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Japanisches Geißblatt 'Halliana' (Lonicera japonica) – winterharte Kletterpflanze, Topf-Ø 15 cm, Höhe ca. 65 cm

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Japanisches Geißblatt 'Halliana' (Lonicera japonica) – winterharte Kletterpflanze, Topf-Ø 15 cm, Höhe ca. 65 cm

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Info zu diesem Artikel:
  • STARKER DUFT: Die weißen bis rosafarbenen Blüten verströmen besonders in der Dämmerung einen betörenden Duft, der den Garten abends in eine Wohlfühloase verwandelt.
  • SCHLINGWUCHS: Die rechtswindenden Triebe klettern zuverlässig an Rankhilfen, Zäunen oder Spalieren empor und erreichen dabei Höhen von bis zu sechs Metern.
  • BLÜTENFÜLLE: Von Juni bis Oktober erscheinen unzählige trompetenförmige Blüten, die sich beim Verblühen gelb oder rosa färben und so für langanhaltende Farbtupfer sorgen.
  • VIELSEITIG: Die Pflanze eignet sich nicht nur als Kletterpflanze, sondern auch als Bodendecker, wenn keine Rankhilfe vorhanden ist – ideal für Hänge oder Böschungen.
  • PFLEGELEICHT: Das Japanische Geißblatt ist robust und anspruchslos, gedeiht an sonnigen bis halbschattigen Plätzen und benötigt nur gelegentlichen Rückschnitt.
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Artikelnummer WF-7943535
Marke Westfalia

Japanisches Geißblatt – duftende Kletterpflanze für Sichtschutz und Rankhilfen

Das Japanische Geißblatt (Lonicera japonica) stammt ursprünglich aus Japan, Korea und China und ist in Mitteleuropa als halbimmergrüner, rechtswindender Kletterstrauch bekannt. Mit einer Wuchshöhe von bis zu sechs Metern eignet es sich hervorragend zur Begrünung von Zäunen, Pergolen und Wänden, wo es dichte, blickdichte Flächen bildet. Die stark duftenden, weißen bis rosafarbenen Blüten erscheinen von Juni bis Oktober und ziehen nachts auch Fledermäuse an. Die Pflanze ist winterhart bis etwa −20 °C, wächst an sonnigen bis halbschattigen Standorten und bevorzugt einen frischen, humusreichen Boden.

Standort & Pflege auf einen Blick

Standort
absonnig bis halbschattig
volle Mittagssonne meiden, sonst Blattverbrennungen
Wasserbedarf
gleichmäßig feucht
Staunässe vermeiden, an heißen Tagen regelmäßig gießen
Wuchshöhe
ca. 65 cm
Endhöhe im Beet, je nach Rankhilfe auch höher
Blütezeit
Jun–Okt
stark duftende Blüten, besonders abends intensiv
Winterhärte
winterhart bis ca. −20 °C
laubabwerfend in strengen Wintern, treibt im Frühjahr wieder aus
BIENEN
insektenfreundlich
wertvolle Nahrungsquelle für Bienen und andere Bestäuber

So pflanzen Sie richtig

1
Standort wählen – Ein absonniger bis halbschattiger Platz mit Rankhilfe wie Zaun, Pergola oder Spalier ist ideal; volle Mittagssonne kann zu Blattverbrennungen führen.
2
Boden vorbereiten – Der Boden sollte frisch bis feucht, humusreich und gut durchlässig sein; sandige bis lehmige Erde mit Kompost anreichern, um die Nährstoffbasis zu verbessern.
3
Pflanzabstand einhalten – Setzen Sie mehrere Pflanzen im Abstand von 150–200 cm, damit sich die Triebe gut ausbreiten können und eine dichte Begrünung entsteht.
4
Einpflanzen – Das Pflanzloch doppelt so breit wie der Wurzelballen graben, Pflanze einsetzen, mit Erde auffüllen und leicht andrücken – die Veredelungsstelle sollte knapp über dem Boden liegen.
5
Angießen – Nach dem Einpflanzen kräftig angießen, damit sich die Wurzeln gut mit dem Boden verbinden; in den ersten Wochen regelmäßig feucht halten.
6
Pflanzzeit – Ideale Pflanzzeit ist das Frühjahr (März bis Mai) oder der Herbst (September bis Oktober), wenn der Boden offen und nicht gefroren ist.

