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Berg-Waldrebe (Clematis montana) – winterharte Kletterpflanze, Höhe ca. 11 cm

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Berg-Waldrebe (Clematis montana) – winterharte Kletterpflanze, Höhe ca. 11 cm

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Info zu diesem Artikel:
  • STARKWUCHS: Mit bis zu 8 Metern Höhe erklimmt die Berg-Waldrebe 'Rubens' mühelos hohe Rankgerüste, Pergolen und Hauswände.
  • VANILLEDUFT: Die zartrosa Blüten verströmen im Mai und Juni einen angenehmen Duft nach Vanille, der den Garten sinnlich bereichert.
  • PFLEGELEICHT: Diese Clematis ist robust und anspruchslos – ein jährlicher Rückschnitt ist nicht erforderlich, nur gelegentliches Auslichten.
  • WINTERHART: Mit einer Winterhärte bis ca. −20 °C übersteht sie mitteleuropäische Winter zuverlässig im Freiland.
  • VIELSEITIG: Ideal für die Begrünung von Zäunen, Mauern, Bögen und sogar Bäumen – sie fügt sich in viele Gartensituationen ein.
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Artikelnummer WF-7945829
Marke Westfalia

Die Berg-Waldrebe 'Rubens' – ein blütenreicher Kletterkünstler

Die Berg-Waldrebe 'Rubens' (Clematis montana) stammt ursprünglich aus den Wäldern und Gebüschen Ostasiens und gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Sie ist eine besonders starkwüchsige Kletterpflanze, die mit ihren Blattranken bis zu acht Meter hoch klettern kann und dabei im Mai und Juni eine beeindruckende Fülle an rosaroten, vanilleduftenden Blüten hervorbringt. Im Garten eignet sie sich hervorragend zur Begrünung von Rankhilfen, Pergolen, Zäunen oder Hauswänden und verleiht diesen eine romantische, naturnahe Ausstrahlung. Die Pflege ist unkompliziert: Sie bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort mit kühlem Wurzelbereich und einen humusreichen, gleichmäßig feuchten Boden – ein Rückschnitt ist bei dieser Sorte kaum nötig.

Standort & Pflege auf einen Blick

Standort
sonnig bis halbschattig
Der Fuß sollte schattig und kühl liegen, der Kopf sonnig – Mulchen oder Vorpflanzung mit Stauden hilft.
Wasserbedarf
gleichmäßig feucht
Staunässe vermeiden, an heißen Tagen regelmäßig gießen, besonders im ersten Jahr.
Wuchshöhe
ca. 11 cm
Kann in wintermilden Regionen sogar noch höher klettern.
Blütezeit
Mai–Juni
Blüten am vorjährigen Holz, duften angenehm nach Vanille.
Winterhärte
winterhart bis ca. −20 °C
In strengen Wintern kann sie zurückschrecken, treibt aber im Frühjahr zuverlässig wieder aus.
BIENEN
insektenfreundlich
Die Blüten sind eine wertvolle Nahrungsquelle für Bienen und andere Bestäuber.

So pflanzen Sie richtig

1
Standort wählen – Sonniger bis halbschattiger Platz, der Fuß sollte schattig liegen – ideal ist eine Nord- oder Ostseite mit kühlem Boden.
2
Boden vorbereiten – Humusreichen, durchlässigen Boden schaffen, mit Kompost anreichern und auf gute Drainage achten, um Staunässe zu vermeiden.
3
Pflanzabstand einhalten – Mindestens 100 cm Abstand zu anderen Pflanzen einplanen, da die Berg-Waldrebe starkwüchsig ist und viel Raum benötigt.
4
Einpflanzen – Pflanzloch doppelt so breit wie der Wurzelballen, Pflanze tief setzen (ca. 5–10 cm tiefer als im Topf), Wurzeln gut verteilen.
5
Angießen – Nach dem Einpflanzen kräftig wässern, damit sich der Boden setzt und die Wurzeln guten Kontakt bekommen – auch in den Folgewochen feucht halten.
6
Pflanzzeit – Beste Pflanzzeit ist das Frühjahr (März–Mai) oder der Herbst (September–Oktober), wenn der Boden offen und nicht gefroren ist.

