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Stinkwanzen bekämpfen: Effektive Mittel und Vorbeugung

Schützen Sie Ihren Garten vor Stinkwanzen mit gezielten Maßnahmen.

Inhaltsverzeichnis

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Was sind Stinkwanzen?

Sie finden Stinkwanzen häufig an Gemüse und Obst. Diese Wanzen saugen Pflanzensaft und schwächen Triebe. Die Grüne Stinkwanze dominiert in Deutschland.

Erwachsene erreichen 10 bis 13 Millimeter Länge. Sie riechen bei Bedrohung nach Koriander oder faulen Eiern. Larven ähneln Erwachsenen, aber kleiner.

Stinkwanzen überwintern in Laub oder Rinde. Im Frühling legen Weibchen 20 bis 30 Eier. Eine Generation pro Jahr.

Stinkwanzen verursachen keinen direkten Fraßschaden, sondern saugen Saft und übertragen Viren.

Julius Kühn-Institut

Arten in Ihrem Garten

  • Grüne Stinkwanz (Nezara viridula): Gelb-grün, saugt an Tomaten und Bohnen.
  • Braune Marmorwanze (Halyomorpha halys): Eingewanderte Art, aggressiver Geruch.
  • Schlehdornwanze (Dolycoris baccarum): Braun, an Beeren und Kräutern.

Sie identifizieren sie am Schildform und den fünf-segmentigen Fühlern. Untersuchen Sie Blätter unterseits.

Schaden erkennen

Sie sehen gelbe Flecken auf Blättern. Triebe welken ein. Früchte zeigen Sauglöcher und verfaulen.

Tomaten und Paprika leiden stark. Bohnenblätter rollen sich ein. Stark befallene Pflanzen tragen keine Ernte.

Profi-Tipp

Sammeln Sie befallene Blätter abends. Stinkwanzen klettern dann hoch. Zerdrücken Sie sie nicht, um Geruch zu vermeiden.

Prüfen Sie regelmäßig. Frühe Zeichen sind klebrige Ausflussreste. Nützlinge wie Marienkäfer fehlen bei Starkbefall.

Stinkwanzen mechanisch bekämpfen

Sie entsorgen Wanzen manuell. Schütteln Sie sie in Seifenwasser. Verwenden Sie einen Gartenschlauch mit Strahl.

Installieren Sie Gartenschlauch mit Pistole. Richten Sie hohen Druck auf Unterseiten. Wiederholen Sie täglich.

Schneiden Sie befallene Triebe ab. Verbrennen Sie Abfall. Saugen Sie mit Laubsauger auf.

Fallen bauen

  1. Flasche mit Lichtquelle füllen.
  2. Loch oben schneiden, Wanzen reinfallen.
  3. Täglich leeren.

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Natürliche Mittel gegen Stinkwanzen

Sie mischen Seifenlösung: 1 Esslöffel Neutralseife auf 1 Liter Wasser. Besprühen Sie Pflanzen gründlich.

Neemöl wirkt abschreckend. Verdünnen Sie 5 Milliliter in 1 Liter Wasser. Wiederholen Sie wöchentlich.

Wichtiger Hinweis

Tragen Sie Handschuhe. Vermeiden Sie Blütenzeiten, um Bienen zu schönen.

  • Knoblauch-Sud: 50 Gramm Knoblauch zerdrücken, 1 Liter Wasser 24 Stunden ziehen. Filtern und sprühen.
  • Brennnesselsud: Frische Pflanzen 10 Tage gären. 1:10 verdünnen.
  • Schwarze Seife: Kaliumseife direkt auf Wanzen.

und helfen bei ähnlichen Schädlingen. Kombinieren Sie mit natürlichen Mitteln.

Natürliche Mittel reduzieren Populationen um bis zu 70 Prozent bei konsequenter Anwendung.

Biologische Bundesanstalt

Chemische Bekämpfung als letztes Mittel

Sie greifen zu Insektiziden nur bei Massenbefall. Wählen Sie Pyrethroide. Folgen Sie Etikettanweisungen.

Sprühen Sie abends. Bedecken Sie Nachbarpflanzen ab. Warten Sie Erntezeit ein.

eignet sich für kriechendes Ungeziefer. Testen Sie an kleinen Flächen.

Zusätzlicher Rat

Locken Sie Nützlinge mit Insektenhotels. Laufkäfer fressen Wanzenlarven.

Vorbeugung: Stinkwanzen fernhalten

Sie pflanzen resistent: Knoblauch neben Tomaten. Minzen und Basilikum abwehren.

Verwenden Sie Gartenvlies. Decken Sie Beete ab. Schließen Sie feinmaschig.

Entfernen Sie Unkraut. Mulchen Sie mit Rinde. Halten Sie Rasen kurz.

Pflanzenauswahl

  • Vermeiden Sie Weißkohl und Erbsen.
  • Setzen Sie Ringelblumen.
  • Roten Thymian pflanzen.

Im Garten + Pflanzenzubehör finden Sie Schutznetze. Reinigen Sie Geräte regelmäßig.

Langfristige Strategien

Rotieren Sie Kulturen. Düngen Sie kaliumreich. Beobachten Sie Nachbarn.

Winterreinigung verhindert Überwinterung. Sammeln Sie Laub ab.

FAQ

Sind Stinkwanzen gefährlich für Menschen?
Nein. Sie beißen nicht und übertragen keine Krankheiten.
Wie lange dauert die Bekämpfung?
2 bis 4 Wochen bei täglicher Anwendung.
Funktionieren Hausmittel immer?
Bei leichtem Befall ja. Starke Populationen brauchen Kombinationen.
Kann ich Stinkwanzen essen?
Nicht empfohlen wegen Geruch und Toxinen.
Woher kommen sie plötzlich?
Aus Südeuropa durch Klimaerwärmung.
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