Kurz erklärt: Pflanzen lassen sich im Garten auf drei Arten vermehren: durch Aussaat, Stecklinge oder das Teilen kräftiger Stauden. Wählen Sie gesunde Mutterpflanzen, verwenden Sie sauberes Werkzeug und halten Sie Sämlinge und Stecklinge gleichmäßig feucht. Der richtige Zeitpunkt hängt von Pflanzenart, Trieb und Jahreszeit ab.
Wenn Sie Pflanzen selbst ziehen, sparen Sie Geld, erweitern die Pflanzenvielfalt und gewinnen aus einer kräftigen Mutterpflanze mehrere neue Exemplare. Je nach Art eignen sich Samen, Stecklinge oder das Teilen des Wurzelballens. Mit dem richtigen Zeitpunkt, sauberem Werkzeug und etwas Geduld gelingt die Anzucht im Beet, Gewächshaus und auf dem Balkon.
Beim Vermehren von Pflanzen kommt es nicht nur auf die Methode an. Entscheidend sind auch der Gesundheitszustand der Ausgangspflanze, ein geeignetes Substrat und eine gleichmäßige Wasserversorgung. Die folgenden Gartentipps zeigen, wie Sie Pflanzen vermehren und Jungpflanzen bis zum Auspflanzen kräftig wachsen lassen.
Wie können Sie Pflanzen im Garten vermehren?
Für die Anzucht neuer Pflanzen gibt es drei grundlegende Methoden. Bei der geschlechtlichen Vermehrung entstehen neue Pflanzen aus Samen. Bei der vegetativen Vermehrung nutzen Sie Pflanzenteile wie Triebe, Blätter, Ausläufer oder Wurzeln. Beim Teilen wird eine vorhandene Staude in mehrere bewurzelte Teile zerlegt.
Geschlechtliche und vegetative Vermehrung
Die Aussaat eignet sich für einjährige Blumen, Gemüse, Kräuter und viele Stauden. Dabei entstehen genetisch unterschiedliche Nachkommen. Das macht diese Methode interessant, wenn Sie neue Kombinationen ausprobieren oder eine größere Anzahl Jungpflanzen ziehen möchten.
Stecklinge sind genetisch identisch mit der Mutterpflanze. So erhalten Sie gezielt die Blütenfarbe, Wuchsform oder Fruchtqualität einer bewährten Sorte. Auch das Teilen von Pflanzen zählt zur vegetativen Vermehrung. Die Teilstücke haben bereits Wurzeln und wachsen nach dem Umpflanzen meist schneller als Sämlinge.
- Samen aussäen: Geeignet für viele Blumen, Kräuter, Gemüsesorten und Stauden.
- Stecklinge schneiden: Ideal für Geranien, Fuchsien, Kräuter, Hortensien und viele Gehölze.
- Stauden teilen: Empfehlenswert bei kräftigen, horstbildenden Pflanzen mit mehreren Trieben.
- Ausläufer nutzen: Erdbeeren, Hauswurzen und bestimmte Bodendecker bilden selbstständig bewurzelte Jungpflanzen.
Beginnen Sie mit Pflanzen, die zuverlässig Wurzeln bilden oder schnell keimen. Eine Übersicht über geeignetes Garten- und Pflanzenzubehör hilft Ihnen bei der Auswahl von Aussaatschalen, Töpfen und Substrat.
Gesunde, kräftige Mutterpflanzen sind die Grundlage für erfolgreiche Stecklinge. Verwenden Sie nur Triebe ohne sichtbare Krankheiten oder Schädlingsbefall.
Profi-Tipp
Beschriften Sie jede Aussaat und jeden Steckling gleich mit Pflanzenname und Datum. So sehen Sie später, welche Art schnell keimt, wann die Wurzelbildung begonnen hat und unter welchen Bedingungen die Ergebnisse am besten waren.
Wann ist der beste Zeitpunkt für die Aussaat?
