Kurz erklärt: Die besten Zimmerpflanzen für den Sommer passen zu den Licht- und Wärmeverhältnissen an ihrem Standort: Monstera und Scindapsus mögen helles, indirektes Licht, während Sansevieria und Sukkulenten mehr Sonne vertragen. Gießen Sie je nach Feuchtigkeit der Blumenerde und nicht nach Kalender. Düngen Sie während der Wachstumsphase maßvoll und schützen Sie die Blätter vor praller Mittagssonne, Zugluft und zu viel Wasser.
Die besten Zimmerpflanzen für den Sommer passen zu den Licht- und Wärmeverhältnissen an ihrem Standort: Monstera und Scindapsus mögen helles, indirektes Licht, während Sansevieria und Sukkulenten mehr Sonne vertragen. Gießen Sie je nach Feuchtigkeit der Blumenerde und nicht nach Kalender. Düngen Sie während der Wachstumsphase maßvoll und schützen Sie die Blätter vor praller Mittagssonne, Zugluft und zu viel Wasser.
Im Sommer wachsen viele Zimmerpflanzen kräftiger. Gleichzeitig trocknet die Blumenerde schneller aus und direkte Sonneneinstrahlung kann die Blätter schädigen. Stimmen Sie deshalb Wassergaben, Dünger und Standort auf die jeweilige Pflanzenart ab. Eine feste Gießregel für alle Töpfe funktioniert selten.
Inhaltsverzeichnis
Welche Zimmerpflanzen passen im Sommer zu Ihrem Standort?
Achten Sie zuerst darauf, wie viel Licht tatsächlich in Ihre Räume fällt. Ein sonniges Südfenster verlangt andere Pflanzen als ein heller Raum mit Nordfenster. Berücksichtigen Sie auch Ihre Gewohnheiten: Manche Pflanzen vertragen eine kurze Trockenphase problemlos, während andere schnell leiden, wenn Sie einmal das Gießen vergessen.
Für sonnige Fenster: Kakteen und Sukkulenten
Kakteen, Aloe und viele andere Sukkulenten speichern Wasser in ihren Blättern oder Stängeln. Sie eignen sich für einen sehr hellen Standort, an dem die Blumenerde zwischen den Wassergaben abtrocknen kann. Verwenden Sie gut durchlässige Erde und einen Topf mit Abflussloch. Lassen Sie kein Wasser im Übertopf stehen.
Auch robuste Sukkulenten müssen sich erst an direkte Sonne gewöhnen. Wenn eine Pflanze zuvor an einem dunkleren Standort stand, stellen Sie sie zunächst für kurze Zeit an einen helleren Platz. Steigern Sie die Dauer über mehrere Tage allmählich. So verringern Sie das Risiko heller oder brauner Sonnenflecken.
Eine Kakteen- und Sukkulentenmischung ist ein guter Einstieg mit
. Prüfen Sie vor dem Kauf, ob der vorgesehene Platz ausreichend Licht bietet. Auch eine dekorative Gruppe aus mehreren Töpfen braucht genug Platz, damit die Luft zwischen den Pflanzen zirkulieren kann.Für helles, indirektes Licht: Monstera und Scindapsus
Monstera, Scindapsus und viele Philodendron-Arten wachsen gut in hellen Räumen, solange die Sonne nicht stundenlang ungefiltert auf ihre Blätter scheint. Ein Platz neben dem Fenster oder hinter einem hellen Vorhang bietet oft die passenden Bedingungen. Drehen Sie den Topf gelegentlich, damit die Pflanze gleichmäßiger zum Licht wächst.
Eine Monstera bekommt mit der Zeit größere Blätter und braucht Platz. Scindapsus wachsen als Hänge- oder Kletterpflanzen und eignen sich für ein Regal oder Rankgitter. Beide Arten kommen mit etwas weniger Licht zurecht, wachsen dann aber langsamer. Eine Kombination aus vier Grünpflanzen bietet
.Für Räume mit weniger Licht: Sansevieria und Zamioculcas
Sansevieria und Zamioculcas vertragen weniger Licht als viele andere Blattpflanzen. Für völlige Dunkelheit sind sie jedoch nicht geeignet: Auch diese Pflanzen brauchen Tageslicht und wachsen an dunklen Standorten nur langsam. Kurze Trockenphasen überstehen sie meist gut, wenn Sie zum richtigen Zeitpunkt gießen.
