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Oleander richtig düngen: Für eine prachtvolle Blütenfülle

Mit dem richtigen Dünger, zum passenden Zeitpunkt und ausreichend Wasser bleibt Ihr Oleander gesund und blüht den ganzen Sommer.
Von der Westfalia Redaktion · Aktualisiert am 17.09.2026
Erstellt und geprüft von der Westfalia Redaktion.

Kurz erklärt: Düngen Sie Ihren Oleander regelmäßig von März bis Ende August. Verwenden Sie einen kaliumreichen Oleander- oder Kübelpflanzendünger und gießen Sie vor jeder Düngung. Flüssigdünger geben Sie gemäß Herstellerangaben etwa alle ein bis zwei Wochen, Langzeitdünger im Frühjahr. Ab September wird nicht mehr gedüngt; im Winter ruht die Pflanze.

Düngen Sie Ihren Oleander regelmäßig von März bis Ende August. Verwenden Sie einen kaliumreichen Oleander- oder Kübelpflanzendünger und gießen Sie vor jeder Düngung. Flüssigdünger geben Sie gemäß Herstellerangaben etwa alle ein bis zwei Wochen, Langzeitdünger im Frühjahr. Ab September wird nicht mehr gedüngt; im Winter ruht die Pflanze.

Oleander gehört zu den üppig blühenden Sträuchern, die im Sommer mit zahlreichen Blüten auffallen. Die mediterrane Kübelpflanze wächst schnell, bildet viele Blätter und braucht deshalb regelmäßig Nährstoffe. Ohne die richtige Düngung bleiben die Blüten kleiner oder die Pflanze bildet nur wenige Knospen.

Zur richtigen Oleanderpflege gehören Dünger, Wasser, Sonne und ein passender Rückschnitt. Besonders im Topf ist die begrenzte Menge an Blumenerde schnell ausgelaugt. Diese Düngetipps zeigen, welcher Oleanderdünger geeignet ist, wann Sie ihn geben und wie Sie eine Überdüngung vermeiden.

Wie oft braucht Oleander Dünger?

Oleander stammt aus den Gebieten rund um das Mittelmeer und wächst dort während langer, warmer Sommer. Als stark zehrende Pflanze braucht er in der Wachstumszeit mehr Nährstoffe als viele andere Kübelpflanzen. Im Topf steht ihm jedoch nur wenig Blumenerde zur Verfügung, sodass der Nährstoffvorrat schnell aufgebraucht ist.

Beginnen Sie im März oder April mit dem Düngen, sobald der Oleander nach der Winterruhe neue Triebe und Blätter bildet. Bis Ende August geben Sie in der Regel alle sieben bis vierzehn Tage Flüssigdünger. Bei Langzeitdünger reicht eine Anwendung im Frühjahr, sofern das Produkt laut Verpackung mehrere Monate wirkt.

ZeitraumDüngungZiel
März bis AprilMit der halben Dosierung beginnen und später gemäß Etikett düngenDas Wachstum nach der Winterruhe anregen
Mai bis AugustAlle sieben bis vierzehn Tage Flüssigdünger oder Langzeitdünger nach DüngeplanTriebe, Blätter und Blüten versorgen
SeptemberDüngen einstellenTriebe vor der Winterruhe ausreifen lassen
Oktober bis FebruarKein DüngerRuhezeit ohne unnötiges Wachstum

Welche Nährstoffe fördern die Blüte?

Stickstoff fördert vor allem das Wachstum von Blättern und Trieben. Phosphor unterstützt die Bildung von Wurzeln und Blüten, während Kalium das Gewebe stärkt und den Wasserhaushalt reguliert. Für Oleander eignet sich ein ausgewogener Blühpflanzen- oder Kübelpflanzendünger mit ausreichend Kalium.

Ein besonders hoher Stickstoffgehalt führt zu langen, weichen Trieben und großen Blättern, aber nicht automatisch zu mehr Blüten. Verwenden Sie keinen reinen Stickstoffdünger. Magnesium und Spurenelemente sind ebenfalls hilfreich, wenn der Oleander längere Zeit im selben Topf steht.

Wann düngen Sie zum ersten Mal?