Der beste Zeitpunkt hängt von der Pflanzenart und dem Standort ab. Frostempfindliche Blumen und Gemüsesorten können Sie ab Februar oder März geschützt im Haus aussäen. Robuste Arten wie Ringelblume, Klatschmohn, Spinat oder Feldsalat können je nach Sorte direkt ins Beet gesät werden. Beachten Sie die Hinweise auf der Saatgutverpackung.
Welches Saatgut eignet sich für die Anzucht neuer Pflanzen?
Verwenden Sie frisches Saatgut von einem zuverlässigen Anbieter. Prüfen Sie das Haltbarkeitsdatum, die Keimtemperatur und die Standortanforderungen. Älteres Saatgut keimt oft ungleichmäßig, besonders wenn es warm oder feucht gelagert wurde.
Manche Stauden und Gehölze benötigen vor dem Keimen eine Kälteperiode. Diese Stratifikation können Sie nachahmen, indem Sie das Saatgut kontrolliert im Kühlschrank lagern. Beachten Sie dabei die Hinweise zur jeweiligen Art, denn nicht jedes Saatgut verträgt dieselbe Dauer oder Feuchtigkeit.
Geeignetes Saatgut finden Sie in der Kategorie Samen und Saatgut. Wählen Sie für Blumenmischungen einen sonnigen, offenen Platz. Kräuter und Gemüse benötigen meist ein nährstoffarmes, luftiges Aussaatsubstrat und später einen hellen Standort.
Schritt für Schritt: Samen aussäen
- Gefäß vorbereiten: Verwenden Sie eine saubere Aussaatschale oder kleine Töpfe mit Abzugslöchern. Reinigen Sie alte Töpfe vor dem Gebrauch.
- Substrat einfüllen: Verwenden Sie lockere Anzuchterde. Drücken Sie die Oberfläche leicht an, ohne sie zu verdichten.
- Erde anfeuchten: Gießen Sie vorsichtig, bevor Sie aussäen. Ein feiner Wasserstrahl verhindert, dass die Samen weggespült werden.
- Samen verteilen: Säen Sie dünn aus. Stehen Keimlinge zu dicht, konkurrieren sie um Licht und werden anfälliger für Schimmel.
- Richtig abdecken: Als Faustregel gilt: Die Saattiefe beträgt etwa das Zweifache der Samendicke. Lichtkeimer bleiben auf der Oberfläche und erhalten nur eine dünne Schicht Vermiculit.
- Beschriften: Notieren Sie Sorte, Datum und Saattiefe auf einem Etikett.
- Feucht halten: Decken Sie die Schale locker mit einer durchsichtigen Haube ab. Lüften Sie täglich, damit sich kein stehendes Kondenswasser bildet.
Stellen Sie die Aussaat hell, aber nicht direkt hinter ein heißes Fenster. Zu hohe Temperaturen lassen die Keimlinge lang und dünn wachsen. Sobald die ersten echten Blätter erscheinen, pikieren Sie die Pflanzen vorsichtig in einzelne Töpfe.
Wichtiger Hinweis
Staunässe lässt Samen und junge Wurzeln schnell faulen. Verwenden Sie Töpfe mit Abzugslöchern und gießen Sie erst wieder, wenn die Oberfläche leicht angetrocknet ist. Schimmel, muffiger Geruch oder glasige Stängel deuten auf zu viel Feuchtigkeit und zu wenig Luftzirkulation hin.
Wie vermehrt man Pflanzen durch Stecklinge?
Beim Vermehren durch Stecklinge schneiden Sie einen geeigneten Trieb ab und regen ihn dazu an, Wurzeln zu bilden. Diese Methode spart Zeit, denn die neue Pflanze besitzt bereits die Eigenschaften der Mutterpflanze. Bei vielen Arten entstehen innerhalb weniger Wochen kräftige Jungpflanzen.
Wann ist der richtige Zeitpunkt für Stecklinge?
Weiche Kopfstecklinge schneiden Sie meist zwischen Mai und Juli. Die Triebe sind dann frisch, aber schon kräftig genug, um Wurzeln zu bilden. Halbverholzte Stecklinge eignen sich oft für den Spätsommer. Winterstecklinge aus verholzten Zweigen schneiden Sie während der Ruhezeit, wenn die Pflanze keine Blätter trägt.
