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Waldrebe (Clematis) – winterharte Kletterpflanze, Topf-Ø 15 cm, Höhe ca. 65 cm

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Waldrebe (Clematis) – winterharte Kletterpflanze, Topf-Ø 15 cm, Höhe ca. 65 cm

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Info zu diesem Artikel:
  • BLÜTENPRAcht: Von Juni bis September öffnet die Clematis ihre großen, oft sternförmigen Blüten in Weiß, Rosa, Violett oder Blau – ein echter Blickfang an jeder Rankhilfe.
  • VIELSEITIGE NUTZUNG: Ob an Rosenbögen, Pergolen, Zäunen oder Hauswänden – die rankende Waldrebe verwandelt jede senkrechte Fläche in ein blühendes Kunstwerk.
  • LANGLEBIG & ROBUST: Bei richtiger Pflege wird die Clematis viele Jahre alt, treibt jedes Jahr zuverlässig aus und überzeugt mit immer dichterem Wuchs.
  • EINFACHE PFLEGE: Einmal richtig eingewachsen, benötigt die Clematis nur regelmäßiges Gießen bei Trockenheit, eine jährliche Düngergabe und einen saisonalen Rückschnitt.
  • WINTERHART BIS −25 °C: Bis auf wenige empfindliche Sorten übersteht die Waldrebe strenge Winter ohne Winterschutz und treibt im Frühjahr kräftig neu aus.
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Artikelnummer WF-7943485
Marke Westfalia

Waldrebe (Clematis) – die Königin der Kletterpflanzen für Ihren Garten

Die Waldrebe (Clematis) ist eine der vielseitigsten und beliebtesten Kletterpflanzen für den heimischen Garten. Ursprünglich in den gemäßigten Klimazonen der Nordhalbkugel beheimatet, besticht sie durch eine enorme Arten- und Sortenvielfalt mit Blüten in nahezu jeder Farbe. Dank ihres kräftigen Wuchses eignet sie sich hervorragend zur Begrünung von Zäunen, Pergolen und Hauswänden. Bei guter Pflege – regelmäßigem Gießen, Düngen und dem richtigen Schnitt – belohnt die Clematis mit einer üppigen, wochenlangen Blütenpracht und bleibt dabei überraschend pflegeleicht.

Standort & Pflege auf einen Blick

Standort
sonnig bis halbschattig
Der Fuß der Pflanze sollte beschattet sein (z. B. durch Bodendecker), während die Blüten in der Sonne stehen.
Wasserbedarf
mäßig bis hoch
Staunässe unbedingt vermeiden; im Sommer regelmäßig gießen, bei Topfkultur häufiger.
Wuchshöhe
ca. 65 cm
Endhöhe variiert stark; für niedrige Rankhilfen eignen sich kompakte Sorten, für hohe Fassaden kräftig wachsende.
Blütezeit
Mai–September (sortenabhängig)
Blütezeit variiert nach Schnittgruppe; viele Sorten blühen zweimal im Jahr.
Winterhärte
winterhart bis ca. −25 °C
Jungpflanzen im ersten Winter mit Laub oder Vlies schützen; etablierte Pflanzen brauchen meist keinen Schutz.
BIENEN
insektenfreundlich
Die Blüten locken Bienen, Hummeln und Schmetterlinge an und sind eine wertvolle Nahrungsquelle im Sommer.

So pflanzen Sie richtig

1
Standort wählen – Sonnig bis halbschattig, aber der Wurzelbereich sollte im Schatten liegen – z. B. durch eine flache Bepflanzung oder Mulch.
2
Rankhilfe vorbereiten – Spalier, Rankgitter oder Seile in der gewünschten Höhe anbringen, bevor die Clematis gepflanzt wird.
3
Pflanzloch graben – Mindestens 40 cm tief und breit, mit einer Drainageschicht aus Kies oder Blähton am Boden gegen Staunässe.
4
Pflanze einsetzen – Clematis etwa 5–10 cm tiefer setzen als im Topf – das fördert die Bildung neuer Triebe aus der Basis.
5
Angießen & mulchen – Nach dem Einpflanzen kräftig angießen und den Wurzelbereich mit Rindenmulch oder Kompost bedecken, um die Feuchtigkeit zu halten.
6
Pflanzzeit beachten – Ideale Pflanzzeit ist das Frühjahr (März–Mai) oder der Frühherbst (September–Oktober) – dann kann die Pflanze gut einwurzeln.

