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Early Blight on Tomatoes: Identify & Control

Learn to spot early blight, tell fungal diseases apart and protect tomato plants with consistent garden hygiene.
Von der Westfalia Redaktion · Aktualisiert am 13.09.2026
Erstellt und geprüft von der Westfalia Redaktion.

Kurz erklärt: Die Dürrfleckenkrankheit erkennen Sie an runden braunen Flecken mit konzentrischen Ringen und gelbem Rand auf älteren Tomatenblättern. Entfernen Sie befallene Blätter, vermeiden Sie Blattnässe, gießen Sie morgens am Boden und entsorgen Sie Pflanzenreste im Hausmüll. Eine weite Pflanzung, Fruchtfolge und zugelassene Fungizide bremsen den Befall.

Braune Ringe auf Tomatenblättern sind kein harmloser Schönheitsfehler. Die Dürrfleckenkrankheit kann Blätter, Stängel und Früchte befallen. Je früher Sie die typischen Symptome erkennen, desto leichter stoppen Sie die Ausbreitung.

Die Krankheit gehört zu den häufigen Pflanzenkrankheiten an Tomaten. Verursacht wird sie durch den Pilz Alternaria solani. Auch Kartoffeln zählen zu den Wirtspflanzen. Suchbegriffe wie Blattfleckenkrankheit oder Garten Pilze beschreiben deshalb oft mehrere unterschiedliche Probleme. Die genaue Diagnose entscheidet darüber, welche Maßnahme wirkt.

Robuste Sorten und gesundes Saatgut senken das Risiko bereits bei der Pflanzung. Geeignetes Tomaten-Saatgut finden Sie im passenden Sortiment. Kontrollieren Sie die Pflanzen trotzdem regelmäßig, denn kein Standort bleibt unter ungünstigen Bedingungen vollständig geschützt.

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Typisch sind braune Blattflecken mit dunklen, konzentrischen Ringen.

Wie erkennen Sie die Dürrfleckenkrankheit an Tomaten?

Die ersten Flecken erscheinen meist an den älteren Blättern im unteren Pflanzenbereich. Anfangs sehen Sie kleine, dunkelbraune Punkte. Innerhalb weniger Tage wachsen sie zu runden oder leicht eckigen Flecken heran. Das auffälligste Merkmal sind mehrere dunkle Ringe, die wie eine Zielscheibe wirken.

Rund um die Flecken vergilbt das Blattgewebe. Bei starkem Befall verbinden sich einzelne Stellen, große Blattpartien sterben ab und das Laub fällt vorzeitig ab. Die Pflanze verliert dadurch Blattfläche für die Photosynthese. Früchte reifen langsamer und bleiben bei stark geschwächten Pflanzen kleiner.

Welche Symptome zeigen Blätter?

  • Runde bis unregelmäßige Flecken: Die Stellen sind braun bis schwarz und oft scharf abgegrenzt.
  • Konzentrische Ringe: Das ringförmige Muster unterscheidet die Krankheit häufig von anderen Blattflecken.
  • Gelber Hof: Das Gewebe um die Flecken hellt sich sichtbar auf.
  • Vorzeitiger Blattfall: Zuerst vergilben und vertrocknen die unteren Blätter.
  • Zusammenfließende Flecken: Bei feuchtem Wetter sterben größere Blattbereiche ab.

Wie sehen Schäden an Stängeln und Früchten aus?

Am Blattstiel und am Stängel entstehen längliche, dunkelbraune Läsionen. Sie können einsinken und den Stängel ringförmig umschließen. Junge Triebe wachsen dann schwächer. Bei starkem Befall knicken einzelne Triebe leichter ab.

Auf grünen Früchten sitzen die Flecken meist nahe dem Stielansatz. Sie sind dunkel, trocken, leicht eingesunken und zeigen ebenfalls konzentrische Ringe. Das Gewebe darunter wird fest und korkig. Solche Früchte sollten Sie nicht lagern, weil die Fäulnis weiter fortschreiten kann.