Warten Sie, bis der Oleander wieder aktiv wächst. Direkt nachdem Sie die Pflanze nach draußen gestellt haben, braucht sie zunächst Licht, Wärme und eine gleichmäßige Wasserversorgung. Sobald neue Triebspitzen sichtbar sind, können Sie mit einer niedrigen Dosis beginnen und die Menge bei gesundem Wachstum langsam bis zur Dosierung auf dem Etikett erhöhen.

Auch nach einem starken Rückschnitt oder einer Krankheit sollten Sie die Pflanze nicht sofort düngen. Warten Sie zunächst, bis neue Blätter erscheinen und der Wurzelballen feucht, aber nicht nass ist. Erst dann kann die Pflanze die Nährstoffe zuverlässig aufnehmen.

Profi-Tipp

Stellen Sie den Oleander nach der Winterruhe zunächst an einen hellen, geschützten Platz. Beginnen Sie mit der ersten Düngung erst, wenn sichtbar neues Wachstum einsetzt, und verwenden Sie beim ersten Mal höchstens die halbe Dosierung vom Etikett.

Welcher Oleanderdünger eignet sich für Oleander im Topf?

Ein guter Oleanderdünger versorgt die Pflanze mit den wichtigsten Nährstoffen Stickstoff, Phosphor und Kalium. Für eine lange Blütezeit ist außerdem eine gleichmäßige Versorgung mit Magnesium und Spurenelementen wichtig. Sie können Dünger für Blühpflanzen, mediterrane Kübelpflanzen oder speziellen Oleanderdünger verwenden.

Eine passende Auswahl finden Sie im Shop in der Kategorie Pflanzendünger und Blumendünger. Die allgemeine Kategorie Dünger bietet weitere Varianten für Töpfe, Balkon und Garten.

Flüssigdünger oder Langzeitdünger?

DüngertypVorteilWorauf sollten Sie achten?
FlüssigdüngerSchnell verfügbar und flexibel dosierbarRegelmäßig nach Packungsanleitung anwenden
LangzeitdüngerVersorgt den Oleander wochenlang mit NährstoffenWirkungsdauer und Dosierung beachten
Organischer DüngerGibt Nährstoffe langsamer und gleichmäßiger abIn warme Kübelpflanzenerde einarbeiten und ausreichend gießen

Flüssigdünger eignet sich, wenn Sie die Nährstoffversorgung an Wetter und Wachstum anpassen möchten. In der Kategorie Flüssigdünger finden Sie Produkte für eine schnelle Nährstoffversorgung. Langzeitdünger eignet sich für große Kübel, die Sie nicht jede Woche düngen können.

Woran erkennen Sie einen geeigneten Dünger?

Lesen Sie die Angaben zu den Nährstoffen auf dem Etikett. Ein geeigneter Dünger sollte nicht ausschließlich Stickstoff liefern, sondern ein ausgewogenes Nährstoffverhältnis für Blüh- und Kübelpflanzen haben. Kalium sollte deutlich ausgewiesen sein, da es die Qualität der Blüten und neuen Triebe unterstützt.

Setzen Sie pro Saison auf eine grundlegende Düngeweise. Wenn Sie im Frühjahr Langzeitdünger in die Kübelpflanzenerde eingearbeitet haben, verwenden Sie Flüssigdünger nur, wenn das Etikett diese Kombination erlaubt. Andernfalls steigt die Salzkonzentration in der Erde unnötig an.

Welche Oleander eignen sich für die Kübelpflege?

Wenn Sie einen neuen Oleander für Terrasse, Balkon oder Wintergarten suchen, wählen Sie eine Größe, die zum Standort passt. Die mediterrane Kübelpflanze

mit einer Höhe von etwa 110 Zentimetern lässt sich leichter umstellen. Als größerer Blickfang eignen sich mit einer Höhe von etwa 150 Zentimetern oder mit einer Höhe von etwa 180 Zentimetern.

Je größer die Pflanze und je kleiner der Kübel, desto schneller trocknet der Wurzelballen aus. Wählen Sie bei großen Exemplaren einen stabilen Kübel mit Abflussloch und Untersetzer. So stimmen Sie die Pflanzenwahl direkt auf das spätere Gießen und Düngen ab.