Der richtige Zeitpunkt hängt von der Pflanzenart ab. Kräuter wie Minze und Salbei bewurzeln sich oft schnell. Rosmarin und Lavendel benötigen mehr Wärme und ein sehr durchlässiges Substrat. Auch Hortensien, Fuchsien, Efeu, Johannisbeersträucher und viele Ziersträucher lassen sich durch Stecklinge vermehren.
Welche Triebe eignen sich?
Wählen Sie einen gesunden, kräftigen Trieb ohne Blütenknospen. Für einen klassischen Kopfsteckling sollte er weder weich und wässrig noch vollständig hart und verholzt sein. Bei vielen Pflanzen reicht ein fünf bis zehn Zentimeter langes Stück mit mindestens einem Blattknoten.
Verwenden Sie für saubere Schnitte eine scharfe, saubere Gartenschere. Die „Wunderschere“ ist ein praktisches Werkzeug für Schnittarbeiten in Haus und Garten. Weitere geeignete Werkzeuge finden Sie bei den Gartengeräten.
Pflanzen in sieben Schritten durch Stecklinge vermehren
- Trieb auswählen: Schneiden Sie den Trieb möglichst morgens von einer gut gewässerten Mutterpflanze ab.
- Unterhalb eines Blattknotens schneiden: Setzen Sie einen glatten Schnitt, ohne den Trieb zu quetschen. An dieser Stelle befinden sich besonders viele teilungsfähige Zellen.
- Untere Blätter entfernen: Lassen Sie oben ein bis zwei Blattpaare stehen. Große Blätter können Sie bei Bedarf halbieren, damit der Steckling weniger Wasser verliert.
- Substrat vorbereiten: Mischen Sie Anzuchterde mit Sand oder Perlit. Das Substrat sollte locker bleiben und überschüssiges Wasser ableiten.
- Steckling einpflanzen: Stecken Sie den unteren Blattknoten in die Erde. Drücken Sie das Substrat rund um den Trieb leicht an.
- Für ausreichend Feuchtigkeit sorgen: Stellen Sie den Topf an einen hellen, warmen Platz und schützen Sie ihn vor direkter Mittagssonne. Eine durchsichtige Abdeckung hält die Luftfeuchtigkeit hoch.
- Regelmäßig lüften: Öffnen Sie die Abdeckung täglich. Sobald der Steckling neue Blätter bildet oder sich bei vorsichtigem Ziehen sträubt, hat er meist Wurzeln gebildet.
Bewurzelungspulver kann bei bestimmten Sträuchern helfen, ist aber nicht für jeden Steckling nötig. Beachten Sie die Anwendungshinweise auf dem Produkt und verwenden Sie nur eine dünne Schicht. Zu viel Bewurzelungshormon beschleunigt die Wurzelbildung nicht.
Bei manchen Kräutern und Zimmerpflanzen gelingt die Bewurzelung im Wasser. Warten Sie mit dem Einpflanzen, bis sich mehrere kräftige Wurzeln gebildet haben. Wasserwurzeln müssen sich anschließend erst an Erde gewöhnen. Setzen Sie die Jungpflanze daher vorsichtig in feuchtes Substrat und halten Sie die Luftfeuchtigkeit zunächst etwas höher.
Das Substrat für die Wurzelbildung sollte Feuchtigkeit speichern und gleichzeitig ausreichend Luft an die Schnittstelle und die jungen Wurzeln lassen.
Welche Pflanzen lassen sich durch Teilen vermehren?
Beim Teilen von Pflanzen teilen Sie einen gut durchwurzelten Wurzelballen in mehrere Stücke. Jedes Teilstück benötigt gesunde Wurzeln und mindestens einen kräftigen Trieb. Diese Methode verjüngt ältere Stauden, hält sie in Schach und bringt sofort mehrere neue Pflanzen hervor.