Profi-Tipp

Kontrollieren Sie die unteren Blätter einmal pro Woche von beiden Seiten. Drehen Sie die Blätter vorsichtig um, denn erste Flecken sitzen oft auf der Blattunterseite. Markieren Sie auffällige Pflanzen und prüfen Sie sie am nächsten Tag erneut, bevor Sie mehrere Blätter entfernen.

Woran unterscheiden Sie die Dürrfleckenkrankheit von anderen Blattfleckenkrankheiten?

Viele Krankheiten sehen sich am Anfang ähnlich. Braune Blätter allein reichen für eine sichere Diagnose nicht aus. Achten Sie auf Größe, Form, Farbe, Lage und Geschwindigkeit der Flecken. Prüfen Sie zusätzlich Wetter, Gießverhalten und den Zustand benachbarter Pflanzen.

Dürrfleckenkrankheit und Kraut- und Braunfäule

Die Kraut- und Braunfäule wird durch Phytophthora infestans verursacht. Ihre Flecken wirken meist unregelmäßig, grau- bis dunkelbraun und wassergetränkt. Bei hoher Luftfeuchtigkeit breiten sie sich sehr schnell aus. Auf Früchten entstehen große, harte, braune Stellen ohne das typische Zielscheibenmuster.

Bei der Dürrfleckenkrankheit bleiben die Flecken zunächst kleiner und trockener. Die konzentrischen Ringe sind ein wichtiger Hinweis. Der Befall beginnt häufig an älteren unteren Blättern, während die Kraut- und Braunfäule bei günstiger Witterung ganze Triebspitzen rasch zerstören kann.

Dürrfleckenkrankheit und Septoria-Blattfleckenkrankheit

Septoria bildet viele kleine, rundliche Flecken mit hellgrauem Zentrum. Darin sitzen oft winzige schwarze Fruchtkörper. Die Flecken wirken eher gesprenkelt als ringförmig. Auch Septoria tritt bevorzugt an unteren Blättern auf und verbreitet sich durch Spritzwasser.

Wann sprechen Flecken für Bakterien oder Nährstoffmangel?

Bakterielle Blattflecken bleiben oft klein, wirken zunächst wassergetränkt und können einen gelben Rand zeigen. Sie sitzen häufig an Blattadern und erscheinen nach warmen, feuchten Perioden. Bei einem Nährstoffmangel fehlen dagegen meist klar abgegrenzte braune Ringe. Das Blatt vergilbt flächiger, ohne trockene Läsionen.

Unsicherheit lohnt sich nicht. Fotografieren Sie die Flecken bei gutem Licht und vergleichen Sie ältere und jüngere Blätter. Bei einem schnellen Befall oder Schäden an mehreren Pflanzen hilft eine Beratung durch den örtlichen Pflanzenschutzdienst. Entfernen Sie bis zur Klärung stark befallene Blätter und vermeiden Sie jede Blattnässe.

„Tomaten möglichst bodennah gießen und das Laub trocken halten.“

Bayerische Gartenakademie, Kulturhinweise zu Tomaten

Warum tritt die Dürrfleckenkrankheit im Garten auf?

Alternaria solani bildet Sporen auf befallenen Pflanzenteilen. Regen, Tau und Spritzwasser lösen die Sporen und tragen sie auf benachbarte Blätter. Wind verteilt trockenes Sporenmaterial über kurze Entfernungen. Auch Hände, Scheren, Stäbe und Pflanzgefäße können Krankheitserreger weitergeben.

Warm-feuchte Bedingungen beschleunigen den Infektionsverlauf. Lange Blattnässe nach Regen oder abendlichem Gießen schafft günstige Bedingungen. Dicht stehende Pflanzen trocknen langsam ab. Stickstoffüberschuss erzeugt weiches, dichtes Laub, das ebenfalls länger feucht bleibt.

Welche Standortfehler erhöhen das Risiko?

