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Maiglöckchen 60er-Set (Convallaria majalis) – winterharte Staude, Topf-Ø 9 cm, Höhe ca. 25 cm

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Maiglöckchen 60er-Set (Convallaria majalis) – winterharte Staude, Topf-Ø 9 cm, Höhe ca. 25 cm

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Info zu diesem Artikel:
  • DUFTENDE BLÜTEN: Die glockenförmigen, weißen Blüten verströmen von Mai bis Juni einen betörend süßen Duft und sind ideale Schnittblumen für Frühlingssträuße.
  • SCHATTENEXPERTE: Als typischer Waldbewohner gedeiht das Maiglöckchen auch an schattigen Standorten unter Bäumen und Sträuchern, wo andere Stauden oft kümmern.
  • PFLEGELEICHT & WUCHSFREUDIG: Die Staude breitet sich über Ausläufer selbstständig aus und bildet mit der Zeit dichte, unkrautunterdrückende Teppiche – ideal zur Verwilderung.
  • WINTERHART & HEIMISCH: Mit einer Winterhärte bis −20 °C übersteht das Maiglöckchen strenge Winter ohne Schutz und bereichert naturnahe Gärten als heimische Wildpflanze.
  • DEKORATIVE FRÜCHTE: Ab Juli schmücken leuchtend rote Beeren die Pflanze, die Vögeln als Nahrung dienen – ein zusätzlicher Zierwert im Spätsommer.
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Artikelnummer WF-7947452
Marke Westfalia

Maiglöckchen – Duftender Frühlingsbote für den Schattengarten

Das Maiglöckchen (Convallaria majalis) ist eine heimische, ausdauernde Staude, die in den Laubwäldern Europas, Asiens und Nordamerikas beheimatet ist. Mit seinen glockenförmigen, weißen Blüten und dem intensiv süßlichen Duft verzaubert es von Mai bis Juni schattige Beete, Gehölzränder und Rasenflächen. Die pflegeleichte Pflanze breitet sich über unterirdische Ausläufer aus und bildet mit der Zeit dichte, malerische Teppiche. Sie gedeiht an halbschattigen bis schattigen Standorten mit humosem, kalkhaltigem Boden und ist winterhart bis etwa −20 °C.

Standort & Pflege auf einen Blick

Standort
halbschattig bis schattig
idealer Platz unter Gehölzen oder an Nordseiten
Wasserbedarf
mäßig
gleichmäßig feucht halten, Staunässe vermeiden
Wuchshöhe
ca. 25 cm
Endhöhe im Beet inklusive Blütenstängel
Blütezeit
Mai–Juni
duftende Glockenblüten für Sträuße und Bienen
Winterhärte
winterhart bis ca. −20 °C
kein Winterschutz nötig, Laub als natürliche Mulchdecke belassen
BIENEN
insektenfreundlich
wertvolle Bienen- und Schmetterlingsweide im Frühjahr

So pflanzen Sie richtig

1
Standort wählen – Ein halbschattiger bis schattiger Platz unter Laubgehölzen oder an der Nordseite von Gebäuden ist ideal – volle Sonne verträgt die Pflanze nicht.
2
Boden vorbereiten – Lockern Sie den Boden tiefgründig und arbeiten Sie reifen Kompost oder Laubhumus ein, um eine humose, kalkhaltige Struktur zu schaffen.
3
Pflanzabstand einhalten – Setzen Sie die Rhizome oder Topfpflanzen im Abstand von 20–25 cm, damit sich die Ausläufer gut entwickeln können – auf 1 m² passen etwa 12 Stück.
4
Einpflanzen – Graben Sie ein Pflanzloch, das doppelt so breit wie der Wurzelballen ist, setzen Sie die Pflanze waagerecht ein und bedecken Sie die Rhizome mit 2–3 cm Erde.
5
Angießen – Gießen Sie nach dem Einpflanzen kräftig an, damit sich die Erde gut setzt und die Wurzeln sofort Kontakt zum Boden bekommen.
6
Pflanzzeit beachten – Die beste Pflanzzeit ist das Frühjahr (März–April) oder der Herbst (September–Oktober), solange der Boden frostfrei ist.

