie nicht jede trockene Struktur sofort weg. In einem naturnahen Garten darf sichtbar bleiben, dass Pflanzen und Tiere einen eigenen Rhythmus haben.

„Wildbienen brauchen neben einem ausreichenden Blütenangebot geeignete Nistplätze und Baumaterial in erreichbarer Nähe.“

Bundesamt für Naturschutz, Informationen zu Wildbienen

Was Sie sofort umsetzen können

  • Säen Sie eine sonnige Fläche mit mehreren ungefüllten Sommerblumen ein.
  • Kombinieren Sie frühe Blüher mit Astern für den Spätsommer.
  • Stellen Sie flache Wasserschalen mit sicheren Landeplätzen auf.
  • Verzichten Sie auf Insektizide während der Blüte.
  • Lassen Sie trockene Stängel und einzelne Samenstände bis ins Frühjahr stehen.

So entsteht Schritt für Schritt eine belastbare Bienenweide. Wählen Sie Pflanzen passend zu Boden und Licht, beobachten Sie die Blütezeiten und ergänzen Sie gezielt Arten, die im Sommer noch fehlen. Dann helfen Ihre bienenfreundlichen Blumen nicht nur kurzfristig, sondern über die gesamte Gartensaison.

Häufige Fragen

Welche Sommerblumen sind besonders bienenfreundlich?
Zu den bienenfreundlichen Sommerblumen gehören Borretsch, Phacelia, Kornblume, Ringelblume, Malve, Katzenminze, Lavendel und ungefüllte Astern. Die Pflanzen liefern Nektar oder Pollen zu unterschiedlichen Zeiten. Entscheidend sind offene Blüten, ein sonniger Standort und ein Verzicht auf Insektizide während der gesamten Blüte.
Wie lange sollte eine Bienenweide blühen?
Eine Bienenweide sollte von Frühjahr bis Herbst blühen, im Sommer aber besonders viele Blüten tragen. Säen Sie mehrere Arten mit versetzten Blütezeiten aus, statt eine einzige Mischung auf einmal zu verwenden. Astern verlängern das Angebot bis in den September, während Borretsch und Phacelia früh im Sommer starten.
Welche Blumen für Insekten eignen sich für den Balkon?
Ja. Borretsch, Ringelblume, Kornblume, Kapuzinerkresse und viele Kräuter wachsen auch in Gefäßen. Nutzen Sie einen sonnigen Platz, ein ausreichend großes Pflanzgefäß mit Wasserabzug und nährstoffarme, lockere Erde. Stellen Sie mehrere Töpfe zusammen, damit die Blütenfläche größer wirkt und Insekten die Pflanzen leicht finden.
Welche Pflege hilft Bienen im Sommer?
Verzichten Sie auf chemische Insektizide und behandeln Sie blühende Pflanzen nicht mit Mitteln, deren Wirkung Sie nicht eindeutig einschätzen können. Mähen Sie Blühflächen erst nach dem Verblühen und lassen Sie einzelne hohle Stängel über den Winter stehen. So bleiben Nahrung und mögliche Nistplätze erhalten.
Brauchen Bienen neben Blumen ein Insektenhotel?
Ein Bienenhotel ersetzt kein Blütenangebot. Stellen Sie das Hotel trocken, sonnig und mit freier Einflugschneise auf. Pflanzen Sie in der Nähe verschiedene ungefüllte Sommerblumen und verzichten Sie auf Lacke, Pestizide sowie häufiges Umsetzen. So verbinden Sie Nahrung, Nistplatz und Schutz im insektenfreundlichen Garten.
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