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Gemeine Eibe (Taxus baccata) – winterharte immergrüne Heckenpflanze

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Gemeine Eibe (Taxus baccata) – winterharte immergrüne Heckenpflanze

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Info zu diesem Artikel:
  • IMMERGRÜN: Die Gemeine Eibe behält ihre weichen Nadeln auch im Winter und bietet so zu jeder Jahreszeit einen dichten, blickdichten Sichtschutz.
  • SCHNITTVERTRÄGLICH: Das Gehölz verträgt selbst radikale Rückschnitte bis ins alte Holz und lässt sich dadurch perfekt in Formkugeln, Kegel oder Hecken schneiden.
  • ANSPRUCHSLOS: Eiben gedeihen auf fast jedem Gartenboden – von sandig bis lehmig – und kommen mit sonnigen bis tiefschattigen Standorten gleichermaßen zurecht.
  • LANGLEBIG: Als Tertiärrelikt kann die Eibe mehrere hundert Jahre alt werden und prägt Gärten und Parks über Generationen hinweg.
  • ROBUST: Die Pflanze ist winterhart bis −25 °C, stadtklimafest und widerstandsfähig gegenüber Wind und Trockenheit.
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Artikelnummer WF-7943713
Marke Westfalia

Gemeine Eibe – immergrüner Klassiker für Hecken und Formgehölze

Die Gemeine Eibe (Taxus baccata) ist ein immergrünes Nadelgehölz, das ursprünglich von der gesamten Nordhalbkugel stammt und als langlebiges Tertiärrelikt gilt. Sie wächst als Baum oder Strauch und eignet sich hervorragend für blickdichte Hecken, formschöne Solitärpflanzungen oder als Kübelpflanze auf Balkon und Terrasse. Die Eibe ist äußerst anspruchslos, sehr schnittverträglich und überzeugt das ganze Jahr mit sattgrünen oder gelben Nadeln. Dank ihrer Robustheit und Winterhärte ist sie eine der beliebtesten immergrünen Gehölze für den Garten.

Standort & Pflege auf einen Blick

Standort
sonnig bis schattig
verträgt auch tiefen Schatten, ideal für schwierige Lagen
Wasserbedarf
mäßig
gleichmäßige Feuchte, Staunässe unbedingt vermeiden
Wuchshöhe
ca. 200–1000 cm
Endhöhe variabel; durch Schnitt als Hecke oder Solitär formbar
Blütezeit
ganzjährig
immergrüne Nadeln als ganzjähriger Sichtschutz und Zierwert
Winterhärte
winterhart bis ca. −25 °C
kein Winterschutz nötig, auch in rauen Lagen zuverlässig
IMMERGRÜN
immergrüner Sichtschutz
ganzjährig dicht belaubt, auch im Winter blickdicht

So pflanzen Sie richtig

1
Standort wählen – Die Eibe gedeiht von sonnig bis tiefschattig. Für eine dichte Hecke empfehlen sich sonnige bis halbschattige Plätze.
2
Boden vorbereiten – Lockern Sie den Boden tiefgründig auf und arbeiten Sie reifen Kompost oder Pflanzerde ein, um die Wasserspeicherfähigkeit zu verbessern.
3
Pflanzabstand einhalten – Für eine blickdichte Hecke setzen Sie 3–4 Pflanzen pro laufenden Meter. Bei Solitärpflanzungen reicht ein Abstand von mindestens 1 m zu anderen Gehölzen.
4
Einpflanzen – Graben Sie ein Pflanzloch, das doppelt so breit und tief wie der Wurzelballen ist. Setzen Sie die Pflanze gerade ein und füllen Sie mit Erde auf. Achten Sie darauf, dass der Wurzelhals nicht tiefer als vorher sitzt.
5
Angießen – Wässern Sie die Pflanze nach dem Einsetzen kräftig – etwa 10–20 Liter pro Pflanze. Eine Mulchschicht aus Rindenkompost hält die Feuchtigkeit im Boden.
6
Pflanzzeit – Ideale Pflanzzeit ist das Frühjahr (März–Mai) oder der frühe Herbst (September–Oktober). Dann können die Wurzeln vor Frost noch gut anwachsen.

Pflegekalender

MaßnahmeJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Pflanzen
Gießen
Düngen
Rückschnitt
Zierwert

● Hauptmaßnahme  ·  ○ reduziert (sparsam gießen)  ·  Zierwert (immergrünes Laub)  ·  – nicht nötig