Pflegekalender

MaßnahmeJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Pflanzen
Gießen
Düngen
Rückschnitt
Blütezeit

● Hauptmaßnahme  ·  ○ reduziert (sparsam gießen)  ·  Blütezeit  ·  – nicht nötig

Häufige Probleme & was dagegen hilft

Blattläuse
Ursache: Saugen an jungen Trieben und Blättern, besonders bei trockenem Wetter.
Lösung: Mit einem scharfen Wasserstrahl abspülen oder bei starkem Befall ein biologisches Insektizid auf Neemöl-Basis verwenden.
Echter Mehltau
Ursache: Weißer, mehliger Belag auf Blättern, begünstigt durch trockene, warme Witterung.
Lösung: Befallene Triebe entfernen, für gute Luftzirkulation sorgen und mit einem Fungizid auf Schwefelbasis behandeln.
Kahlfressende Raupen
Ursache: Raupen des Geißblatt-Blattläuslings oder anderer Schmetterlinge fressen die Blätter.
Lösung: Raupen absammeln oder mit Bacillus thuringiensis-Präparaten biologisch bekämpfen.
Vorzeitiger Blattfall
Ursache: Blätter werden gelb und fallen ab, oft durch Staunässe oder Trockenheit verursacht.
Lösung: Bodenfeuchtigkeit prüfen, Staunässe vermeiden und bei Trockenheit regelmäßig gießen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ist das Japanische Geißblatt winterhart?
Ja, es ist winterhart bis etwa −20 °C. In strengen Wintern kann es seine Blätter verlieren, treibt aber im Frühjahr zuverlässig wieder aus. Ein Winterschutz ist in der Regel nicht nötig, bei Topfkultur empfiehlt sich jedoch ein Schutz des Wurzelbereichs.
Wie schnell wächst das Japanische Geißblatt?
Es wächst zügig und kann pro Jahr 50 bis 100 cm an Höhe zulegen. Mit einer guten Rankhilfe erreicht es innerhalb weniger Jahre eine dichte Begrünung von bis zu sechs Metern.
Kann ich das Japanische Geißblatt im Topf kultivieren?
Ja, es eignet sich für große Kübel mit Rankhilfe. Achten Sie auf ausreichend Wasser und Nährstoffe, da Topfpflanzen schneller austrocknen. Ein frostfreier Winterschutz ist empfehlenswert.
Wann und wie sollte ich das Geißblatt schneiden?
Der beste Zeitpunkt ist das zeitige Frühjahr (Februar/März), bevor der Austrieb beginnt. Schneiden Sie alte, schwache Triebe bodennah ab und kürzen Sie zu lange Triebe ein, um die Pflanze kompakt zu halten.
Sind die Beeren des Japanischen Geißblatts giftig?
Ja, die schwarzen Beeren sind giftig und sollten nicht verzehrt werden. Auch Blätter und Blüten können in größeren Mengen Magen-Darm-Beschwerden verursachen. Halten Sie Kinder und Haustiere von den Beeren fern.

Steckbrief

Botanischer NameLonicera japonica
Deutscher NameJapanisches Geißblatt
FamilieCaprifoliaceae (Geißblattgewächse)
HerkunftJapan, Korea, China
Wuchsformrechtswindender Kletterstrauch, auch als Bodendecker
Endhoehe400–600 cm
Standortabsonnig bis halbschattig
Bodensandig bis lehmig, frisch bis feucht, humusreich
Winterhärtewinterhart bis ca. −20 °C
BlütezeitJuni bis Oktober
VerwendungRankhilfen, Sichtschutz, Wandbegrünung, Bodendecker
Giftigkeitfür Haustiere/Kinder nicht zum Verzehr geeignet (nicht abschließend bewertet)
EU-Verantwortliche Name: HAJUS AG; Hr. Stanislav Maer
EU-Verantwortliche Straße: Spinnereistraße
EU-Verantwortliche Hausnummer: 3
EU-Verantwortliche Postleitzahl: 01591
EU-Verantwortliche Stadt: Riesa
EU-Verantwortliche Person: Deutschland
EU-Verantwortliche Email: [email protected]
EU-Verantwortliche Telefonnummer: +49 5151 8779810
GPSR-Anhang: Downloaden
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