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Weintraube (Vitis vinifera) – winterharte Obstpflanze, Höhe ca. 15 cm

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Weintraube (Vitis vinifera) – winterharte Obstpflanze, Höhe ca. 15 cm

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Info zu diesem Artikel:
  • PFLEGELEICHT: Die Weinrebe ist auch für Anfänger geeignet und gedeiht mit minimalem Aufwand – regelmäßiger Schnitt und gelegentliches Gießen reichen aus.
  • FRUCHTREICHTUM: Ab dem zweiten Standjahr liefert sie zuverlässig große Erträge an süßen Tafeltrauben, die direkt vom Stock genascht oder zu Saft, Gelee und Wein verarbeitet werden können.
  • SELBSTFRUCHTBAR: Als selbstfruchtbare Pflanze benötigt sie keinen zweiten Bestäuber – ein einziger Weinstock reicht für eine reiche Ernte.
  • WINTERHART: Dank ihrer guten Frosthärte von bis zu −15 °C kann sie auch in kälteren Mittelgebirgslagen ohne aufwändigen Schutz ausgepflanzt werden.
  • MEDITERANES FLAIR: Mit ihren üppigen Blättern und rankenden Trieben verleiht sie jedem Garten ein südländisches Ambiente und schafft zugleich einen schattigen Sitzplatz.
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Artikelnummer WF-7946188
Marke Westfalia

Die Weinrebe (Vitis vinifera) stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und Vorderasien und gehört zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit. Als kräftige Kletterpflanze eignet sie sich hervorragend für die Begrünung von Spalieren, Pergolen oder Hauswänden und liefert dabei süße, saftige Früchte. Mit ihrer Pflegeleichtigkeit und mediterranen Ausstrahlung bereichert sie jeden sonnigen Garten; sie ist winterhart und benötigt nur wenig Aufmerksamkeit, um Jahr für Jahr reiche Ernten zu bescheren.

Standort & Pflege auf einen Blick

Standort
sonnig und windgeschützt
bevorzugt eine südliche Lage für optimale Fruchtreife
Wasserbedarf
mäßig bis gleichmäßig
junge Pflanzen in Trockenphasen regelmäßig gießen, ältere Tiefwurzler tolerieren Trockenheit
Wuchshöhe
ca. 15 cm
Endhöhe je nach Schnitt und Rankhilfe
Blütezeit
Mai–Juni
unscheinbare, aber bienenfreundliche Blütenrispen
Winterhärte
winterhart bis ca. −15 °C
in rauen Lagen leichter Winterschutz empfohlen
ESSBAR
essbar
liefert ab Ende August bis Oktober köstliche, kernarme oder kernlose Früchte für den Frischverzehr und die Verarbeitung

So pflanzen Sie richtig

1
SONNIGER STANDORT – Wählen Sie einen vollsonnigen, windgeschützten Platz – idealerweise an einer Südwand oder Pergola, damit die Trauben optimale Süße entwickeln.
2
HUMOSER BODEN – Lockern Sie den Boden tiefgründig und arbeiten Sie reifen Kompost oder gut verrotteten Mist ein. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden.
3
PFLANZABSTAND – Setzen Sie die Rebe im Abstand von mindestens 1,5 m zur nächsten Pflanze – für eine freie Ausbreitung der Wurzeln und ausreichend Luftzirkulation.
4
EINPFLANZEN – Heben Sie ein Pflanzloch von ca. 40 cm Tiefe und Breite aus, setzen Sie die Pflanze etwas tiefer als im Topf und füllen Sie mit Erde auf. Ein stabiles Rankgerüst gleich mit einsetzen.
5
ANGIEßEN – Gießen Sie nach der Pflanzung kräftig an, damit sich die Erde setzt und die Wurzeln guten Kontakt zum Boden haben. Halten Sie den Boden in den ersten Wochen gleichmäßig feucht.
6
PFLANZZEIT – Die beste Pflanzzeit ist das Frühjahr von März bis Mai – dann kann die Rebe noch vor dem Winter gut einwurzeln. Auch eine Pflanzung im September/Oktober ist möglich.