Wichtiger Hinweis

Oleander ist in allen Pflanzenteilen giftig. Tragen Sie beim Düngen und Schneiden Handschuhe, waschen Sie sich danach die Hände und halten Sie Pflanzenteile von Kindern und Haustieren fern. Bewahren Sie Dünger verschlossen auf und geben Sie abgeschnittene Oleanderzweige nicht auf den Kompost.

Wie düngen Sie Oleander im Topf richtig?

Die Dosierung entscheidet darüber, ob die Pflanze gesund blüht. Zu wenig Dünger lässt den Oleander schwach wachsen, während zu viel Dünger die Wurzeln schädigt und zu Salzablagerungen führt. Düngen Sie deshalb immer in feuchte Kübelpflanzenerde und richten Sie sich nach den Angaben auf dem jeweiligen Produkt.

Wie wenden Sie Flüssigdünger an?

Flüssigdünger wirkt schnell, weil die gelösten Nährstoffe mit dem Gießwasser direkt zu den Wurzeln gelangen. Verwenden Sie ihn nur während der aktiven Wachstumszeit und halten Sie das angegebene Intervall ein. Düngen Sie bei großer Hitze früh morgens oder abends, nicht in der prallen Mittagssonne.

  1. Kontrollieren Sie den Wurzelballen: Gießen Sie den Oleander, wenn die oberste Erdschicht trocken ist. Ein vollständig ausgetrockneter Wurzelballen nimmt die Düngerlösung nicht gleichmäßig auf.
  2. Messen Sie den Dünger ab: Dosieren Sie die Konzentration mit dem Verschluss oder einem Messbecher. Eine stärkere Lösung gleicht ausgelassene Düngegaben nicht aus.
  3. Verteilen Sie die Düngerlösung: Gießen Sie langsam rund um den Wurzelballen. Achten Sie darauf, dass die Lösung nicht auf Blätter, Blüten oder Triebe spritzt.
  4. Kontrollieren Sie den Wasserabfluss: Überschüssiges Wasser muss aus dem Kübel ablaufen können. Leeren Sie den Untersetzer nach kurzer Zeit, wenn der Oleander nicht dauerhaft im Wasser stehen soll.

Beginnen Sie bei einem geschwächten Oleander mit der niedrigsten empfohlenen Konzentration. Wenn die Pflanze nach zwei bis drei Wochen gesund wächst, können Sie zur normalen Dosierung des Produkts zurückkehren.

Wie wirkt Langzeitdünger?

Langzeitdünger besteht meist aus umhüllten Düngekörnern oder langsam löslichen Körnchen. Verteilen Sie die Körner im Frühjahr gleichmäßig auf der Oberfläche der Kübelpflanzenerde und arbeiten Sie sie leicht ein. Halten Sie Abstand zum Stamm, damit keine konzentrierten Nährstoffe direkt an der Basis liegen.

Die Wirkung hängt von Wärme und Feuchtigkeit ab. In warmer, regelmäßig gegossener Kübelpflanzenerde geben die Körner schneller Nährstoffe ab als bei kühlem Wetter. Beobachten Sie deshalb im Sommer den Zustand der Pflanze und geben Sie nicht automatisch weitere Körner hinzu.

Worauf sollten Sie nach dem Umtopfen achten?

Frische Kübelpflanzenerde enthält oft bereits Dünger. Warten Sie nach dem Umtopfen etwa vier bis sechs Wochen mit dem Düngen oder beachten Sie die Hinweise auf dem Sack. Beginnen Sie danach mit einer niedrigeren Dosierung, da sich die Wurzeln erst wieder in der Erde ausbreiten müssen.

Umtopfen behebt keinen akuten Nährstoffmangel, wenn die Pflanze gleichzeitig unter Staunässe oder Lichtmangel leidet. Prüfen Sie zuerst den Standort, den Wasserabfluss und den Zustand der Wurzeln. Entscheiden Sie erst danach, ob zusätzliches Düngen sinnvoll ist.

Organische Produkte können sich für die langfristige Pflege eignen. Wenn Sie organischen Dünger verwenden, arbeiten Sie ihn nach Anleitung ein und halten Sie die Kübelpflanzenerde gleichmäßig feucht. Eine Auswahl finden Sie unter organischer Dünger.