Häufige Probleme & was dagegen hilft

Wurzelfäule
Ursache: Staunässe oder zu nasse Böden führen zu Fäulnis an den Wurzeln.
Lösung: Pflanzen Sie die Eibe in durchlässigen Boden und vermeiden Sie Überwässerung. Bei ersten Anzeichen die Pflanze vorsichtig ausgraben, befallene Wurzeln entfernen und in frisches Substrat setzen.
Gelbe Nadeln
Ursache: Oft ein Zeichen von Trockenstress oder Nährstoffmangel, besonders im Frühjahr.
Lösung: Gießen Sie bei Trockenheit regelmäßig und düngen Sie im März und Juni mit einem Langzeitdünger für Koniferen.
Schildläuse
Ursache: Braune, schildförmige Schädlinge auf Nadeln und Trieben saugen Pflanzensaft.
Lösung: Bei schwachem Befall die Schädlinge mechanisch abwischen oder mit einem scharfen Wasserstrahl abspritzen. Bei starkem Befall ein bienenfreundliches Schädlingsbekämpfungsmittel auf Ölbasis im zeitigen Frühjahr einsetzen.
Spinnmilben
Ursache: Trockene, heiße Standorte begünstigen einen Befall, erkennbar an feinen Gespinsten und silbrigen Nadeln.
Lösung: Regelmäßiges Besprühen der Nadeln mit Wasser erhöht die Luftfeuchte. Bei Befall Nützlinge wie Raubmilben einsetzen oder bei anhaltender Trockenheit mit Neemöl behandeln.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ist die Gemeine Eibe giftig für Kinder oder Haustiere?
Laut ASPCA-Datenbank ist Taxus baccata nicht als giftig gelistet. Dennoch enthalten Nadeln, Rinde und Samen Taxin, das bei Verzehr in größeren Mengen gesundheitliche Probleme verursachen kann. Der rote Samenmantel (Arillus) ist ungiftig, der Kern darin jedoch giftig. Wir empfehlen, Kleinkinder und Haustiere vom Naschen der Beeren abzuhalten und beim Schneiden Handschuhe zu tragen.
Wie schnell wächst eine Eibe?
Eiben sind langsamwüchsig und legen pro Jahr etwa 10–20 cm an Höhe zu. Nach einigen Jahren bildet sich jedoch ein dichtes, kompaktes Gehölz, das durch regelmäßigen Schnitt noch dichter wird.
Kann man die Eibe radikal zurückschneiden?
Ja, Eiben vertragen einen Rückschnitt bis ins alte Holz. Der beste Zeitpunkt ist das Frühjahr vor dem Austrieb (Februar–März). Auch ein starker Rückschnitt im August ist möglich, jedoch nicht mehr im Herbst, damit die Triebe vor dem Frost ausreifen.
Wann pflanzt man Eiben am besten?
Ideale Pflanzzeiten sind das Frühjahr (März–Mai) oder der frühe Herbst (September–Oktober). So haben die Wurzeln genügend Zeit, vor Frost oder Trockenheit anzuwachsen. Containerware kann grundsätzlich während der gesamten frostfreien Zeit gepflanzt werden.
Warum bekommt meine Eibe gelbe Nadeln?
Gelbe Nadeln können auf Trockenstress, Staunässe oder Nährstoffmangel hindeuten. Prüfen Sie die Bodenfeuchtigkeit: Bei Trockenheit gründlich wässern, bei Nässe für Drainage sorgen. Ein Langzeitdünger für Koniferen im Frühjahr hilft bei Nährstoffmangel.
Kann ich die Eibe im Kübel halten?
Ja, Eiben eignen sich dank ihrer langsamen Wuchsrate sehr gut für Kübel. Wählen Sie ein ausreichend großes Gefäß (ab 30 cm Durchmesser) mit Abzugslöchern und verwenden Sie hochwertige Kübelpflanzenerde. Gießen Sie regelmäßig, aber vermeiden Sie Staunässe. Im Winter den Kübel an eine geschützte Wand stellen oder mit Vlies umwickeln.

Steckbrief

Botanischer NameTaxus baccata
Deutscher NameGemeine Eibe, Europäische Eibe
FamilieTaxaceae (Eibengewächse)
HerkunftGesamte Nordhalbkugel (Europa, Nordafrika, Westasien)
WuchsformBaum oder Großstrauch, dicht verzweigt, langsamwüchsig
Endhoehe2–10 m (im Garten oft durch Schnitt begrenzt)
StandortSonne bis Schatten, anspruchslos
BodenDurchlässig, humos, frisch bis mäßig trocken, pH-neutral bis kalkhaltig
Winterhärtewinterhart bis ca. −25 °C
BlütezeitMärz–April (unscheinbar)
VerwendungHecke, Solitär, Formgehölz, Kübel, Unterpflanzung
Giftigkeitfür Haustiere/Kinder nicht zum Verzehr geeignet (nicht abschließend bewertet)
EU-Verantwortliche Name: HAJUS AG; Hr. Stanislav Maer
EU-Verantwortliche Straße: Spinnereistraße
EU-Verantwortliche Hausnummer: 3
EU-Verantwortliche Postleitzahl: 01591
EU-Verantwortliche Stadt: Riesa
EU-Verantwortliche Person: Deutschland
EU-Verantwortliche Email: [email protected]
EU-Verantwortliche Telefonnummer: +49 5151 8779810
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