  • Tomaten stehen zu eng und berühren sich mit den Blättern.
  • Die Pflanzen wachsen im Schatten oder an einem schlecht belüfteten Platz.
  • Sie gießen über das Laub oder abends, sodass die Blätter nachts nass bleiben.
  • Tomaten und Kartoffeln stehen mehrere Jahre am gleichen Platz.
  • Befallene Pflanzenreste bleiben auf der Erde liegen.
  • Werkzeuge werden nach dem Schneiden kranker Pflanzen nicht gereinigt.

Der Erreger überdauert auf Pflanzenresten und kann im nächsten Jahr erneut aktiv werden. Kartoffelkraut, vergessene Tomatenfrüchte und selbst aufgelaufene Pflanzen gehören deshalb in die Kontrolle. Entfernen Sie solche Pflanzen, bevor sie neue Sporen bilden.

Wichtiger Hinweis

Geben Sie befallene Tomaten- oder Kartoffelreste nicht auf den offenen Kompost. Die dortige Rotte erreicht nicht immer zuverlässig die nötige Temperatur. Sammeln Sie das Material in einem geschlossenen Gartenabfallsack und entsorgen Sie es über den Hausmüll oder die kommunale Grüngutsammlung.

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Luftige Pflanzung und Gießen direkt an der Erde halten das Laub trocken.

Wie bekämpfen Sie die Dürrfleckenkrankheit?

Handeln Sie, sobald die ersten typischen Flecken auftauchen. Eine bereits stark entlaubte Pflanze lässt sich kaum zurücksetzen. Bei einem frühen Befall können Sie die Ausbreitung aber deutlich verlangsamen und die noch gesunden Früchte schützen.

Was tun bei den ersten Flecken?

  1. Befall prüfen: Kontrollieren Sie Blattunterseiten, Blattstiele, Stängel und Früchte. Fotografieren Sie die Symptome, falls die Diagnose unklar bleibt.
  2. Kranke Blätter entfernen: Schneiden Sie einzelne befallene Blätter direkt am Blattstiel ab. Reißen Sie sie nicht ab, denn dabei verteilen Sie Sporen und verletzen gesundes Gewebe.
  3. Werkzeug reinigen: Wischen Sie die Schere nach jeder Pflanze mit Alkohol oder einem geeigneten Desinfektionsmittel ab. Arbeiten Sie zuerst an gesunden, danach an kranken Pflanzen.
  4. Pflanzenreste sofort entfernen: Legen Sie geschnittene Blätter nicht auf den Boden. Sammeln Sie sie direkt und entsorgen Sie sie getrennt vom Kompost.
  5. Blattnässe stoppen: Gießen Sie nur den Wurzelbereich. Entfernen Sie dichtes Laub, das den Boden berührt oder die Luftzirkulation blockiert.
  6. Weitere Pflanzen beobachten: Prüfen Sie Tomaten und Kartoffeln in der Nähe täglich, solange warmes, feuchtes Wetter anhält.

Entfernen Sie nicht gleichzeitig fast das gesamte Laub. Die Pflanze braucht gesunde Blätter für die Fruchtbildung. Schneiden Sie bei einem mittelstarken Befall zunächst die am stärksten betroffenen unteren Blätter heraus und warten Sie einige Tage. Zeigt sich kein neuer Befall, setzen Sie die Pflege fort.

Wann kommen zugelassene Fungizide infrage?

Bei starkem Befall oder wiederkehrenden Infektionen können zugelassene Pflanzenschutzmittel eine Option sein. Entscheidend ist die Zulassung für Tomaten, den konkreten Erreger und die vorgesehene Anwendung im Haus- und Kleingarten. Lesen Sie das Etikett vollständig. Halten Sie Dosierung, Schutzkleidung, Wartezeit und maximale Anwendungshäufigkeit ein.

Ein beliebiges Pilzmittel wirkt nicht automatisch gegen Alternaria solani. Verwenden Sie keine Produkte außerhalb ihrer Zulassung und mischen Sie Präparate nicht eigenständig. Spritzmittel ersetzen außerdem keine Standortkorrektur. Ohne trockene Blätter, Abstand und Fruchtfolge kehrt der Befall häufig zurück.