Ein heller Standort ohne pralle Mittagssonne ist für beide Arten ein guter Ausgangspunkt. Steht die Pflanze an einem dunkleren Platz, prüfen Sie die Blumenerde besonders genau, bevor Sie erneut gießen. Dort trocknet die Erde langsamer, sodass das Risiko für Wurzelfäule steigt, wenn Sie ebenso oft gießen wie an einem sonnigen Fenster.
Experten-Tipp
Notieren Sie für jede Pflanze, an welchem Fenster sie steht und wann Sie sie zuletzt gegossen haben. Nach zwei bis drei Wochen sehen Sie, wie schnell die Blumenerde an diesem Platz trocknet. Das ist hilfreicher als ein fester Gießplan für alle Töpfe.
Wie wählen Sie den besten Standort für Zimmerpflanzen?
Beobachten Sie den Standort an einem sonnigen Tag einige Stunden lang. Wandert ein Streifen direkten Sonnenlichts über die Blätter, wird es dort spürbar heller und wärmer als in der Raummitte. Besonders an Süd- und Westfenstern steigt die Wärme im Sommer nachmittags an.
Prüfen Sie die Lichtverhältnisse, statt sich nur nach der Himmelsrichtung zu richten
Die Himmelsrichtung gibt nur einen groben Anhaltspunkt. Bäume vor dem Haus, Balkone, Sonnenschirme und Nachbargebäude beeinflussen die Lichtmenge. Ein einfacher Test: Lesen Sie nachmittags an diesem Standort eine Zeitung. Können Sie den Text gut lesen, ist der Platz hell genug. Sind die Buchstaben schwer zu erkennen, fällt nur wenig Tageslicht herein.
Stellen Sie Pflanzen mit empfindlichen Blättern nicht direkt an heißes Fensterglas. Halten Sie etwas Abstand zum Fenster oder verwenden Sie einen lichtdurchlässigen Vorhang. Kontrollieren Sie neue Blätter regelmäßig. Werden sie blasser, bekommen trockene Ränder oder zeigen sich braune Flecken, stellen Sie die Pflanze um, bevor weitere Blätter Schaden nehmen.
Stellen Sie Pflanzen erst nach einer schrittweisen Eingewöhnung nach draußen
Einige Zimmerpflanzen können im Sommer auf dem Balkon oder der Terrasse stehen, sofern die Art Wärme verträgt. Beginnen Sie an einem geschützten, schattigen Platz und verlängern Sie die Zeit im Freien Schritt für Schritt. Ein plötzlicher Wechsel aus einem dunklen Zimmer in die pralle Sonne belastet Blätter und Wurzeln.
Prüfen Sie auch die Nachttemperaturen, bevor Sie die Pflanze nach draußen stellen. Tropische Arten vertragen kalte Nächte und starke Temperaturschwankungen schlecht. Holen Sie sie wieder ins Haus, wenn die Nächte kälter werden oder Unwetter bevorsteht. Sichern Sie leichte Töpfe gegen Umkippen und stellen Sie sie nicht in eine Ecke, in der sich Regenwasser sammelt.
Halten Sie Abstand zu Heizung, Klimaanlage und Zugluft
Im Sommer sind Ventilatoren und Klimaanlagen häufiger in Betrieb. Kalte Luft, die direkt auf die Blätter bläst, kann empfindliche Arten belasten und die Blumenerde ungleichmäßig austrocknen lassen. Stellen Sie die Pflanze nicht direkt vor den Luftauslass. Lüften Sie gründlich, vermeiden Sie aber anhaltende Zugluft am geöffneten Fenster.
Für viele Arten ist ein Standort mit gleichmäßigem Licht und ohne große Hitze besser als eine Fensterbank, die sich tagsüber aufheizt. Die Garten- und Outdoor-Kollektion bietet Ideen für weitere Plätze mit Pflanzen rund ums Haus. Bei Zimmerpflanzen ist vor allem wichtig, dass die Bedingungen in der Wohnung zur jeweiligen Art passen.
Die Royal Horticultural Society empfiehlt grundsätzlich, die Pflege von Zimmerpflanzen an deren Lichtbedarf und Standort auszurichten. Prüfen Sie deshalb die Bedingungen am Fenster, bevor Sie eine Pflanze auswählen oder umstellen.
Wie gießen und düngen Sie Zimmerpflanzen im Sommer?
An warmen Tagen und bei viel Licht verdunstet das Wasser schneller aus dem Topf. Trotzdem müssen nicht alle Pflanzen täglich gegossen werden. Ein kleiner Terrakottatopf trocknet schneller aus als ein großer Kunststofftopf, und grobe Blumenerde trocknet schneller als kompakte Erde. Prüfen Sie deshalb die Feuchtigkeit der Erde, statt sich an einen festen Wochentag zu halten.
