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Blauschwingel (Festuca glauca) – winterhartes Ziergras, Höhe ca. 40 cm

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Blauschwingel (Festuca glauca) – winterhartes Ziergras, Höhe ca. 40 cm

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Höhe : Ø 1 cm · Höhe 40 cm

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Info zu diesem Artikel:
  • BLATTSCHMUCK: Die stahlblauen, silbrig überhauchten Blätter bilden dichte, halbkugelige Horste und verleihen dem Beet oder Kübel eine edle, moderne Note – ein echter Blickfang auch im Winter.
  • PFLEGELEICHT: Dieses Ziergras kommt mit extrem wenig Wasser und nährstoffarmen Böden aus – ideal für pflegearme Gärten und für alle, die wenig Zeit für die Gartenarbeit haben.
  • IMERGRÜN: Ganzjährig begrünt der Blauschwingel Beete, Steingärten und Gefäße – selbst bei Frost bleibt das Laub erhalten und setzt winterliche Akzente.
  • TROCKENHEITSVERTRÄGLICH: Dank seiner Herkunft aus Südfrankreich ist das Gras bestens an trockene, heiße Sommer angepasst und benötigt nur in langen Trockenperioden zusätzliche Wassergaben.
  • VIELSEITIGE VERWENDUNG: Ob als Bodendecker, Beeteinfassung, im Steingarten, auf Dachbegrünungen oder im Kübel auf Balkon und Terrasse – der Blauschwingel fügt sich überall harmonisch ein.
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Artikelnummer WF-7943498
Marke Westfalia

Der Blauschwingel – ein immergrüner Hingucker mit edlem Blauton

Der ursprünglich aus Südfrankreich stammende Blauschwingel (Festuca glauca) ist ein pflegeleichtes, immergrünes Ziergras, das mit seinen auffälligen stahlblauen Halmen jeden Standort aufwertet. Mit seiner polster- und horstbildenden Wuchsform erreicht das Gras Wuchshöhen von 15 bis 30 cm und eignet sich hervorragend als Bodendecker, für Steingärten, Beeteinfassungen oder die Kübelbepflanzung. Die pflegeleichte Art liebt sonnige, trockene Standorte und benötigt kaum Wasser, was sie ideal für pflegearme Gärten oder Dachbegrünungen macht. Die ausgezeichnete Winterhärte bis etwa −20 °C und die ganzjährige Blattfülle sorgen auch in der kalten Jahreszeit für Struktur und Farbe im Beet.

Standort & Pflege auf einen Blick

Standort
sonnig
warme, vollsonnige Lage für intensive Blattfärbung
Wasserbedarf
trocken bis mäßig trocken
empfindlich gegen sommerliche Nässe, Staunässe unbedingt meiden
Wuchshöhe
ca. 40 cm
polsterartig, Endhöhe im Beet inkl. Blütenhalme bis 40 cm
Zierwert
Zierlaub
filigrane Halme und Blätter als Struktur im Beet
Winterhärte
winterhart bis ca. −20 °C
immergrün, bleibt auch im Winter dekorativ – kein Winterschutz nötig
IMMERGRÜN
immergrün
Das dichte, blaugraue Laub überdauert den Winter und verleiht dem Garten auch in der kalten Jahreszeit Farbe.

So pflanzen Sie richtig

1
Standort wählen – Suchen Sie einen vollsonnigen, warmen Platz – je mehr Sonne, desto intensiver die Blaufärbung. Halbschatten wird toleriert, die Farbe leidet jedoch.
2
Boden vorbereiten – Das Gras liebt durchlässige, sandig-kiesige, nährstoffarme Erde. Bei schweren Böden heben Sie das Pflanzloch großzügig aus und füllen Sie es mit Splitt, Sand und Kräutererde auf – eine Drainage aus Kieselsteinen beugt Staunässe vor.
3
Pflanzabstand einhalten – Setzen Sie die Horste in einem Abstand von 20–30 cm, damit sie sich optimal ausbreiten können. Auf Quadratmeter passen etwa 10–15 Pflanzen.
4
Pflanze einsetzen – Tauchen Sie den Wurzelballen vor dem Einpflanzen kurz in Wasser, setzen Sie ihn dann so tief, dass die Erdoberfläche des Topfballens mit der Beetoberfläche abschließt – nicht zu tief, sonst fault das Herz.
5
Angießen – Nach dem Einsetzen vorsichtig angießen, damit die Wurzeln guten Kontakt zur Erde bekommen. In den folgenden Tagen nur sehr sparsam gießen – Trockenheit schadet weniger als Nässe.
6
Pflanzzeit beachten – Die beste Pflanzzeit ist das Frühjahr (März bis Mai), damit die Pflanze bis zum Winter gut einwurzelt. Auch eine Pflanzung im Spätsommer bis September ist möglich.

