Kurz erklärt: Beim Kerzenmachen schmelzen Sie saubere Wachsreste nach Sorten getrennt, setzen einen passenden Docht in eine Form und gießen das Wachs schichtweise hinein. So entstehen neue Stab-, Stumpen- oder Schwimmkerzen. Trennen Sie Paraffin, Stearin und Bienenwachs möglichst voneinander, entfernen Sie Dochtreste und arbeiten Sie ausschließlich im Wasserbad.
Kurzantwort: Beim Kerzenmachen schmelzen Sie saubere Wachsreste nach Sorten getrennt, setzen einen passenden Docht in eine Form und gießen das Wachs schichtweise hinein. So entstehen neue Stab-, Stumpen- oder Schwimmkerzen. Trennen Sie Paraffin, Stearin und Bienenwachs möglichst voneinander, entfernen Sie Dochtreste und arbeiten Sie ausschließlich im Wasserbad.
Alte Kerzen müssen nicht im Müll landen. Aus den Resten können Sie neue Kerzen machen, indem Sie das Wachs sortieren, schmelzen und mit einem passenden Docht in eine Form gießen. Diese Methode eignet sich für Kerzenstummel, abgebrannte Stumpenkerzen und Wachsreste aus Windlichtern.
Beim Kerzen selber machen ist eine gute Vorbereitung wichtig. Entfernen Sie Metallplättchen, Dochtstücke und Ruß, bevor Sie das Wachs erwärmen. Sortieren Sie verschiedene Wachsarten, damit die neue Kerze gleichmäßig abbrennt.
Wie können Sie altes Kerzenwachs wiederverwenden?
Prüfen Sie zuerst, welche Wachsreste Sie gesammelt haben. Paraffin ist die am häufigsten verwendete Grundlage für Haushaltskerzen. Stearin ist härter und oft weißer, während Bienenwachs charakteristisch duftet und beim Abbrennen eine warme Farbe hat. Gelwachs, Wachskügelchen und stark verschmutztes Dekowachs verarbeiten Sie getrennt.
Welche Wachsarten können Sie mischen?
Mischen Sie möglichst nur Wachsreste mit ähnlichen Eigenschaften. Paraffin und Stearin können Sie in kleinen Mengen kombinieren, dadurch verändern sich jedoch die Brenneigenschaften. Mischen Sie Bienenwachs nicht mit stark gefärbtem oder parfümiertem Wachs, wenn Sie den natürlichen Duft und die Farbe bewahren möchten.
| Wachsart | Eigenschaften | Empfehlung |
|---|---|---|
| Paraffin | Schmilzt leicht und nimmt Farbe und Duft gut auf | Geeignet für Stab- und Stumpenkerzen |
| Stearin | Hart, formstabil und langsam brennend | Möglichst pur oder mit wenig Paraffin verarbeiten |
| Bienenwachs | Natürlich gelb, aromatisch und relativ weich | Separat sammeln und langsam erwärmen |
Entfernen Sie Wachs mit sichtbaren Verunreinigungen. Kleine Papierfasern oder Dochtreste können Sie später mit einem Sieb herausfiltern. Riecht ein Rest stechend oder weist er Schimmel auf, gehört er nicht in eine neue Kerze.
Bei unbekannten Resten hilft ein einfacher Test: Brechen Sie ein Stück ab und prüfen Sie Farbe, Geruch und Oberfläche. Eine Kerze mit Rußablagerungen liefert oft noch brauchbares Wachs, wenn Sie die obere Schicht entfernen. Mischen Sie solche Reste zunächst nicht mit sauberem Bienenwachs.
Profi-Tipp
Sammeln Sie Wachsreste in beschrifteten Gläsern. Notieren Sie Wachsart, Farbe und Duft. So finden Sie für Ihr nächstes Projekt gezielt geeignete Reste und vermeiden trübe oder schlecht brennende Mischungen.
Welche Materialien brauchen Sie zum Kerzenmachen?
Für Ihr erstes Projekt reicht eine kleine Grundausstattung. Eine spezielle Werkstatt brauchen Sie nicht, schützen Sie den Arbeitsplatz aber mit Zeitungspapier oder einer Silikonmatte. Wachs haftet an Oberflächen und lässt sich nach dem Abkühlen zwar ablösen, aus Textilien ist es jedoch schwer zu entfernen.