Geeignete Stauden zum Teilen
Funkien, Taglilien, Astern, Frauenmantel, Storchschnabel, Schafgarbe und viele Ziergräser bilden dichte Horste. Diese Pflanzen teilen Sie meist im Frühjahr oder Herbst. Bartiris teilen Sie nach der Blüte, wenn die Rhizome gut zu erkennen sind. Pfingstrosen wachsen langsam und sollten nur selten und sehr vorsichtig geteilt werden.
Verholzende Halbsträucher wie Lavendel und Rosmarin sollten Sie nicht teilen. Sie lassen sich besser durch Stecklinge vermehren. Auch Pflanzen mit einer tiefen Pfahlwurzel vertragen das Teilen oft schlecht.
So teilen Sie Stauden richtig
- Gießen Sie die Staude am Vortag gründlich, wenn der Boden trocken ist.
- Stechen Sie den Wurzelballen mit einem Spaten aus. Halten Sie ausreichend Abstand zu den äußeren Blättern.
- Schütteln Sie lose Erde ab und prüfen Sie Wurzeln und Triebe.
- Teilen Sie den Wurzelballen mit den Händen, einem scharfen Messer oder zwei Spaten. Jedes Teilstück benötigt mehrere Wurzeln und einen Trieb.
- Entfernen Sie beschädigte oder faulige Wurzelteile mit einem sauberen Schnitt.
- Pflanzen Sie die Teilstücke sofort wieder in derselben Tiefe ein. Drücken Sie die Erde an und gießen Sie gründlich.
Nach dem Teilen schützt ein halbschattiger Standort vor starkem Verdunstungsstress. Schneiden Sie beschädigte Blätter zurück, entfernen Sie aber nicht unnötig viel Laub. Die verbleibenden Blätter braucht die Pflanze, um neue Wurzeln und Triebe zu bilden.
Zusätzlicher Tipp
Teilen Sie Stauden nicht bei großer Hitze oder kurz vor einer Frostperiode. Ein bewölkter, windstiller Tag mit feuchtem Boden verringert den Stress für die Pflanzen. In Töpfen lassen sich frisch geteilte Pflanzen besonders gut beobachten und vor Schnecken schützen.
Wie pflegt man junge Pflanzen nach der Vermehrung?
Nach der Vermehrung entscheidet die Pflege darüber, wie sich die Pflanze weiterentwickelt. Jungpflanzen haben anfangs nur wenige Wurzeln und reagieren empfindlich auf Trockenheit, Staunässe und pralle Sonne. Kontrollieren Sie die Töpfe täglich, ohne die Pflanzen ständig anzufassen.
Die ersten vier Wochen
- Wasser: Halten Sie das Substrat gleichmäßig feucht. Gießen Sie langsam am Topfrand entlang oder von unten, damit die jungen Triebe stabil bleiben.
- Licht: Stellen Sie die Pflanzen an einen hellen Standort. Direkte Mittagssonne hinter Glas kann Blätter verbrennen und das Substrat stark erhitzen.
- Luft: Lüften Sie Abdeckungen täglich. Eine leichte Luftbewegung stärkt die Triebe und verringert das Risiko für Pilzkrankheiten.
- Nährstoffe: Warten Sie mit dem Düngen, bis die Pflanze gut durchwurzelt ist und sichtbar weiterwächst. Danach reicht eine niedrige Dosierung.
- Kontrolle: Entfernen Sie welke Blätter, abgestorbene Triebe und befallene Pflanzenteile sofort.
Planen Sie bei größeren Pflanzungen eine zuverlässige Wasserversorgung ein. In der Kategorie Gartenbewässerung finden Sie passende Lösungen für Gemüsegärten, Gewächshäuser und Balkone. Düngen Sie Jungpflanzen später sparsam mit geeignetem Pflanzendünger.
Häufige Fehler erkennen
Lange, dünne Triebe deuten meist auf Lichtmangel hin. Stellen Sie die Pflanzen heller, setzen Sie sie aber nicht sofort der prallen Sonne aus. Gelbe Blätter und dauerhaft nasses Substrat weisen auf zu viel Wasser oder fehlenden Wasserabzug hin.
