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Christrose (Helleborus niger) – winterharte Staude

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Christrose (Helleborus niger) – winterharte Staude

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Info zu diesem Artikel:
  • WINTERBLÜHER: Blüht zuverlässig von Dezember bis März und bringt Farbe in den tristen Wintergarten.
  • IMMERGRÜN: Das ledrige, dunkelgrüne Laub bleibt das ganze Jahr über erhalten und schmückt auch im Winter.
  • ROBUST: Äußerst widerstandsfähig gegen Frost bis −20 °C und benötigt keinen Winterschutz.
  • INSEKTENFREUNDLICH: Bietet frühen Insekten wie Hummeln eine wichtige Nahrungsquelle im zeitigen Frühjahr.
  • PFLEGELEICHT: Anspruchslos und langlebig – bei gutem Standort breitet sie sich zu großen Horsten aus.
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Artikelnummer WF-7947063
Marke Westfalia

Die Christrose, auch als Schneerose bekannt, stammt aus den Bergregionen Mittel- und Südeuropas und ist eine der wenigen Stauden, die mitten im Winter blüht. Mit ihren reinweißen, schalenförmigen Blüten setzt sie von Dezember bis März zauberhafte Akzente im winterlichen Garten. Die immergrüne, horstbildende Staude ist robust und pflegeleicht, benötigt jedoch einen durchlässigen, kalkhaltigen Boden und einen halbschattigen Standort. Dank ihrer außergewöhnlichen Blütezeit ist sie ein unverzichtbares Gestaltungselement für naturnahe Gärten und Vorgärten.

Standort & Pflege auf einen Blick

Standort
halbschattig bis schattig
volle Mittagssonne im Sommer vermeiden
Wasserbedarf
mäßig
gleichmäßig feucht halten, Staunässe unbedingt vermeiden
Wuchshöhe
ca. 25 cm
Endhöhe im Beet inklusive Blütenstiele
Blütezeit
Dez–Mär
auffällige weiße Blüten für winterliche Farbtupfer
Winterhärte
winterhart bis ca. −20 °C
kein Winterschutz nötig, verträgt auch strengen Frost
IMMERGRÜN
immergrün
Das ledrige, dunkelgrüne Laub bleibt auch im Winter erhalten und sorgt für ganzjährige Struktur im Beet.

So pflanzen Sie richtig

1
Standort wählen – Ein halbschattiger bis schattiger Platz unter Laubgehölzen oder an einer Nordseite ist ideal.
2
Boden vorbereiten – Lockern Sie die Erde tiefgründig und arbeiten Sie etwas reifen Kompost oder Kalk ein.
3
Pflanzabstand einhalten – Setzen Sie die Christrosen mit einem Abstand von 30–40 cm, damit sie sich gut ausbreiten können.
4
Einpflanzen – Das Pflanzloch doppelt so tief wie der Wurzelballen graben, Pflanze einsetzen und mit Erde auffüllen.
5
Angießen – Nach dem Einpflanzen kräftig angießen, damit die Erde gut an die Wurzeln spült.
6
Pflanzzeit beachten – Die beste Pflanzzeit ist der Herbst von September bis Oktober oder das zeitige Frühjahr.

Pflegekalender

MaßnahmeJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Pflanzen
Gießen
Düngen
Rückschnitt
Blütezeit

● Hauptmaßnahme  ·  ○ reduziert (sparsam gießen)  ·  Blütezeit  ·  – nicht nötig

Häufige Probleme & was dagegen hilft

Blattfleckenkrankheit
Ursache: Pilzbefall durch zu feuchte Witterung oder Staunässe
Lösung: Befallene Blätter entfernen und für gute Luftzirkulation sorgen; Staunässe vermeiden.
Schwarzer Blattlausbefall
Ursache: Schädlinge treten vor allem im Frühjahr an jungen Trieben auf
Lösung: Mit einem starken Wasserstrahl abspülen oder mit Neemöl behandeln.
Ausbleiben der Blüte
Ursache: Zu trockener Standort im Sommer oder Nährstoffmangel
Lösung: Im Sommer regelmäßig gießen und im Herbst mit Kompost düngen.
Wurzelfäule
Ursache: Staunässe oder schwerer, verdichteter Boden
Lösung: Pflanze ausgraben, faule Wurzeln entfernen und in durchlässigeren Boden umsetzen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wann blüht die Christrose?
Die Christrose blüht je nach Sorte und Witterung von Dezember bis März. Die Blüten erscheinen oft schon vor oder während einer Schneedecke.
Ist die Christrose giftig?
Ja, alle Pflanzenteile der Christrose sind giftig, insbesondere die Wurzeln und Samen. Der Verzehr kann zu Magen-Darm-Beschwerden führen. Pflanzen Sie sie daher außerhalb der Reichweite von Kleinkindern und Haustieren.
Kann man Christrosen im Topf halten?
Ja, Christrosen eignen sich gut für die Kübelhaltung. Verwenden Sie ein durchlässiges Substrat und einen Topf mit Abzugslöchern. Gießen Sie mäßig und düngen Sie im Frühjahr mit organischem Langzeitdünger.
Warum blüht meine Christrose nicht?
Häufige Ursachen sind ein zu trockener Standort im Sommer, Nährstoffmangel oder ein zu schattiger Platz. Sorgen Sie für gleichmäßige Feuchtigkeit und düngen Sie im Herbst mit Kompost.
Muss man Christrosen zurückschneiden?
Ein Rückschnitt ist nicht zwingend nötig. Entfernen Sie im zeitigen Frühjahr lediglich abgestorbene oder kranke Blätter, um Platz für die neuen Blüten zu schaffen.
Wie winterhart ist die Christrose?
Die Christrose ist extrem winterhart und verträgt Temperaturen bis etwa −20 °C. Ein Winterschutz ist im Freiland nicht erforderlich.

Steckbrief

Botanischer NameHelleborus niger
Deutscher NameChristrose
FamilieRanunculaceae
HerkunftMittel- und Südeuropa (Alpen, Apennin)
Wuchsformhorstbildend, aufrecht
Endhoehe25 cm
Standorthalbschattig bis schattig
Bodenkalkhaltig, humos, durchlässig
Winterhärtewinterhart bis ca. −20 °C
BlütezeitDezember bis März
VerwendungBeet, Gehölzrand, Vorgarten, Kübel
Giftigkeitfür Haustiere/Kinder nicht zum Verzehr geeignet (nicht abschließend bewertet)
EU-Verantwortliche Name: HAJUS AG; Hr. Stanislav Maer
EU-Verantwortliche Straße: Spinnereistraße
EU-Verantwortliche Hausnummer: 3
EU-Verantwortliche Postleitzahl: 01591
EU-Verantwortliche Stadt: Riesa
EU-Verantwortliche Person: Deutschland
EU-Verantwortliche Email: [email protected]
EU-Verantwortliche Telefonnummer: +49 5151 8779810
GPSR-Anhang: Downloaden
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