Prüfen Sie die Blumenerde und lassen Sie überschüssiges Wasser ablaufen
Stecken Sie Ihren Finger etwa zwei bis drei Zentimeter tief in die Blumenerde. Fühlt sich diese Schicht trocken an, gießen Sie langsam, bis Wasser aus dem Abzugsloch läuft. Bei sehr kleinen Töpfen können Sie vorsichtig direkt unter der Oberfläche fühlen. Leeren Sie Untersetzer oder Übertopf nach kurzer Zeit, damit die Wurzeln nicht längere Zeit im Wasser stehen.
Lassen Sie die Blumenerde bei Kakteen und Sukkulenten deutlich stärker austrocknen als bei Pflanzen mit dünnen, großen Blättern. Farne und Calathea mögen gleichmäßig feuchte Blumenerde, vertragen aber auch keine dauerhaft nasse Erde. Passen Sie Wassermenge und Gießabstände an den Zustand der Erde im Topf an und halten Sie sich nicht an einen allgemeinen Zeitplan.
Gießen Sie möglichst morgens oder am frühen Abend direkt auf die Blumenerde. Empfindliche Blätter sollten nicht stundenlang nass bleiben. Wasser mit Zimmertemperatur belastet die Wurzeln weniger als sehr kaltes Leitungswasser. Wenn Ihr Leitungswasser viel Kalk enthält, können manche Pflanzen helle Ablagerungen oder braune Blattspitzen bekommen.
Düngen Sie während der Wachstumszeit maßvoll
Viele Zimmerpflanzen bekommen im Frühjahr und Sommer neue Blätter. Während dieser Wachstumszeit können Sie regelmäßig düngen, sofern die Pflanzenart und das Produkt dafür geeignet sind. Halten Sie sich an die Dosierung auf der Verpackung und düngen Sie niemals in ausgetrocknete Blumenerde. Frisch umgetopfte Pflanzen können sich zunächst meist ausreichend von den Nährstoffen in der neuen Blumenerde versorgen.
Düngestäbchen
sind für Grünpflanzen, Zimmerpflanzen und Palmen gedacht. Verwenden Sie sie nur gemäß den Anweisungen auf der Verpackung und berücksichtigen Sie die Topfgröße. Ein Produkt ersetzt das richtige Gießen nicht. Zu viel Dünger kann die Wurzeln schädigen und Salzkrusten auf der Blumenerde hinterlassen.Zusätzliche Kapseln für Zimmerpflanzen finden Sie als
. Lesen Sie vor der Verwendung die Produktbeschreibung und Dosierung. Kombinieren Sie keine Dünger oder Pflanzenpflegeprodukte, es sei denn, das Produkt ist ausdrücklich für die gemeinsame Anwendung mit anderen Mitteln geeignet.Passendes Zubehör für die Pflanzenpflege finden Sie in der Kategorie Garten- und Pflanzenzubehör. Hilfsmittel zum Gießen finden Sie auch unter Gartenbewässerung; Dünger gibt es unter Pflanzendünger und Blumendünger.
Wichtige Information
Gelbe Blätter bedeuten nicht automatisch, dass eine Pflanze zu wenig Wasser bekommt. Zu nasse Blumenerde, beschädigte Wurzeln, zu wenig Licht oder ein plötzlicher Standortwechsel können ähnliche Symptome verursachen. Prüfen Sie zunächst die Blumenerde und den Wasserabfluss, bevor Sie häufiger gießen oder zusätzlich düngen.
Können Zimmerpflanzen das Raumklima verbessern?
Pflanzen geben über ihre Blätter Feuchtigkeit an die Umgebung ab. Bei vielen Pflanzen in einem Raum kann die Luftfeuchtigkeit in ihrer unmittelbaren Umgebung etwas steigen. Wie deutlich Sie das bemerken, hängt von der Blattfläche, dem Licht, der Temperatur, der Raumgröße und der Lüftung ab.
Feuchtigkeit und Wohlbefinden realistisch einschätzen
Zimmerpflanzen machen einen Raum gemütlicher und bringen sichtbar mehr Grün in Ihren Alltag. Durch Verdunstung können sie das Mikroklima rund um die Blätter beeinflussen. Sie ersetzen jedoch keinen Luftbefeuchter, wenn die Luft in einem großen Raum dauerhaft sehr trocken ist. Mit einem Hygrometer sehen Sie, ob sich die Luftfeuchtigkeit in Ihrem Zimmer tatsächlich verändert.