Pflegekalender

MaßnahmeJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Pflanzen
Gießen
Düngen
Rückschnitt
Blütezeit

● Hauptmaßnahme  ·  ○ reduziert (sparsam gießen)  ·  Blütezeit  ·  – nicht nötig

Häufige Probleme & was dagegen hilft

Welke-Krankheit
Ursache: Pilzbefall (Ascochyta clematidina) – Blätter und Triebe welken plötzlich, oft nach Regen oder zu viel Feuchtigkeit.
Lösung: Befallene Triebe sofort bis ins gesunde Holz zurückschneiden, Pflanze mit Pilzmittel behandeln und für gute Luftzirkulation sorgen.
Echter Mehltau
Ursache: Weißer, mehliger Belag auf Blättern bei Trockenheit und hoher Luftfeuchtigkeit.
Lösung: Blätter mit Backpulver-Wasser-Mischung besprühen, befallene Teile entfernen und Standort optimieren.
Blattläuse
Ursache: Kleine grüne oder schwarze Läuse an jungen Trieben und Knospen, verursachen Kräuselungen.
Lösung: Mit starkem Wasserstrahl abspritzen, bei starkem Befall Neem-Öl oder Schmierseifenlösung einsetzen.
Wurzelfäule
Ursache: Staunässe oder zu schwerer Boden führt zu faulenden Wurzeln und gelblichen Blättern.
Lösung: Drainage verbessern, weniger gießen, im schlimmsten Fall Pflanze ausgraben und in durchlässigeres Substrat setzen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie oft muss ich meine Clematis gießen?
Clematis haben einen hohen Wasserbedarf – gießen Sie regelmäßig, sobald die oberste Erdschicht leicht angetrocknet ist. Besonders im Sommer und bei Topfkultur kann tägliches Gießen nötig sein. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden.
Wann und wie schneide ich eine Clematis zurück?
Der Rückschnitt richtet sich nach der Schnittgruppe: Frühblüher (Gruppe 1) werden nur ausgelichtet, großblumige Sorten (Gruppe 2) nach der ersten Blüte leicht zurückgeschnitten, spätblühende (Gruppe 3) im Februar/März kräftig auf 30 cm über dem Boden.
Welcher Dünger ist für Clematis am besten?
Ein organischer Langzeitdünger (z. B. Kompost, Hornspäne) oder spezieller Clematis-Dünger ab März bis Juni. Düngen Sie nicht zu stickstofflastig, sonst fördern Sie Blattmasse auf Kosten der Blüten.
Warum bekommt meine Clematis braune Blätter und welke Triebe?
Das kann auf Clematis-Welke hindeuten – eine Pilzkrankheit. Schneiden Sie alle befallenen Triebe bis ins gesunde Holz zurück, entsorgen Sie das Schnittgut im Hausmüll und sorgen Sie für bessere Luftzirkulation.
Kann ich Clematis auch im Kübel auf dem Balkon halten?
Ja, viele Sorten gedeihen im Kübel. Wählen Sie ein Gefäß mit mindestens 30 Liter Volumen, guter Drainage und einem stabilen Rankgitter. Gießen und düngen Sie häufiger als im Beet, und schützen Sie den Topf im Winter vor Frost.

Steckbrief

Botanischer NameClematis
Deutscher NameWaldrebe
FamilieRanunculaceae (Hahnenfußgewächse)
HerkunftGemäßigte Zonen der Nordhalbkugel (Europa, Asien, Nordamerika)
WuchsformKletterpflanze, windend
Endhoehe200–600 cm (je nach Art/Sorte)
StandortSonnig bis halbschattig, Wurzelfuß beschattet
BodenHumos, durchlässig, nährstoffreich, kalkhaltig bevorzugt
Winterhärtewinterhart bis ca. −25 °C
BlütezeitMai–September (sortenabhängig)
VerwendungWandbegrünung, Pergola, Zaun, Spalier, Kübel
Giftigkeitfür Katzen und Hunde giftig (Irritant glycoside (Protoanemonin))
EU-Verantwortliche Name: HAJUS AG; Hr. Stanislav Maer
EU-Verantwortliche Straße: Spinnereistraße
EU-Verantwortliche Hausnummer: 3
EU-Verantwortliche Postleitzahl: 01591
EU-Verantwortliche Stadt: Riesa
EU-Verantwortliche Person: Deutschland
EU-Verantwortliche Email: [email protected]
EU-Verantwortliche Telefonnummer: +49 5151 8779810
GPSR-Anhang: Downloaden
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