Zusätzlicher Tipp

Spülen Sie den Kübel einmal gründlich durch, wenn Sie sichtbare weiße Ablagerungen auf der Erde entdecken. Gießen Sie langsam mit klarem Wasser, bis es unten aus dem Kübel läuft, und wiederholen Sie den Vorgang nach einigen Minuten. Düngen Sie erst wieder, wenn die Pflanze normal wächst.

Warum blüht der Oleander trotz Düngung nicht?

Dünger allein garantiert keine Blüte. Der Oleander braucht einen vollsonnigen Standort, ausreichend Wasser und Wärme, damit er Nährstoffe in Blüten umsetzen kann. Fehlt einer dieser Faktoren, bildet die Pflanze oft kräftige Blätter, aber nur wenige Knospen.

Welche Standortfehler bremsen die Blüte?

Stellen Sie den Oleander an einen möglichst sonnigen Platz mit mehreren Stunden direkter Sonneneinstrahlung. Eine Hauswand oder eine geschützte Terrasse speichert Wärme und schützt vor kaltem Wind. Im Schatten werden die Triebe länger, bleiben instabil und tragen weniger Blüten.

Auch ein Standortwechsel während der Knospenbildung kann Stress verursachen. Gewöhnen Sie Pflanzen, die im Haus überwintert haben, langsam an die kräftige Frühlingssonne, damit die Blätter keinen Sonnenbrand bekommen. Anschließend kann der Oleander dauerhaft hell und warm stehen.

Woran erkennen Sie Nährstoffmangel und Überdüngung?

Hellgrüne oder gelbliche ältere Blätter können auf einen Nährstoffmangel hindeuten, besonders wenn die Pflanze insgesamt nur schwach wächst. Gelbe Blätter bei dauerhaft nasser Erde sprechen dagegen eher für Staunässe oder beschädigte Wurzeln. Prüfen Sie die Erde mit dem Finger und kontrollieren Sie, ob das Abflussloch frei ist.

Eine Überdüngung erkennen Sie oft an braunen Blatträndern, weißen Ablagerungen auf der Erde oder daran, dass der Oleander trotz feuchter Blumenerde plötzlich welkt. Entfernen Sie sichtbare Ablagerungen, spülen Sie die Blumenerde durch und setzen Sie das Düngen vorübergehend aus. Schneiden Sie stark beschädigte Blätter erst ab, wenn die Ursache behoben ist.

Welche Rolle spielen Rückschnitt, Gießen und Schädlinge?

Ein kräftiger Rückschnitt im Frühjahr kann Blütenknospen entfernen. Der Oleander bildet Blüten vor allem an den Triebspitzen. Schneiden Sie ihn deshalb gezielt nach der Blüte und kürzen Sie nicht routinemäßig alle Triebe ein. Entfernen Sie verblühte Blütenstände vorsichtig, ohne die darunterliegenden neuen Triebspitzen zu beschädigen.

Gießen Sie im Sommer reichlich, sobald die Oberfläche leicht abgetrocknet ist. Kontrollieren Sie auch Blätter und Triebe auf Blattläuse, Schildläuse und Spinnmilben. Bei einem Schädlingsbefall hilft Ihnen die Kategorie Pflanzenschutz bei der Auswahl geeigneter Maßnahmen.

  • Viele Blätter, wenige Blüten: Standort zu dunkel oder zu viel Stickstoff.
  • Welke Blätter trotz nasser Erde: Auf Staunässe oder Wurzelschäden prüfen.
  • Trockene Blattränder: Möglicherweise Wassermangel, Salzstress oder heiße Zugluft.
  • Klebrige Blätter: Auf Blattläuse oder Schildläuse prüfen.

„Während der Wachstumsperiode profitiert der Oleander von regelmäßiger Düngung, besonders wenn er im Kübel wächst.“

— Royal Horticultural Society (RHS), „Oleander (Nerium oleander)“, frei übersetzte Zusammenfassung

Wie sieht der Düngeplan für Oleander im Jahresverlauf aus?

Ein fester Jahresrhythmus beugt sowohl Nährstoffmangel als auch Überdüngung vor. Richten Sie sich nicht nur nach dem Kalender, sondern auch nach Temperatur, Licht und sichtbarem Wachstum. Bei einem kalten Frühjahr verschiebt sich der Start entsprechend.

