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Herzblatt-Bergenie 'Herbstblüte' 60er-Set (Bergenia cordifolia) – winterharte Staude, Topf-Ø 9 cm, Höhe ca. 25 cm

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Herzblatt-Bergenie 'Herbstblüte' 60er-Set (Bergenia cordifolia) – winterharte Staude, Topf-Ø 9 cm, Höhe ca. 25 cm

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Info zu diesem Artikel:
  • WINTERGRÜN: Die großen, ledrigen Blätter bleiben auch im Winter attraktiv und färben sich im Herbst intensiv rot – ganzjähriger Strukturgeber im Beet.
  • FRÜHBLÜHER: Bereits ab März öffnen sich die ersten Blütenstände mit zahlreichen Glockenblüten und versorgen Bienen und Hummeln mit wertvollem Nektar.
  • PFLEGELEICHT: Bergenien sind extrem anspruchslos und gedeihen auf fast jedem Gartenboden – ideal für pflegearme Beete, Anfänger oder naturnahe Gärten.
  • VIELSEITIG: Ob als Bodendecker, in Rabatten, am Teichrand, im Steingarten oder im Kübel – die robuste Staude fügt sich in viele Gestaltungskonzepte ein.
  • FROSTHART: Mit einer Winterhärte bis ca. −30 °C übersteht die Herzblatt-Bergenie auch strenge Fröste ohne Schaden und treibt im Frühjahr zuverlässig aus.
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Artikelnummer WF-7945540
Marke Westfalia

Die Herzblatt-Bergenie (Bergenia cordifolia) stammt ursprünglich aus den Gebirgsregionen Zentralasiens und ist eine robuste, wintergrüne Staude. Mit ihren großen, herzförmigen Blättern und der leuchtenden roten Herbstfärbung setzt sie das ganze Jahr über Akzente im Garten. Die pflegeleichte Pflanze eignet sich hervorragend als Bodendecker, für Rabatten, Steingärten oder den Teichrand und ist eine wertvolle Bienenweide. Dank ihrer hohen Frosthärte benötigt sie kaum Winterschutz und gedeiht auch an schwierigen Standorten zuverlässig.

Standort & Pflege auf einen Blick

Standort
sonnig bis halbschattig
Gedeiht auch im Schatten, blüht aber in sonnigeren Lagen üppiger.
Wasserbedarf
mäßig
Gleichmäßig feucht halten, Staunässe unbedingt vermeiden.
Wuchshöhe
ca. 25 cm
Mit Blütenstielen bis zu 50 cm hoch.
Blütezeit
Mär–Mai
Nektarreiche Glockenblüten in Rosa, Rot oder Weiß; Nachblüte im Herbst möglich.
Winterhärte
winterhart bis ca. −30 °C
Laub im Winter als natürlichen Schutz belassen; Neupflanzung im ersten Jahr mit Reisig schützen.
BIENEN
insektenfreundlich
Wertvolle Bienen- und Insektenweide im zeitigen Frühjahr, wenn Nahrung knapp ist.

So pflanzen Sie richtig

1
Standort wählen – Ein sonniger bis halbschattiger Platz mit durchlässigem Boden ist ideal. Im Vollschatten blüht sie weniger, das Laub bleibt aber dekorativ.
2
Boden vorbereiten – Lockern Sie die Erde tiefgründig auf und arbeiten Sie etwas reifen Kompost oder Laubhumus ein, um die Nährstoffbasis zu verbessern.
3
Pflanzabstand – Setzen Sie die Pflanzen im Abstand von 30–40 cm, um einen dichten Bestand zu erzielen. Als Solitär kann der Abstand auf 50 cm vergrößert werden.
4
Einpflanzen – Heben Sie ein Pflanzloch aus, das doppelt so breit wie der Wurzelballen ist. Setzen Sie die Bergenie so tief ein, dass der Wurzelhals bodeneben abschließt.
5
Angießen – Gießen Sie nach dem Einpflanzen kräftig an, damit die Erde gut um die Wurzeln spült. Halten Sie in den folgenden Wochen die Feuchtigkeit konstant.
6
Pflanzzeit – Die beste Pflanzzeit ist das Frühjahr (März–Mai) oder der Herbst (September–Oktober). Herbstpflanzungen profitieren von einer Mulchschicht als Winterschutz.