Bei bereits stark geschädigten Pflanzen bringt eine Behandlung oft wenig. Wenn kaum noch gesundes Laub vorhanden ist oder mehrere Früchte betroffen sind, entfernen Sie die Pflanze vollständig. So senken Sie den Sporenbesatz im Beet und schützen benachbarte Tomaten.

„Befallenes Pflanzenmaterial sollten Sie aus dem Garten entfernen, denn Pflanzenreste können Krankheitserreger überdauern.“

Julius Kühn-Institut, Pflanzenschutz im Haus- und Kleingarten

Wie beugen Sie neuen Infektionen vor?

Vorbeugung beginnt mit dem Standort. Tomaten brauchen einen warmen, hellen und gut belüfteten Platz. Ein Dach schützt vor Dauerregen, ersetzt aber nicht das Lüften. Im Gewächshaus öffnen Sie morgens die Türen und Lüftungen, damit Tau und hohe Luftfeuchtigkeit schnell abziehen.

Wie gießen Sie Tomaten richtig?

Gießen Sie morgens direkt an der Erde. Ein Gießrand oder ein Tropfschlauch bringt Wasser gezielt zum Wurzelbereich. Im Sortiment für Bewässerung im Garten finden Sie passende Lösungen. Eine Mulchschicht aus Stroh oder trockenem Rasenschnitt reduziert Spritzwasser vom Boden.

Gießen Sie durchdringend und mit Pausen, statt täglich kleine Mengen zu verteilen. Die Oberfläche darf zwischen den Wassergaben leicht abtrocknen. Staunässe schwächt die Wurzeln und schafft zusätzliche Probleme. Bei Kübelpflanzen kontrollieren Sie den Wasserabfluss und leeren Sie Untersetzer.

Wie schaffen Sie mehr Luft und Abstand?

Halten Sie zwischen den Pflanzen den Abstand ein, den die Sortenbeschreibung empfiehlt. Binden Sie lange Triebe rechtzeitig auf und entfernen Sie bodennahe Blätter, die die Erde berühren. Nutzen Sie saubere Gartenwerkzeuge, wenn Sie ausgeizen oder kranke Pflanzenteile schneiden.

Entfernen Sie nur einzelne Blätter, die den Boden berühren oder dauerhaft im Schatten hängen. Ein vollständig entlaubter Tomatenstock leidet unter Sonnenbrand, Fruchtproblemen und fehlender Energie. Die Pflanze braucht ein ausgewogenes Verhältnis aus Luftzirkulation und gesunder Blattfläche.

Warum helfen Fruchtfolge und Sortenwahl?

Wechseln Sie den Standort von Tomaten und Kartoffeln regelmäßig. Pflanzen Sie beide Kulturen möglichst drei bis vier Jahre nicht in dasselbe Beet. Bauen Sie stattdessen Bohnen, Salate, Kohl oder Zwiebeln an. Die Fruchtfolge senkt die Menge überwinternder Sporen, besonders wenn Sie zusätzlich alle Pflanzenreste entfernen.

Wählen Sie robuste Sorten und kaufen Sie kräftige, fleckenfreie Jungpflanzen. Prüfen Sie neue Pflanzen vor dem Einsetzen auf Blattflecken und isolieren Sie auffällige Exemplare zunächst. Düngen Sie bedarfsgerecht. Zu viel Stickstoff führt zu weichem, dichtem Blattwerk und verzögert die Abhärtung.

Für weiteres Pflanzenzubehör für den Garten eignen sich Stäbe, Bindematerial und Mulchhilfen, die eine luftige Kultur unterstützen. Saubere Unterlagen, trockene Blätter und ein aufgeräumtes Beet wirken zusammen deutlich besser als eine einzelne Maßnahme.

Welche Gartenprodukte helfen im Umfeld des Befalls?

Die verfügbaren Produkte im vorgegebenen Sortiment richten sich überwiegend gegen tierische Schädlinge, nicht gegen Pilzkrankheiten. Das sollten Sie bei der Auswahl klar trennen. Eine Falle oder ein Ameisenmittel beseitigt keine Dürrfleckenkrankheit und ersetzt weder Blattentfernung noch Pflanzenhygiene.