Frühjahr: das Wachstum fördern

Kontrollieren Sie den Oleander nach dem Ausräumen aus dem Winterquartier zunächst auf Triebe, Blätter und Wurzeln. Entfernen Sie abgestorbene Pflanzenteile, lockern Sie die obere Erdschicht und sorgen Sie für einen guten Wasserabfluss. Sobald der Oleander neu austreibt, geben Sie ihm erstmals eine schwach dosierte Düngerlösung.

Ab April können Sie auf die normale Produktdosierung umsteigen, wenn die Pflanze gesund aussieht. Einen Langzeitdünger arbeiten Sie jetzt in die Erde ein. Warten Sie nach dem Umtopfen mit zusätzlichem Dünger, bis die Nährstoffe in der neuen Blumenerde weitgehend aufgebraucht sind.

Sommer: die Blüte gleichmäßig unterstützen

Von Mai bis August braucht der Oleander am meisten Unterstützung. Geben Sie alle sieben bis vierzehn Tage Flüssigdünger und berücksichtigen Sie bei der Dosierung die Größe des Topfes. Ein großer Oleander in einem kleinen Topf braucht nicht automatisch mehr Dünger, sondern oft zunächst mehr Platz für seine Wurzeln.

Bei anhaltendem Regen setzen Sie das Düngen vorübergehend aus, wenn die Blumenerde nass bleibt. Bei großer Hitze steigt der Wasserbedarf dagegen deutlich. Düngen Sie immer erst nach dem Gießen oder zusammen mit einer ausreichend verdünnten Nährlösung.

Herbst und Winter: Triebe ausreifen lassen

Stellen Sie das Düngen Ende August oder spätestens Anfang September ein. Die neuen Triebe müssen ausreifen und fest werden, bevor die Temperaturen sinken. Eine späte Stickstoffdüngung fördert weiches Wachstum, das im Winter anfälliger für Krankheiten und Frostschäden ist.

Während der Überwinterung braucht der Oleander keinen Dünger. An einem hellen, kühlen Platz benötigt Ihr Oleander deutlich weniger Wasser als im Sommer. Kontrollieren Sie den Wurzelballen trotzdem regelmäßig, damit er nicht vollständig austrocknet.

„Ein sonniger Standort, reichliches Gießen im Sommer und regelmäßige Nährstoffversorgung gehören zu den Grundlagen für einen kräftigen Oleander im Kübel.“

— Bayerische Gartenakademie an der LWG, „Oleander im Kübel“, frei übersetzte Zusammenfassung

Welche Oleanderpflege ergänzt das Düngen?

Die Blütenfülle hängt von mehreren Pflegemaßnahmen ab. Ein gut gedüngter Oleander kann keine Knospen bilden, wenn seine Wurzeln ständig nass stehen oder die Pflanze zu wenig Sonne bekommt. Kontrollieren Sie deshalb regelmäßig den gesamten Zustand der Pflanze.

Wie gießen Sie Oleander richtig?

Im Sommer darf der Wurzelballen niemals vollständig austrocknen. Prüfen Sie die obere Schicht der Blumenerde und gießen Sie gründlich, sobald sie sich trocken anfühlt. Lassen Sie überschüssiges Wasser ablaufen und leeren Sie einen Untersetzer, wenn der Topf länger als nötig im Wasser steht.

Oleander verträgt kalkhaltiges Leitungswasser meist gut. Bei sehr hartem Wasser können sich dennoch Salze in der Blumenerde ansammeln. Wenn Sie die Blumenerde gelegentlich mit viel Wasser durchspülen, bleibt sie lockerer und überschüssige Salze werden ausgespült.

Welcher Topf und welche Blumenerde sind geeignet?

Wählen Sie einen stabilen Topf mit mindestens einem großen Abflussloch. Eine Drainageschicht allein ersetzt keinen guten Wasserabfluss, wenn das Loch verstopft ist. Verwenden Sie strukturstabile Kübelpflanzenerde und stellen Sie den Topf auf Füße oder einen Untersetzer, damit das Wasser ungehindert ablaufen kann.

Topfen Sie junge Oleander etwa alle zwei Jahre um, ältere Exemplare, sobald der Wurzelballen vollständig durchwurzelt oder die Blumenerde verdichtet ist. Der neue Topf sollte nur wenige Zentimeter größer sein. Ein zu großer Topf hält zu viel Wasser und verzögert die Wurzelbildung.