Die Behauptung, einzelne Pflanzen würden die Raumluft zuverlässig von Schadstoffen reinigen, geht zu weit. Lüften Sie regelmäßig und beseitigen Sie Geruchsquellen oder Schadstoffquellen direkt. Wählen Sie Pflanzen nach ihrem Licht- und Pflegebedarf aus und nicht allein aufgrund des Versprechens, sie würden die Luft gründlich reinigen.
Blätter sauber halten und Staub entfernen
Staub auf großen Blättern hält Licht ab und lässt die Pflanze matt aussehen. Wischen Sie robuste Blätter hin und wieder mit einem weichen, leicht feuchten Tuch ab. Bei feinen oder empfindlichen Blättern reicht oft eine sanfte Dusche mit lauwarmem Wasser. Lassen Sie die Pflanze anschließend an einem zugfreien Ort trocknen.
Verwenden Sie keine Blattglanzmittel, sofern die Pflanze dafür nicht ausdrücklich geeignet ist. Rückstände können die Blattoberfläche schädigen. Schneiden Sie abgestorbene Blätter mit einer sauberen Schere ab und prüfen Sie beim Reinigen gleich die Blattunterseiten auf Schädlinge.
Die University of Minnesota Extension empfiehlt im Allgemeinen, Pflanzenart und Wachstumsbedingungen gemeinsam zu betrachten. Licht, Wasser, Temperatur und Topf beeinflussen sich gegenseitig. Ändern Sie deshalb möglichst immer nur einen Faktor auf einmal und beobachten Sie, wie die Pflanze darauf reagiert.
Wie schützen Sie Zimmerpflanzen im Sommer und während Ihres Urlaubs?
Sommerhitze fördert nicht nur das Wachstum, sondern auch Schädlinge. Kontrollieren Sie regelmäßig die Blätter, Triebspitzen und Blattunterseiten. Spinnmilben, Thripse oder Blattläuse machen sich oft zuerst durch feine Gespinste, helle Punkte oder klebrige Stellen bemerkbar. Je früher Sie einen Schädlingsbefall entdecken, desto einfacher lassen sich einzelne Pflanzen behandeln.
Schädlinge früh erkennen
Stellen Sie eine befallene Pflanze getrennt von den anderen auf, bis Sie die Ursache kennen. Spülen Sie robuste Blätter vorsichtig ab und schneiden Sie stark beschädigte Pflanzenteile mit einer sauberen Schere weg. Kontrollieren Sie auch die Pflanzen daneben, denn Schädlinge breiten sich leicht von einem Topf zum anderen aus.
Verwenden Sie Pflanzenschutzmittel nur, wenn Sie wissen, um welche Schädlinge es sich handelt und das Mittel für Zimmerpflanzen und den vorgesehenen Einsatz zugelassen ist. Befolgen Sie die Hinweise auf der Verpackung und lüften Sie den Raum. Auch die richtige Pflege hilft, Problemen vorzubeugen: Gesunde Pflanzen an einem geeigneten Standort vertragen Stress besser als Pflanzen, die ständig zu nass oder zu trocken stehen.
Bereiten Sie Ihren Urlaub vor, ohne die Pflanzen unnötig nass zu halten
Prüfen Sie vor Ihrer Abreise, wie lange die Erde Ihrer Pflanzen feucht bleibt. Gießen Sie sie gründlich, lassen Sie überschüssiges Wasser ablaufen und stellen Sie die Pflanzen aus der direkten Mittagssonne. Platzieren Sie die Töpfe nicht so dicht nebeneinander, dass sich die Blätter berühren oder kaum Luft zwischen den Pflanzen zirkulieren kann.
Bei kurzer Abwesenheit benötigen robuste Pflanzen oft keine besondere Vorkehrung. Wenn Sie länger verreisen, bitten Sie eine Person Ihres Vertrauens, die Erde zu prüfen und bei Bedarf zu gießen. Geben Sie für jede Pflanze klare Anweisungen: Manche brauchen nur wenig Wasser, andere sollten Sie erst gießen, wenn die oberste Erdschicht trocken ist.
Testen Sie Bewässerungshilfen einige Tage vor Ihrer Abreise. Ein Bewässerungsdocht oder ein Wasserspeicher kann je nach Topf und Blumenerde zu viel oder zu wenig Wasser abgeben. Stellen Sie einen Topf nicht vorsorglich in einen Eimer, der ständig mit Wasser gefüllt ist. Stehendes Wasser schadet vielen Wurzeln schneller als eine kurze Trockenperiode.