Pflegekalender

MaßnahmeJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Pflanzen
Gießen
Düngen
Rückschnitt
Blütezeit

● Hauptmaßnahme  ·  ○ reduziert (sparsam gießen)  ·  Blütezeit  ·  – nicht nötig

Häufige Probleme & was dagegen hilft

Wurzelfäule bei Staunässe
Ursache: Bergenien sind empfindlich gegen dauerhafte Nässe, besonders im Winter auf schweren Böden.
Lösung: Verbessern Sie schwere Böden mit Sand oder Kies und pflanzen Sie in durchlässige Erde. Gießen Sie nur mäßig.
Blattfleckenkrankheit
Ursache: Pilzinfektionen treten bei feuchter Witterung und dichtem Bestand auf, äußern sich durch braune Flecken auf den Blättern.
Lösung: Entfernen Sie befallene Blätter sofort. Sorgen Sie für gute Luftzirkulation durch ausreichenden Pflanzabstand.
Schneckenfraß
Ursache: Junge Blätter und frische Triebe werden gern von Schnecken gefressen, besonders im Frühjahr.
Lösung: Streuen Sie Schneckenkorn oder nutzen Sie Barrieren wie Schneckenzäune. Nützlinge wie Laufenten helfen ebenfalls.
Mangelnde Blüte bei zu viel Schatten
Ursache: Bergenien blühen im tiefen Schatten deutlich weniger oder gar nicht, weil die Lichtmenge nicht ausreicht.
Lösung: Pflanzen Sie an einen sonnigeren Standort um oder lichten Sie überhängende Gehölze aus, um mehr Licht zu erhalten.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wann blüht die Herzblatt-Bergenie?
Die Hauptblütezeit liegt zwischen März und Mai. Je nach Sorte können einzelne Blütenstände auch im September noch einmal erscheinen (Nachblüte).
Muss ich die Bergenie im Winter schützen?
Ausgewachsene Pflanzen sind bis ca. −30 °C winterhart. Im ersten Jahr nach der Pflanzung empfiehlt sich eine leichte Abdeckung mit Reisig. Entfernen Sie erst im Frühjahr die abgestorbenen Blätter, die den Wurzelstock schützen.
Wie vermehre ich Bergenien?
Die einfachste Methode ist die Teilung der Rhizome im Frühjahr oder Herbst. Graben Sie den Wurzelstock aus und trennen Sie ihn mit einem scharfen Spaten in mehrere Stücke mit je mindestens einem Auge.
Sind Bergenien anfällig für Schädlinge?
Im Allgemeinen sind sie sehr robust. Gelegentlich treten Blattfleckenpilze oder Schneckenfraß auf. Bei guter Standortwahl und ausreichendem Abstand sind Probleme selten.
Kann ich Bergenien im Kübel halten?
Ja, sie gedeihen auch in ausreichend großen Gefäßen (mind. 10 Liter Volumen). Achten Sie auf gute Drainage und gießen Sie mäßig. Im Winter den Kübel vor starkem Frost schützen oder in ein kühles Winterquartier stellen.
Ist die Bergenie giftig für Hunde oder Katzen?
Laut der ASPCA (American Society for the Prevention of Cruelty to Animals) wird die Bergenie nicht als giftig gelistet. Dennoch sollten Tiere nicht in größeren Mengen von Pflanzen fressen – bei Bedenken fragen Sie Ihren Tierarzt.

Steckbrief

Botanischer NameBergenia cordifolia
Deutscher NameHerzblatt-Bergenie
FamilieSaxifragaceae (Steinbrechgewächse)
HerkunftZentralasien (Altai, Gebirgsregionen)
WuchsformHorstbildend, wintergrüne Staude
Endhoehe30–40 cm (Blütenstiele bis 50 cm)
StandortSonnig bis halbschattig
BodenDurchlässig, humos, gleichmäßig feucht; verträgt auch Lehm nach Besserung
Winterhärtewinterhart bis ca. −30 °C
BlütezeitMärz bis Mai (Nachblüte im September möglich)
VerwendungBodendecker, Rabatten, Steingarten, Teichrand, Kübel, Bienenweide
Giftigkeitfür Haustiere/Kinder nicht zum Verzehr geeignet (nicht abschließend bewertet)
EU-Verantwortliche Name: HAJUS AG; Hr. Stanislav Maer
EU-Verantwortliche Straße: Spinnereistraße
EU-Verantwortliche Hausnummer: 3
EU-Verantwortliche Postleitzahl: 01591
EU-Verantwortliche Stadt: Riesa
EU-Verantwortliche Person: Deutschland
EU-Verantwortliche Email: [email protected]
EU-Verantwortliche Telefonnummer: +49 5151 8779810
GPSR-Anhang: Downloaden
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