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DIY Poolbau: Ihren Gartenpool selbst anlegen

Praktische Anleitung für mehr Erfrischung im eigenen Garten.

DIY Poolbau: Erfrischung im eigenen Garten selbst anlegen

Ein eigener Pool im Garten muss kein Traum bleiben. Mit etwas Planung und handwerklichem Geschick legen Sie Ihren Gartenpool selbst an. Diese Anleitung zeigt Ihnen, wie Sie einen Aufstellpool erfolgreich installieren und lange Freude daran haben.

Die Vorbereitung: Der richtige Standort ist entscheidend

Wählen Sie eine möglichst ebene Fläche in sonniger Lage. Der Untergrund muss stabil und frei von spitzen Steinen, Wurzeln oder Ästen sein. Ein durchlässiger, sandiger Boden ist ideal, da er Wasser gut ableitet. Vermeiden Sie Standorte direkt unter Bäumen. Herabfallendes Laub und Blütenstaub verunreinigen das Wasser und fördern Algenwachstum.

Wichtiger Hinweis

Prüfen Sie vor dem ersten Spatenstich unbedingt Ihre lokalen Bauvorschriften. In vielen Gemeinden sind Pools ab einer bestimmten Größe oder Tiefe genehmigungspflichtig. Klären Sie auch die Entsorgung des Poolwassers mit Ihrem örtlichen Wasserversorger.

Die Fläche sollte mindestens einen Meter größer sein als der geplante Poolumfang. So haben Sie später Platz für die Montage und eventuelle Reparaturen. Eine gute Vorbereitung spart Zeit und Ärger beim eigentlichen Aufbau.

Das benötigen Sie für den Unterbau

Für einen sicheren Stand benötigen Sie ein stabiles Fundament. Eine einfache, aber effektive Lösung ist eine Sandschicht. Verteilen Sie mehrere Zentimeter feinen Sand und verdichten Sie ihn gründlich. Alternativen sind spezielle Pool-Unterlagsmatten aus festem Schaumstoff. Diese schützen die Poolfolie und gleichen kleinere Unebenheiten aus.

Für alle Arbeiten zur Flächenvorbereitung und späteren Gartenpflege finden Sie passendes Werkzeug in unserer Kategorie Gartenwerkzeuge.

Die Wahl des Pools: Aufstellpool, Folienbecken oder Fertigbecken?

Für den Selbstbau kommen vor allem Aufstellpools und Fertigteichbecken infrage. Aufstellpools sind preiswert, schnell aufgebaut und flexibel. Sie bestehen aus einer Metall- oder Kunststoffwand und einer PVC-Folie. Die Stabilität hängt von der Wandkonstruktion und dem Wasserdruck ab.

Fertigteichbecken aus Hartkunststoff oder GFK sind dauerhafter, aber auch teurer und aufwändiger im Einbau. Sie erfordern eine präzise ausgehobene Grube. Für die meisten Gartenbesitzer ist ein hochwertiger Aufstellpool die praktikablere Lösung.

Die Qualität der Poolfolie ist der Schlüssel zur Langlebigkeit. Achten Sie auf eine hohe PVC-Dicke, UV-Beständigkeit und eine mehrlagige Verstärkung. Billige Folien bleichen schnell aus und werden brüchig.

Markus Weber, Garten- und Landschaftsbauer

Schritt-für-Schritt: Den Aufstellpool korrekt aufbauen

Legen Sie alle Teile gemäß Anleitung sortiert bereit. Arbeiten Sie zu zweit, es erleichtert den Aufbau erheblich.

Schritt 1: Das Fundament verlegen

Bereiten Sie die ebene Fläche wie beschrieben vor. Verlegen Sie bei Bedarf eine Unterlagsmatte oder verdichteten Sand. Entfernen Sie letzte Steinchen sorgfältig.

Schritt 2: Die Seitenwand montieren

Setzen Sie die einzelnen Segmente der Seitenwand gemäß Herstellerangaben zusammen. Oft stecken oder schrauben Sie diese ineinander. Achten Sie darauf, dass alle Verbindungen fest und sicher sitzen. Die Wand sollte nun einen perfekten Kreis oder ein Oval bilden.

Schritt 3: Die Poolfolie auslegen

Breiten Sie die Folie vorsichtig im Inneren der Wand aus. Sie sollte gleichmäßig aufliegen und an allen Seiten etwa gleich weit überstehen. Ziehen Sie die Folie glatt, vermeiden Sie aber starken Zug. Die Folie wird erst durch das Wasser endgültig in Form gezogen.

Profi-Tipp

Legen Sie die Folie an einem warmen, sonnigen Tag aus. Das Material ist dann geschmeidiger und lässt sich leichter verlegen. Arbeiten Sie mit weichen Schuhen oder barfuß, um Beschädigungen zu vermeiden.