Wie schneiden Sie die Pflanze und überwintern sie?

Entfernen Sie regelmäßig verblühte Blütenstände und einige schwache Triebe. Einen kräftigen Formschnitt planen Sie am besten nach der Blüte, denn ein später Rückschnitt im Frühjahr kann Blütenknospen entfernen. Arbeiten Sie mit sauberem Werkzeug und tragen Sie wegen des giftigen Pflanzensafts Handschuhe.

Kontrollieren Sie die Pflanze vor dem Einräumen auf Schädlinge und abgestorbene Triebe. Ein helles, kühles Winterquartier senkt den Wasserbedarf und verhindert weiche neue Triebe. Gewöhnen Sie den Oleander im Frühjahr schrittweise an die Sonne und beginnen Sie erst wieder mit dem Düngen, wenn das neue Wachstum eingesetzt hat.

Die kurze Checkliste:

  • Von März oder April bis Ende August regelmäßig düngen.
  • Vor jeder Düngung auf feuchte, aber nicht nasse Erde achten.
  • Kaliumreichen Blühpflanzen- oder Kübelpflanzendünger nach Herstellerangabe verwenden.
  • Nach dem Umtopfen vier bis sechs Wochen warten.
  • Ab September und während der Winterruhe nicht düngen.
  • Sonne, Wasserabfluss und Schädlingskontrolle ebenso ernst nehmen wie die Nährstoffversorgung.

Mit diesem Rhythmus versorgen Sie Ihren Oleander gleichmäßig mit Nährstoffen und fördern kräftige Triebe, gesundes Laub und eine lange Blütezeit. Entscheidend ist die Kombination aus geeignetem Dünger, viel Licht und einer kontrollierten Wasserversorgung.

Häufige Fragen

Wann sollte ich Oleander düngen?
Beginnen Sie im März oder April, sobald der Oleander wieder sichtbar wächst. Düngen Sie regelmäßig bis Ende August. Reduzieren oder beenden Sie die Düngung im September, damit die Pflanze nicht mit weichen, neuen Trieben in die Winterruhe geht. Bei kühler Überwinterung braucht Oleander keinen Dünger.
Welcher Dünger ist für Oleander am besten geeignet?
Geeignet ist ein Flüssigdünger für Blühpflanzen oder Kübelpflanzen mit einem ausgewogenen NPK-Verhältnis und ausreichend Kalium. Verwenden Sie ihn gemäß Packungsanleitung, meist alle ein bis zwei Wochen. Im Frühjahr können Sie auch einen Langzeitdünger verwenden. Reiner Stickstoffdünger fördert zwar das Blattwachstum, kann aber die Blütenbildung und die Festigkeit der Triebe beeinträchtigen.
Wie oft sollte ich Oleander im Topf düngen?
Bei Flüssigdünger reicht es während der Wachstumszeit meist aus, alle sieben bis vierzehn Tage zu düngen. Halten Sie sich an die Herstellerangaben und wählen Sie bei geschwächten Pflanzen zunächst die niedrigste Dosierung. Verwenden Sie Langzeitdünger nur in den angegebenen Abständen. Warten Sie nach dem Umtopfen, bis die frische Blumenerde weniger Nährstoffe enthält.
Warum bekommt mein Oleander trotz Düngung gelbe Blätter?
Gelbe Blätter entstehen häufig durch Staunässe, einen ausgetrockneten Wurzelballen, Salzablagerungen oder einen ungeeigneten Standort. Prüfen Sie zunächst die Drainage und die Bodenfeuchtigkeit, bevor Sie mehr düngen. Gelbe ältere Blätter können auch auf einen Nährstoffmangel hindeuten. Bei Überdüngung spülen Sie den Topf gründlich mit Wasser durch und lassen ihn gut abtropfen.
Kann ich Oleander mit Kaffeesatz düngen?
Kaffeesatz ist kein Ersatz für einen speziellen Oleanderdünger. Er liefert Nährstoffe in schwer dosierbaren Mengen und kann die Struktur der Blumenerde verschlechtern, wenn Sie ihn regelmäßig auf die Erde streuen. Verwenden Sie deshalb einen Dünger für Blühpflanzen oder Kübelpflanzen. So können Sie die Nährstoffmenge und den Zeitpunkt der Düngung zuverlässig bestimmen.
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