- Wachsreste: Für eine mittelgroße Stumpenkerze benötigen Sie je nach Form etwa 250 bis 400 Gramm.
- Kerzendocht: Wählen Sie die Stärke passend zum Durchmesser der Kerze, nicht zu ihrer Höhe.
- Gießform: Eine Silikonform lässt sich leicht lösen. Eine saubere Konservendose eignet sich für eine einfache zylindrische Kerze.
- Schmelzgefäß: Verwenden Sie einen alten Metallbecher oder einen hitzebeständigen Gießkrug, den Sie nicht mehr zum Kochen nutzen.
- Topf für das Wasserbad: Der Topf muss sicher stehen und darf nicht im Wasser schwimmen.
- Holzstäbchen: Damit zentrieren Sie den Docht und entfernen Luftblasen am Rand.
- Küchenwaage und Thermometer: Beide Geräte helfen beim Abwiegen und gleichmäßigen Gießen.
- Handschuhe und Unterlage: Hitzebeständige Handschuhe schützen Ihre Hände, und eine stabile Unterlage verhindert, dass die Form umkippt.
Welche Form passt zu Ihrem Projekt?
Eine schmale Form ergibt eine Stabkerze, eine breite Form eine langsam abbrennende Stumpenkerze. Kleine Silikonformen eignen sich für Schwimmkerzen oder Geschenke. Wählen Sie eine Form mit glatten Innenwänden, wenn Sie eine gleichmäßige Oberfläche möchten. Strukturierte Formen kaschieren kleine Unebenheiten und erzeugen dekorative Muster.
Die Form muss aufrecht stehen, bevor Sie das Wachs hineingießen. Stellen Sie sie in eine Schüssel oder einen hohen Messbecher, wenn sie leicht umkippt. Bei einer improvisierten Form verschließen Sie den Boden sorgfältig, damit kein flüssiges Wachs ausläuft.
Wie bestimmen Sie die richtige Dochtstärke?
Der Docht muss zur Breite der Kerze passen. Für schmale Stabkerzen reicht ein dünner Docht, breite Stumpenkerzen benötigen einen dickeren oder geflochtenen Docht. Die Angaben des Dochtanbieters sind ein besserer Ausgangspunkt als eine allgemeine Faustregel.
Befestigen Sie den Docht vor dem Gießen mittig. Führen Sie ihn durch einen Dochthalter oder binden Sie ihn an ein Holzstäbchen, das quer auf der Form liegt. Lassen Sie oben fünf bis sieben Millimeter überstehen, damit Sie die Kerze später gut anzünden können.
Eine aufgeräumte Arbeitsfläche macht das Kerzen selber machen angenehmer. Schachteln für Dochte und Formen bleiben griffbereit, während Sie Werkzeuge platzsparend an der Wand befestigen. Dafür eignen sich zum Beispiel Wandhalter aus Edelstahl, ein separater Schlauchhalter für Kabel und Verlängerungskabel oder Wandhalter und Zubehör für kleine Arbeitsräume.
Wichtiger Hinweis
Erwärmen Sie Wachs niemals direkt in einem Topf auf der Herdplatte und geben Sie kein Wasser in geschmolzenes Wachs. Flüssiges Wachs kann sich entzünden, wenn es zu heiß wird. Löschen Sie einen Wachsbrand niemals mit Wasser, sondern schalten Sie die Wärmequelle aus und ersticken Sie die Flamme mit einem passenden Deckel.
Wie machen Sie aus Wachsresten eine neue Kerze?
Arbeiten Sie ruhig und Schritt für Schritt. Wachs kühlt schnell ab, doch Eile führt zu Spritzern, schiefen Dochten und ungleichmäßigen Schichten. Legen Sie alle Materialien bereit, bevor Sie den Topf auf den Herd stellen.
Kerzen selber machen: in acht Schritten
- Wachs sortieren: Entfernen Sie Metallplättchen, alte Dochte, Aufkleber und grobe Schmutzpartikel. Schneiden Sie große Stücke mit einem alten Messer klein, damit sie gleichmäßig schmelzen.
- Form vorbereiten: Stellen Sie die Form auf eine stabile, hitzebeständige Unterlage. Fädeln Sie den Docht durch die Öffnung oder befestigen Sie ihn am Boden und spannen Sie das obere Ende über ein Holzstäbchen.