Pflegekalender

MaßnahmeJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Pflanzen
Gießen
Düngen
Rückschnitt
Zierwert

● Hauptmaßnahme  ·  ○ reduziert (sparsam gießen)  ·  Zierwert (immergrünes Laub)  ·  – nicht nötig

Häufige Probleme & was dagegen hilft

Horst fault in der Mitte
Ursache: Ursache ist dauerhafte Feuchtigkeit oder Staunässe, vor allem im Winter.
Lösung: Verbessern Sie die Drainage, pflanzen Sie den Horst höher und mischen Sie Splitt unter die Erde. Entfernen Sie faule Teile großzügig.
Blätter verlieren die blaue Farbe
Ursache: Zuwenig Sonnenlicht oder Überdüngung lassen die Blätter vergrünen.
Lösung: Pflanzen Sie das Gras an einen vollsonnigen Standort um und verzichten Sie auf stickstoffreiche Dünger – ein schwacher Kräuterdünger reicht völlig.
Blauschwingel sät sich aus
Ursache: Die kleinen, unscheinbaren Samen keimen unkontrolliert im Beet.
Lösung: Schneiden Sie die Blütenrispen vor der Samenreife ab, wenn Sie eine Selbstaussaat vermeiden wollen.
Pflanze wirkt strohig und braun
Ursache: Zu viel Wasser oder ein zu nährstoffreicher Boden führen zu Wurzelfäule und Blattverbrennungen.
Lösung: Reduzieren Sie die Wassergaben drastisch und tauschen Sie schwere Erde gegen ein sandig-kalkhaltiges Substrat aus.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ist der Blauschwingel winterhart?
Ja, der Blauschwingel ist winterhart bis etwa −20 °C und bleibt auch im Winter grün. Ein spezieller Winterschutz ist nicht nötig, lediglich Staunässe sollte unbedingt vermieden werden.
Muss ich den Blauschwingel zurückschneiden?
Ein Rückschnitt ist nicht zwingend erforderlich. Sie können jedoch im zeitigen Frühjahr (März) alte, vertrocknete Blätter und Blütenstände bodennah auskämmen oder mit einer scharfen Gartenschere entfernen, um Platz für den Neuaustrieb zu schaffen.
Wie oft muss ich den Blauschwingel gießen?
Der Blauschwingel ist sehr trockenheitsverträglich und benötigt nur in langanhaltenden Trockenperioden zusätzliches Wasser. Achten Sie darauf, dass der Boden zwischen den Wassergaben gut abtrocknet – Staunässe führt schnell zu Fäulnis.
Kann ich den Blauschwingel im Kübel halten?
Ja, der Blauschwingel eignet sich sehr gut für Kübel und Balkonkästen. Verwenden Sie ein durchlässiges Substrat (Kräuter- oder Aussaaterde mit Sand/Splitt angereichert) und einen Topf mit Abzugslöchern. Auch hier gilt: lieber zu trocken als zu nass.
Frisst mein Kaninchen den Blauschwingel – ist die Pflanze giftig?
Laut ASPCA ist der Blauschwingel nicht giftig für Tiere. Er gilt als unbedenklich für Kaninchen, Meerschweinchen und andere Haustiere. Dennoch sollten Tiere nicht gezielt große Mengen fressen – als Dekogras für Gehege ist er jedoch eine beliebte und sichere Wahl.

Steckbrief

Botanischer NameFestuca glauca
Deutscher NameBlauschwingel
FamiliePoaceae (Süßgräser)
HerkunftSüdfrankreich und wärmeres Westeuropa
Wuchsformpolsterbildend, horstbildend, immergrün
Endhoehe15–30 cm (mit Blüte bis 40 cm)
Standortsonnig, geschützt, warm
Bodensandig-kiesig, durchlässig, nährstoffarm, neutral bis alkalisch
Winterhärtewinterhart bis ca. −20 °C
BlütezeitJuni–Juli
VerwendungSteingarten, Dachbegrünung, Beet, Kübel, Bodendecker, Friedhof
Giftigkeitfür Haustiere/Kinder nicht zum Verzehr geeignet (nicht abschließend bewertet)
EU-Verantwortliche Name: HAJUS AG; Hr. Stanislav Maer
EU-Verantwortliche Straße: Spinnereistraße
EU-Verantwortliche Hausnummer: 3
EU-Verantwortliche Postleitzahl: 01591
EU-Verantwortliche Stadt: Riesa
EU-Verantwortliche Person: Deutschland
EU-Verantwortliche Email: [email protected]
EU-Verantwortliche Telefonnummer: +49 5151 8779810
GPSR-Anhang: Downloaden
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