Schritt 4: Das Wasser einlassen

Beginnen Sie langsam mit dem Befüllen. Ein Gartenschlauch ist hierfür ideal. Während das Wasser läuft, können Sie die Folie nochmals vorsichtig zurechtziehen und eventuelle Falten ausgleichen. Achten Sie darauf, dass sich die Seitenwand nicht verschiebt.

Füllen Sie den Pool bis zur empfohlenen Markierung. Der Wasserdruck stabilisiert nun die Konstruktion endgültig. Prüfen Sie nach dem Befüllen alle Verbindungen und die Stabilität der Wand.

Pflege und Instandhaltung: So bleibt Ihr Pool sauber

Ein Pool benötigt regelmäßige Pflege. Dazu gehört die mechanische Reinigung mit einem Kescher, die Filterung mit einer Poolpumpe und die chemische Wasseraufbereitung. Testen Sie den pH-Wert und Chlorgehalt regelmäßig mit Teststreifen.

Bei Nichtbenutzung schützt eine Abdeckplane für Pools vor Verschmutzung und reduziert die Verdunstung. Im Herbst muss der Pool fachgerecht winterfest gemacht werden.

Zusätzlicher Rat

Planen Sie von Anfang an einen festen Platz für Filteranlage, Chemikalien und Reinigungszubehör ein. Ein kleiner, wetterfester Aufbewahrungskoffer direkt am Poolrand spart Wege und hält alles ordentlich.

Sicherheit und Gestaltung rund um den Pool

Denken Sie an die Sicherheit, besonders wenn Kinder im Haus sind. Eine rutschfeste Matte am Poolrand und eine stabile Leiter sind Pflicht. Klären Sie alle Familienmitglieder über die grundlegenden Baderegeln auf.

Die Umgebung lässt sich mit praktischen und dekorativen Elementen gestalten. Unsere künstlichen Pflanzenwände bieten sich als Sichtschutz an und benötigen keine Pflege. Das

im Mehrblättrigen Design oder das im Schwimmer Gras Design schaffen eine grüne, natürliche Atmosphäre, ohne dass Sie gießen müssen.

Ein Pool verändert die Gartenatmosphäre. Kombinieren Sie ihn mit robusten, wasserfesten Möbeln und punktueller Beleuchtung. So wird der Poolbereich zum echten Wohlfühlort an warmen Sommerabenden.

Laura Schneider, Innenarchitektin mit Fokus Outdoor

Für die Abdeckung Ihrer Gartenmöbel in der übrigen Jahreszeit finden Sie passende Schutzhüllen in unserer Kategorie Abdeckung Gartenmöbel.

Hilfreiche Werkzeuge für Bau und Pflege

Ein gutes Werkzeug erleichtert die Arbeit. Die

, die 'Wunderschere', ist ein vielseitiger Helfer. Sie können mit ihr nicht nur Folien und Planen präzise zuschneiden, sondern auch bei der allgemeinen Gartenpflege rund um den Pool eingesetzt werden.

Für das Ausmessen der Fläche, das Nivellieren des Untergrunds und kleinere Korrekturen ist eine gut ausgestattete Werkzeugbasis unerlässlich. Stöbern Sie für weitere Ideen in unserer großen Auswahl im Bereich Garten + Outdoor.

FAQ – Häufige Fragen zum DIY Poolbau

Wie lange dauert der Aufbau eines Aufstellpools?
Mit zwei Personen und guter Vorbereitung können Sie einen mittelgroßen Aufstellpool an einem Wochenende aufbauen, inklusive Fundamentvorbereitung und Befüllung.
Kann ich meinen Pool auf dem Rasen aufstellen?
Ja, aber nur auf sehr kurzem, festem Rasen und mit einer stabilen Unterlage. Längeres Gras gibt nach und kann den Pool beschädigen. Eine ebene, feste Sandschicht oder Unterlagsmatte ist sicherer.
Wie oft muss ich das Poolwasser wechseln?
Mit einer guten Filteranlage und korrekter chemischer Pflege muss das Wasser nicht komplett gewechselt werden. Eine Teilentleerung und Auffüllung ist je nach Nutzung und Wetter mehrere Male pro Saison nötig.
Was kostet der Betrieb eines Gartenpools?
Neben den Anschaffungskosten fallen Kosten für Wasser, Strom für die Pumpe, Pflegechemie und eventuell eine höhere Grundgebühr für Abwasser an. Kalkulieren Sie mit mehreren hundert Euro pro Saison.
Muss ich meinen Pool im Winter abbauen?
Nein, hochwertige Aufstellpools können winterfest gemacht am Standort bleiben. Dazu wird das Wasser teilweise abgelassen, die Technik demontiert und der Pool sicher abgedeckt.
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