Pflegekalender

MaßnahmeJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Pflanzen
Gießen
Düngen
Rückschnitt
Blütezeit

● Hauptmaßnahme  ·  ○ reduziert (sparsam gießen)  ·  Blütezeit  ·  – nicht nötig

Häufige Probleme & was dagegen hilft

Welke Krankheit
Ursache: Plötzliches Welken der Triebe, verursacht durch Pilze (z. B. Phoma) bei feuchter Witterung.
Lösung: Befallene Triebe bis ins gesunde Holz zurückschneiden, Pflanze mit Fungizid behandeln und für gute Luftzirkulation sorgen.
Blattläuse
Ursache: Blattläuse saugen an jungen Trieben und Blättern, was zu Verkrüppelungen führt.
Lösung: Mit einem starken Wasserstrahl abspülen oder bei starkem Befall mit Neemöl oder Seifenlauge behandeln.
Wurzelfäule
Ursache: Staunässe führt zu Fäulnis der Wurzeln, die Pflanze zeigt gelbe Blätter und Wachstumsstockung.
Lösung: Für bessere Drainage sorgen, Staunässe vermeiden, im Zweifel umtopfen oder an einen trockeneren Standort pflanzen.
Kahlfressen durch Schnecken
Ursache: Junge Triebe und Blätter werden von Schnecken abgefressen, besonders in feuchten Jahren.
Lösung: Schneckenkorn ausbringen, Schneckenzäune aufstellen oder natürliche Feinde wie Igel fördern.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie schnell wächst die Berg-Waldrebe 'Rubens'?
Sie ist eine der am schnellsten wachsenden Clematis-Arten und kann pro Jahr mehrere Meter an Höhe zulegen. Innerhalb von 2–3 Jahren erreicht sie oft ihre volle Höhe von 6–8 Metern, besonders an günstigen Standorten mit gutem Boden und ausreichend Wasser.
Muss ich die Berg-Waldrebe 'Rubens' schneiden?
Ein regelmäßiger Schnitt ist nicht nötig, da sie am vorjährigen Holz blüht. Nur abgestorbene oder zu dichte Triebe sollten im zeitigen Frühjahr (Februar–März) entfernt werden, um die Pflanze zu verjüngen und die Blütenfülle zu fördern.
Ist die Berg-Waldrebe 'Rubens' winterhart?
Ja, sie ist winterhart bis ca. −20 °C und übersteht mitteleuropäische Winter problemlos. In sehr strengen Wintern kann sie zurückschrecken, treibt aber im Frühjahr aus den Wurzeln wieder zuverlässig aus.
Wie kann ich den Wurzelbereich kühl halten?
Der Fuß der Clematis sollte schattig und kühl liegen. Dafür eignet sich eine Mulchschicht aus Rindenmulch oder Laub, oder Sie pflanzen flachwurzelnde Stauden wie Funkien (Hosta) vor, die den Boden beschatten.
Ist die Berg-Waldrebe 'Rubens' giftig?
Ja, alle Teile der Pflanze sind giftig, da sie das irritierende Glykosid Protoanemonin enthalten. Besonders für Hunde, Katzen und Pferde kann der Verzehr zu Magen-Darm-Beschwerden und Hautreizungen führen. Daher sollte man Haustiere vom Knabbern abhalten.

Steckbrief

Botanischer NameClematis montana
Deutscher NameBerg-Waldrebe 'Rubens'
FamilieRanunculaceae (Hahnenfußgewächse)
HerkunftOstasien (Gebüsche und Wälder)
WuchsformKletterpflanze mit Blattranken
Endhoehe600–800 cm
StandortSonnig bis halbschattig, Fuß schattig
BodenHumusreich, durchlässig, gleichmäßig feucht, kalktolerant
Winterhärtewinterhart bis ca. −20 °C
BlütezeitMai–Juni
VerwendungRankhilfen, Wandbegrünung, Pergolen, Zäune
Giftigkeitfür Katzen und Hunde giftig (Irritant glycoside (Protoanemonin))
EU-Verantwortliche Name: HAJUS AG; Hr. Stanislav Maer
EU-Verantwortliche Straße: Spinnereistraße
EU-Verantwortliche Hausnummer: 3
EU-Verantwortliche Postleitzahl: 01591
EU-Verantwortliche Stadt: Riesa
EU-Verantwortliche Person: Deutschland
EU-Verantwortliche Email: [email protected]
EU-Verantwortliche Telefonnummer: +49 5151 8779810
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