- Wasserbad vorbereiten: Füllen Sie den Topf einige Zentimeter hoch mit Wasser. Das Schmelzgefäß darf nicht direkt auf dem Topfboden stehen und muss sicher im Wasserbad sitzen.
- Wachs langsam schmelzen: Geben Sie die klein geschnittenen Wachsreste in das Gefäß und erhitzen Sie sie bei niedriger bis mittlerer Temperatur. Rühren Sie gelegentlich um, bis keine festen Stücke mehr zu sehen sind.
- Wachs reinigen: Entfernen Sie schwimmende Dochtreste mit einer Zange oder gießen Sie das flüssige Wachs durch ein feines Metallsieb. Halten Sie das Sieb über ein zweites hitzebeständiges Gefäß.
- Erste Schicht gießen: Füllen Sie die Form langsam bis wenige Zentimeter unter den Rand. Klopfen Sie leicht gegen die Form, damit eingeschlossene Luftblasen nach oben steigen.
- Kerze abkühlen lassen: Lassen Sie die Kerze bei Raumtemperatur fest werden. Sinkt die Mitte ein, erwärmen Sie etwas zusätzliches Wachs und füllen Sie die Vertiefung auf.
- Docht kürzen und prüfen: Nehmen Sie die abgekühlte Kerze vorsichtig aus der Form. Kürzen Sie den Docht auf fünf bis sieben Millimeter und testen Sie die Kerze zunächst auf einer feuerfesten Unterlage.
Die Temperatur beeinflusst die Oberfläche. Gießen Sie sehr heißes Wachs in eine kalte Form, entstehen häufig Risse oder matte Stellen. Eine leicht vorgewärmte Form sorgt für eine langsamere Abkühlung und eine glattere Oberfläche.
Gießen Sie bei einer mehrfarbigen Kerze jede Schicht erst, wenn die Oberfläche der vorherigen Schicht fest, aber noch leicht warm ist. So verbinden sich die Schichten, ohne dass die Farben stark ineinanderlaufen. Für eine rustikale Optik können die einzelnen Farbübergänge sichtbar bleiben.
„Kerzen müssen sicher stehen, Abstand zu brennbaren Gegenständen haben und ständig beaufsichtigt werden. Lassen Sie eine brennende Kerze niemals unbeaufsichtigt.“
Wie sorgen Sie für Farbe, Duft und besondere Formen?
Wachsreste haben oft bereits eine eigene Farbe und einen eigenen Duft. Nutzen Sie das, statt jedes Projekt zusätzlich einzufärben. Helle Paraffinreste ergeben klare Farbtöne, während Bienenwachs und stark gefärbte Reste bereits eine eigene Grundfarbe mitbringen.
Wie entstehen Schichten und Muster?
Gießen Sie für Streifen verschiedene Farben nacheinander in die Form. Warten Sie zwischen den Schichten, bis sich die Oberfläche nicht mehr bewegt. Gießen Sie langsam an der Innenwand entlang, damit die neue Farbe die untere Schicht nicht aufbricht.
Ein Marmormuster entsteht, wenn Sie zwei flüssige Wachsarten nur kurz miteinander verrühren. Neigen Sie die Form leicht und drehen Sie sie während des Gießens. Für gesprenkelte Kerzen hacken Sie festes, gefärbtes Wachs klein und streuen es in die Form, bevor Sie die Grundfarbe hinzufügen.
Welche Düfte eignen sich für selbst gemachte Kerzen?
Verwenden Sie nur Duftöl, das für Kerzen geeignet ist. Geben Sie den Duft erst nach dem Schmelzen zum leicht abgekühlten Wachs und rühren Sie gut um. Eine zu hohe Dosierung kann die Brenneigenschaften verschlechtern. Halten Sie sich deshalb an die Angaben des Herstellers.
Zitrus-, Lavendel- und Holznoten passen gut zu Kerzen für Terrasse und Wohnräume. Mischen Sie höchstens zwei Düfte, wenn Sie ihre Wirkung noch nicht kennen. Notieren Sie Duft, Menge und Wachsart, damit Sie gelungene Mischungen später wieder herstellen können.
Wann sind LED-Kerzen die bessere Wahl?