Umtopfen und Zurückschneiden sorgfältig planen
Wenn Wurzeln aus dem Abzugsloch wachsen oder die Erde kaum noch Wasser aufnimmt, kann ein größerer Topf sinnvoll sein. Wählen Sie einen Topf, der nur etwas größer ist, und achten Sie darauf, dass überschüssiges Wasser ablaufen kann. Im Sommer können Pflanzen nach dem Umtopfen weiterwachsen. Stellen Sie sie anschließend möglichst nicht an einen besonders heißen oder sonnigen Platz.
Schneiden Sie abgestorbene oder beschädigte Pflanzenteile mit sauberem Werkzeug ab. Ein kräftiger Rückschnitt während einer Hitzewelle belastet die Pflanze zusätzlich. Entfernen Sie lieber einzelne beschädigte Blätter und verschieben Sie größere Eingriffe, bis die Pflanze wieder gleichmäßig wächst.
Wenn Sie Ihre Zimmerpflanzen pflegen und regelmäßig ihren Standort prüfen, können Sie Ihre Pflegeroutine anpassen, bevor kleine Probleme größer werden. Neue Blätter zeigen, dass eine Pflanze aktiv wächst. Schlappe Triebe, dauerhaft nasse Erde oder trockene Blattränder deuten auf Stress hin. Ein sorgfältig gewählter Standort und ein passender Gießrhythmus helfen meist mehr als zusätzliche Pflegeprodukte.
Zusätzlicher Tipp
Stellen Sie neue Pflanzen zunächst getrennt von Ihren vorhandenen Pflanzen auf und kontrollieren Sie sie auf Schädlinge. So entdecken Sie Probleme früh und verhindern, dass sich ein Befall unbemerkt auf andere Töpfe ausbreitet. Nach einigen Tagen können Sie die Pflanze an ihren endgültigen Standort stellen.
Häufige Fragen
- Wie oft muss ich Zimmerpflanzen im Sommer gießen?
- Prüfen Sie die Erde, bevor Sie gießen. Fühlt sich die obere Schicht trocken an, braucht die Pflanze meist Wasser. Ist die Erde noch feucht, warten Sie noch etwas. Durch Wärme und Sonne trocknet die Erde schneller aus. Wie viel Wasser nötig ist, hängt aber auch von der Topfgröße, der Pflanzenart und dem Standort ab. Gießen Sie überschüssiges Wasser aus dem Übertopf ab.
- Dürfen Zimmerpflanzen im Sommer in der prallen Sonne stehen?
- Das hängt von der Pflanzenart und davon ab, ob die Pflanze an Sonne gewöhnt ist. Kakteen und viele Sukkulenten vertragen mehr Sonne als Monstera, Calathea oder Farne. Hinter Glas ist die Sonneneinstrahlung besonders intensiv. Beobachten Sie die Blätter und gewöhnen Sie die Pflanzen schrittweise an einen helleren Standort. Stellen Sie sie nicht plötzlich an ein Südfenster.
- Welche Zimmerpflanzen eignen sich für ein sonniges Fenster?
- Kakteen und viele Sukkulenten eignen sich besonders gut für ein sonniges Fenster, sofern sie ausreichend Licht bekommen und überschüssiges Wasser gut ablaufen kann. Auch Aloe vera verträgt einen hellen Standort gut. Gewöhnen Sie Pflanzen nach einem Standortwechsel schrittweise an direkte Sonne. Helle Flecken oder trockene Stellen auf den Blättern können auf Sonnenbrand hinweisen.
- Können Zimmerpflanzen das Raumklima verbessern?
- Pflanzen geben über ihre Blätter Feuchtigkeit ab und können die Luft in ihrer unmittelbaren Umgebung etwas befeuchten. Wie stark der Effekt ist, hängt von der Pflanzenzahl, der Blattfläche, der Lichtmenge und der Belüftung ab. Zimmerpflanzen ersetzen weder regelmäßiges Lüften noch technische Luftfilter. Wählen Sie Pflanzen vor allem passend zum Standort und zum Pflegeaufwand aus.
- Wie pflege ich Zimmerpflanzen, wenn ich im Sommer verreise?
- Gießen Sie die Pflanzen kurz vor der Abreise gründlich und lassen Sie überschüssiges Wasser ablaufen. Stellen Sie sie an einen hellen Standort, aber nicht in die heiße Mittagssonne, und gruppieren Sie sie bei Bedarf. Bitten Sie bei längeren Reisen eine Vertrauensperson, die Erde zu kontrollieren. Düngen Sie vorsichtshalber nicht zusätzlich.
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