Welche Produkte passen zu zusätzlichen Schädlingsproblemen?

Wenn Sie an Apfelbäumen zusätzlich Apfelwickler oder Obstmaden feststellen, können Sie

als passende Obstmadenfalle einsetzen. Sie dient der Schädlingskontrolle an Obst und hat keine Wirkung gegen Alternaria solani.

Bei Pflaumenbäumen mit Pflaumenwicklern passt

. Auch dieses Produkt gehört in einen separaten Bekämpfungsplan für Schädlinge. Wenden Sie es nicht an Tomaten an, wenn die Packungsangaben diese Kultur nicht nennen.

Breiten sich im Beet Ameisen aus, kann

für dieses Problem vorgesehen sein. Ameisen verursachen die Dürrfleckenkrankheit nicht. Sie können jedoch Blattläuse fördern und damit eine zusätzliche Belastung für geschwächte Pflanzen schaffen. Behandeln Sie beide Probleme getrennt und beachten Sie die Anwendungshinweise.

Zusätzlicher Rat

Prüfen Sie vor jedem Kauf, ob ein Produkt für die betroffene Kultur und den konkreten Schaderreger vorgesehen ist. Bei braunen Ringen auf Tomatenblättern brauchen Sie zuerst eine Diagnose und konsequente Hygiene. Schädlingsfallen und Ameisenmittel lösen dieses Pilzproblem nicht.

Merksatz: Trockene Blätter, luftiger Stand, sauberes Werkzeug und eine konsequente Fruchtfolge halten die Dürrfleckenkrankheit in Schach. Entfernen Sie erste Flecken früh und beobachten Sie die Pflanzen weiter.

Häufige Fragen

Wie sieht die Dürrfleckenkrankheit an Tomaten aus?
Die ersten Symptome erscheinen meist an älteren, unteren Blättern: Kleine braune Punkte wachsen zu runden Flecken mit dunklen, konzentrischen Ringen. Häufig bildet sich ein gelber Hof. Später können Blattstiele, Stängel und Früchte dunkle, eingesunkene Stellen entwickeln. Die Flecken vergrößern sich bei feuchter Witterung rasch und können zusammenfließen.
Ist die Dürrfleckenkrankheit ein Pilz?
Ja. Die Dürrfleckenkrankheit wird durch den Pilz Alternaria solani verursacht und befällt besonders Tomaten und Kartoffeln. Sporen sitzen auf Pflanzenresten, Saatgut oder Unkraut und gelangen durch Spritzwasser, Wind und Werkzeuge auf gesunde Blätter. Wärme und lange Blattnässe fördern die Infektion.
Soll ich befallene Tomatenblätter abschneiden?
Entfernen Sie einzelne befallene Blätter frühzeitig und entsorgen Sie sie im Hausmüll. Schneiden Sie mit sauberer, desinfizierter Schere und arbeiten Sie von gesund nach krank. Bei starkem Befall entfernen Sie die ganze Pflanze, damit weitere Tomaten und Kartoffeln im Beet geschützt bleiben.
Hilft ein Hausmittel gegen die Dürrfleckenkrankheit?
Hausmittel wie Milch, Backpulver oder Natron können die Krankheit nicht zuverlässig stoppen. Gegenmittel dürfen Sie nur einsetzen, wenn sie für die konkrete Kultur und Anwendung zugelassen sind. Prüfen Sie Etikett, Dosierung, Wartezeit und erlaubte Anzahl der Anwendungen.
Wie verhindere ich neue Infektionen im nächsten Jahr?
Setzen Sie Tomaten luftig, gießen Sie morgens direkt an die Erde und mulchen Sie den Boden gegen Spritzwasser. Entfernen Sie Pflanzenreste, wechseln Sie den Standort jährlich und halten Sie mehrere Jahre Abstand zu Tomaten und Kartoffeln. Wählen Sie robuste Sorten und lüften Sie das Gewächshaus.
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