Offenes Feuer gehört nicht in Kinderzimmer, in die Nähe von Vorhängen oder auf unbeaufsichtigte Terrassen. Für solche Orte sind batteriebetriebene Alternativen eine gute Wahl.
eignen sich als schlichtes weißes Licht in Laternen und auf Regalen. verbindet die Optik von echtem Wachs mit einer Fernbedienung und einem Timer.Im Außenbereich schützt
die Atmosphäre vor Wind und Regen, ohne dass eine Flamme erlischt oder Funken entstehen. Für mehrere Räume eignet sich ein flammenloses Set. Ihre selbst gemachte Kerze bleibt ein einzigartiges handgefertigtes Stück, während LED-Kerzen für sicheres Licht sorgen.Zusätzlicher Tipp
Testen Sie neue Farbkombinationen zunächst in einer kleinen Form. Ein Teelichtglas oder eine Mini-Silikonform benötigt wenig Wachs und zeigt schnell, ob Farbe, Duft und Docht gut zusammenpassen.
Was tun Sie mit Wachsresten, die sich nicht für neue Kerzen eignen?
Nicht jeder Wachsrest eignet sich für eine neue Kerze. Stark verschmutztes Wachs, Wachs unbekannter Zusammensetzung oder mit viel Ruß kann zu einer unruhigen Flamme führen. Verwenden Sie solche Reste höchstens für dekorative Formen ohne Docht oder entsorgen Sie sie fachgerecht.
Wie lösen Sie häufige Probleme?
Die Kerze bekommt Risse: Meist ist das Wachs zu schnell abgekühlt oder die Form war zu kalt. Lassen Sie die Kerze bei Zimmertemperatur langsam aushärten und vermeiden Sie Zugluft. Eine zweite dünne Wachsschicht glättet kleine Risse.
Die Oberfläche sinkt ein: Beim Abkühlen zieht sich Wachs zusammen. Stechen Sie vorsichtig neben dem Docht ein kleines Loch und füllen Sie die Vertiefung mit warmem Wachs auf. So verbindet sich die obere Wachsschicht mit dem Inneren.
Die Flamme rußt: Wahrscheinlich ist der Docht zu lang oder zu dick. Löschen Sie die Kerze, lassen Sie sie vollständig abkühlen und kürzen Sie den Docht. Brennt die Flamme weiterhin unruhig, passt der Docht vermutlich nicht zum Kerzendurchmesser.
Wie können Sie kleine Wachsreste wiederverwenden?
Schmelzen Sie sehr kleine Mengen ein, um Anzündhilfen für Kamin oder Grill herzustellen, sofern das Wachs frei von Duftstoffen, Glitzer und Kunststoff ist. Tauchen Sie dazu trockene Holzspäne oder Eierkartonstreifen in das geschmolzene Wachs und lassen Sie sie auf einer Unterlage abkühlen.
Bewahren Sie auch dünne Wachsreste für neue Kerzen auf. Nach einigen Projekten reicht die Menge oft für ein kleines Teelicht. Wachs gehört nicht in den Abfluss, da es dort abkühlt und die Rohre verstopfen kann.
Wie brennen selbst gemachte Kerzen sicher?
Stellen Sie jede Kerze auf eine stabile, nicht brennbare Unterlage. Halten Sie Vorhänge, Papier, trockene Zweige und andere brennbare Materialien fern. Stellen Sie Stumpenkerzen im Garten in eine geschützte Laterne und achten Sie auf ausreichend Abstand zu Pflanzen und Holzmöbeln.
Lassen Sie Kinder und Haustiere niemals mit einer offenen Flamme allein. Löschen Sie die Kerze, bevor sie vollständig bis zur Unterlage heruntergebrannt ist. Verwenden Sie einen Kerzenlöscher oder pusten Sie die Flamme vorsichtig aus, sofern dabei kein Wachs spritzen kann.
Behalten Sie besonders den ersten Brenntest gut im Blick. Wird die Flamme zu groß, rußt der Rand oder wird das Glas ungewöhnlich heiß, löschen Sie die Kerze sofort. Ein unregelmäßiges Brennverhalten zeigt, dass Docht, Wachs und Form nicht gut zusammenpassen.