Welke Stecklinge sind nicht automatisch verloren. Prüfen Sie zuerst die Feuchtigkeit und die Temperatur. Ist der Stängel am Ansatz weich oder dunkel, ist er faulig. Entfernen Sie die betroffene Stelle und setzen Sie den gesunden Teil in frisches, leicht feuchtes Substrat.
Jungpflanzen abhärten und auspflanzen
Gewöhnen Sie selbst gezogene Pflanzen schrittweise an die Außenluft. Stellen Sie sie zunächst ein bis zwei Stunden an einen geschützten Platz im Freien. Verlängern Sie die Zeit etwa eine Woche lang und erhöhen Sie langsam die Sonneneinstrahlung.
Wählen Sie zum Auspflanzen einen bewölkten Tag oder die Abendstunden. Lockern Sie den Boden, gießen Sie das Pflanzloch und setzen Sie die Jungpflanze genauso tief ein wie zuvor. Drücken Sie die Erde an und schützen Sie empfindliche Arten in den ersten Nächten mit Vlies.
Ob Sie Samen aussäen, Stecklinge schneiden oder Pflanzen teilen: Eine gesunde Mutterpflanze, sauberes Werkzeug und gleichmäßige Pflege sind die Grundlage. So gelingt die Pflanzenvermehrung mit wenig Aufwand und Sie haben jedes Jahr neue Pflanzen für Garten, Balkon und Terrasse.
Häufige Fragen
- Welche Pflanzen lassen sich am einfachsten durch Stecklinge vermehren?
- Unter anderem Minze, Salbei, Rosmarin, Geranien, Fuchsien, Efeu, Hortensien und Johannisbeeren wurzeln besonders leicht. Schneiden Sie gesunde, nicht blühende Triebe ab, entfernen Sie die unteren Blätter und stecken Sie die Triebe in feuchtes Anzuchtsubstrat. Sorte, Jahreszeit, Temperatur und Luftfeuchtigkeit bestimmen, wie schnell sich neue Wurzeln bilden.
- Wann ist der beste Zeitpunkt, um Stecklinge zu schneiden?
- Bei vielen Zierpflanzen und Kräutern schneiden Sie Stecklinge im späten Frühjahr oder Sommer, wenn die Triebe weich bis leicht verholzt sind. Halbverholzte Stecklinge eignen sich oft für den Spätsommer. Bei Gehölzen lassen sich im Winter gut Stecklinge schneiden. Beachten Sie immer die Bedürfnisse der jeweiligen Pflanzenart.
- Wie tief muss ich Samen aussäen?
- Die meisten Samen säen Sie etwa so tief aus, wie sie dick sind. Feine Lichtkeimer bleiben auf der Substratoberfläche und werden nur mit einer dünnen Schicht Vermiculit bedeckt. Größere Samen drücken Sie vorsichtig in feuchte Erde. Auf der Saatgutverpackung finden Sie Angaben zur genauen Aussaattiefe, Temperatur und Keimdauer.
- Kann ich Stauden teilen?
- Ja. Teilen Sie Stauden im Frühjahr oder Herbst, wenn der Boden frostfrei und ausreichend feucht ist. Graben Sie den Wurzelballen aus, teilen Sie ihn in kräftige Stücke und pflanzen Sie diese direkt wieder ein. Jedes Teilstück benötigt gesunde Wurzeln und mindestens einen gut entwickelten Trieb.
- Wie pflege ich junge Pflanzen nach der Vermehrung?
- Junge Pflanzen brauchen gleichmäßige Feuchtigkeit, viel Licht ohne pralle Mittagssonne und eine gute Luftzirkulation. Lüften Sie Anzuchtgefäße täglich, entfernen Sie verwelkte Blätter und düngen Sie erst nach der Wurzelbildung sparsam. Gewöhnen Sie die Pflanzen mehrere Tage lang an Wind, Sonne und kühlere Nächte, bevor Sie sie auspflanzen.
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