Pflegekalender

MaßnahmeJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Pflanzen
Gießen
Düngen
Rückschnitt
Blütezeit

● Hauptmaßnahme  ·  ○ reduziert (sparsam gießen)  ·  Blütezeit  ·  – nicht nötig

Häufige Probleme & was dagegen hilft

Echter Mehltau
Ursache: Weiße, mehlige Beläge auf Blättern und Früchten bei hoher Luftfeuchtigkeit und warmen Temperaturen.
Lösung: Pilzfeste Sorten wählen, luftigen Standort schaffen und bei Befall mit Netzschwefel oder Backpulver-Wasser-Lösung behandeln.
Fruchtfäule (Botrytis)
Ursache: Graubraune Faulstellen an den Beeren, häufig bei Regenwetter und dichtem Fruchtstand.
Lösung: Für gute Durchlüftung sorgen, Fruchtstände auslichten und regengeschützten Standort bevorzugen.
Vogelfraß
Ursache: Amseln und Stare picken die reifen Trauben an und verursachen große Schäden.
Lösung: Netze über die Reben spannen oder Vogelscheuchen aufstellen; bei kleinen Beständen reichen Stoffbeutel um die Trauben.
Kümmerwuchs
Ursache: Schwache Triebe, kleine Blätter und wenig Früchte trotz guter Pflege.
Lösung: Standort auf Sonnenstunden prüfen, Boden analysieren und mit Kompost oder Beerendünger aufwerten; gegebenenfalls Wurzelkonkurrenz durch Nachbarpflanzen entfernen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wann schneide ich die Weinrebe am besten?
Der Hauptschnitt erfolgt im späten Winter (Januar bis März), solange die Pflanze in der Ruhephase ist. Entfernen Sie alte, kranke und überzählige Triebe, lassen Sie nur wenige kräftige Fruchtruten stehen. Im Sommer können Sie überzählige Geiztriebe ausbrechen.
Brauche ich zwei Weinreben für die Befruchtung?
Nein, die meisten Tafeltraubensorten sind selbstfruchtbar. Eine einzige Pflanze trägt Früchte. Trotzdem fördert eine zweite Sorte in der Nähe manchmal den Fruchtansatz durch Fremdbestäubung.
Kann ich Weintrauben im Kübel halten?
Ja, wählen Sie einen großen Kübel (mindestens 30 l), legen Sie eine Drainageschicht an und stellen Sie ihn an einen warmen, sonnigen Platz. Achten Sie auf regelmäßiges Gießen und Düngen – im Winter muss das Gefäß frostfrei stehen.
Warum werden meine Trauben nicht süß?
Häufigste Ursache ist zu wenig Sonne. Prüfen Sie den Standort – mindestens 6 Stunden direkte Sonne täglich. Auch ein zu saurer Boden oder Wassermangel während der Reifephase kann die Zuckerbildung mindern. Geben Sie im Frühjahr etwas Beerendünger.
Wie überwintere ich eine junge Weinrebe?
Junge Pflanzen sind in den ersten 2–3 Jahren etwas frostempfindlicher. Häufeln Sie den Wurzelhals mit Erde an und schützen Sie die Basis mit Laub oder Reisig. Bei Kübeln: ins Winterquartier stellen oder mit Vlies umwickeln.

Steckbrief

Botanischer NameVitis vinifera
Deutscher NameWeintraube (Weinrebe)
FamilieVitaceae (Weinrebengewächse)
HerkunftMittelmeerraum, Vorderasien
Wuchsformausdauernde, verholzende Kletterpflanze
Endhöheca. 300–500 cm (je nach Schnitt)
Standortsonnig, windgeschützt, Süd- bis Südwestlage
Bodenhumos, tiefgründig, durchlässig, kalkhaltig, pH 6,0–7,5
Winterhärtewinterhart bis ca. −15 °C
BlütezeitMai–Juni
VerwendungObst für Frischverzehr, Saft, Gelee, Wein; Begrünung von Pergolen, Spalieren, Hauswänden
Giftigkeitfür Haustiere/Kinder nicht zum Verzehr geeignet (nicht abschließend bewertet)
EU-Verantwortliche Name: HAJUS AG; Hr. Stanislav Maer
EU-Verantwortliche Straße: Spinnereistraße
EU-Verantwortliche Hausnummer: 3
EU-Verantwortliche Postleitzahl: 01591
EU-Verantwortliche Stadt: Riesa
EU-Verantwortliche Person: Deutschland
EU-Verantwortliche Email: [email protected]
EU-Verantwortliche Telefonnummer: +49 5151 8779810
GPSR-Anhang: Downloaden
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