„Brennende Kerzen gehören nicht in die Nähe von Kindern und Haustieren. Besonders auf Adventskränzen und neben trockener Dekoration kann sich ein Feuer schnell ausbreiten.“
Wenn Sie Kerzenwachs wiederverwenden, sparen Sie Material und haben viele kreative Möglichkeiten. Sortieren Sie die Reste, arbeiten Sie mit einem Wasserbad und wählen Sie einen Docht, der zum Durchmesser passt. Mit Schichten, Farben und Formen machen Sie aus unscheinbaren Kerzenstummeln neue Kerzen für Tisch, Fensterbank und Terrasse.
Häufige Fragen
- Welche Wachsreste können Sie beim Kerzengießen mischen?
- Paraffinwachs können Sie mit Paraffinwachs und Stearin mit Stearin mischen. Bienenwachs sollten Sie am besten separat halten, da es einen eigenen Schmelzbereich und Geruch hat. Kleine Mengen verschiedener Wachsarten können Sie testen. Farbe, Brenndauer und Härte der neuen Kerze können sich dadurch jedoch verändern.
- Warum sollten Sie Wachsreste im Wasserbad schmelzen?
- Ein Wasserbad erwärmt das Wachs gleichmäßig und verhindert den direkten Kontakt mit der Herdplatte. Geben Sie zerkleinerte Wachsreste in eine hitzebeständige Schüssel, stellen Sie diese in einen Topf mit heißem Wasser und rühren Sie langsam um. Lassen Sie die Schüssel nie unbeaufsichtigt stehen und halten Sie Wasser vom Wachs fern.
- Wie lang sollte der Docht einer selbst gemachten Kerze sein?
- Kürzen Sie den Docht so, dass er etwa fünf bis sieben Millimeter aus der abgekühlten Kerze herausragt. Ein zu langer Docht rußt und sorgt für eine große Flamme. Ein zu kurzer Docht versinkt im flüssigen Wachs. Kürzen Sie den Docht vor jedem Anzünden erneut.
- Wann dürfen Sie Duftöl zum geschmolzenen Kerzenwachs geben?
- Geben Sie Kerzenduftöl erst zum geschmolzenen, leicht abgekühlten Wachs. Halten Sie sich an die Dosierung des Herstellers und verwenden Sie keine Parfüms oder ätherischen Öle, die nicht für Kerzen geeignet sind. Zu viel Duft kann die Flamme verändern, Ruß verursachen oder die Kerze instabil machen.
- Wie entsorgen Sie Wachsreste, die sich nicht mehr eignen?
- Entsorgen Sie flüssiges Wachs nicht über den Abfluss. Lassen Sie kleine Mengen zunächst fest werden und geben Sie sie in den Restmüll, wenn Sie sie nicht wiederverwenden. Bringen Sie größere Mengen zur kommunalen Abfallsammelstelle. Wischen Sie Schüsseln und andere Behälter mit Küchenpapier aus, bevor Sie sie abwaschen.
Ergänzung: Upcycling: Kerzen selber gießen aus Wachsresten
Wachsreste nach Farben und Sorten trennen: Paraffin, Stearin und Bienenwachs haben unterschiedliche Schmelzpunkte und lassen sich am besten getrennt verarbeiten. Dochte, Ruß und andere Verunreinigungen entfernen, das Wachs langsam im Wasserbad schmelzen und nicht unbeaufsichtigt erhitzen.
Den Docht mittig in ein hitzebeständiges Gefäß stellen und das flüssige Wachs vorsichtig eingießen. Beim Abkühlen kann sich um den Docht eine Mulde bilden; etwas zurückbehaltenes Wachs eignet sich zum Nachfüllen. Vor dem Anzünden vollständig auskühlen lassen und den Docht auf etwa einen Zentimeter kürzen.
Das könnte Sie auch interessieren
- Kerzenreste upcyceln: nachhaltige DIY-Ideen für zu Hause
- Gedrehte Kerzen selber machen: Kerzen kreativ drehen
- Wachsmalstifte selber machen: kreativer Bastelspaß für Kinder
- DIY-Papiersterne mit Wachsschicht: glänzende Weihnachtsdeko selber machen
- Kerzenhalter aus Beton gießen: DIY-Anleitung Schritt für Schritt
- Sorbische Ostereier verzieren: DIY-Anleitung zur Wachstechnik