Pflegekalender

MaßnahmeJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Pflanzen
Gießen
Düngen
Rückschnitt
Blütezeit

● Hauptmaßnahme  ·  ○ reduziert (sparsam gießen)  ·  Blütezeit  ·  – nicht nötig

Häufige Probleme & was dagegen hilft

Grauschimmel (Botrytis)
Ursache: Tritt bei feuchter Witterung und dichtem Bestand auf, befällt Blüten und Blätter.
Lösung: Pflanzenabstand vergrößern, befallene Teile entfernen, für gute Luftzirkulation sorgen.
Blattfleckenkrankheit
Ursache: Pilzbefall durch zu viel Nässe, zeigt braune Flecken auf den Blättern.
Lösung: Kranke Blätter abschneiden, nicht über Kopf gießen, Standort belüften.
Wurzelfäule
Ursache: Staunässe oder verdichteter Boden führt zu faulenden Rhizomen.
Lösung: Bodendrainage verbessern, Staunässe vermeiden, befallene Pflanzen ausgraben.
Schneckenfraß
Ursache: Junge Triebe und Blätter werden von Schnecken angefressen, besonders im Frühjahr.
Lösung: Schneckenkorn ausbringen, Bierfallen aufstellen, natürliche Feinde fördern.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ist das Maiglöckchen giftig?
Ja, alle Pflanzenteile des Maiglöckchens sind stark giftig – besonders die roten Beeren und die Blüten. Sie enthalten herzwirksame Glykoside (Convallatoxin). Bei Verschlucken sofort einen Arzt aufsuchen. Halten Sie Kinder und Haustiere von der Pflanze fern.
Kann ich Maiglöckchen im Topf oder Kübel pflanzen?
Ja, Maiglöckchen gedeihen auch in ausreichend großen Töpfen mit Drainageloch. Verwenden Sie humose, kalkhaltige Kübelpflanzenerde und stellen Sie den Topf halbschattig. Im Winter muss der Topf vor starkem Frost geschützt werden (z. B. mit Vlies umwickeln).
Wie vermehre ich Maiglöckchen am besten?
Die einfachste Methode ist die Teilung der Rhizome im Frühjahr oder Herbst. Graben Sie einen Teil des Wurzelstocks aus, teilen Sie ihn in etwa 5 cm lange Stücke mit je einem Auge und pflanzen Sie diese flach wieder ein. Auch eine Aussaat ist möglich, aber die Keimung dauert lange.
Warum blühen meine Maiglöckchen nicht?
Häufige Ursachen sind zu trockener Boden, zu tiefer Standort (Rhizome zu tief gesetzt) oder Nährstoffmangel. Lockern Sie den Boden, geben Sie im Frühjahr etwas Kompost und achten Sie auf gleichmäßige Feuchtigkeit. Auch ein zu schattiger Platz kann die Blüte reduzieren.
Kann ich Maiglöckchen mit Bärlauch verwechseln?
Ja, die Blätter ähneln sich stark. Der sicherste Unterscheid ist der Geruch: Bärlauch riecht intensiv nach Knoblauch, Maiglöckchen duften süßlich. Zudem haben Maiglöckchen-Blätter glänzende Oberseiten und paarweise zusammengewachsene Blätter. Im Zweifel Finger weg – Maiglöckchen sind giftig!
Wann und wie schneide ich Maiglöckchen zurück?
Ein Rückschnitt ist nicht zwingend nötig. Entfernen Sie verwelkte Blütenstände nach der Blüte, um die Samenbildung zu verhindern. Die Blätter sollten erst im Herbst abgeschnitten werden, wenn sie vergilbt sind, da sie noch Nährstoffe für das nächste Jahr einlagern.

Steckbrief

Botanischer NameConvallaria majalis
Deutscher NameMaiglöckchen
FamilieAsparagaceae (Spargelgewächse)
HerkunftEuropa, Asien, Nordamerika
Wuchsformausdauernde, krautige Staude mit Ausläufern
Endhoehe15–25 cm
Standorthalbschattig bis schattig
Bodenhumos, kalkhaltig, mäßig feucht, gut durchlässig
Winterhärtebis ca. −20 °C
BlütezeitMai–Juni
VerwendungUnterpflanzung, Gehölzrand, Verwilderung, Duftgarten, Schnittblume
Giftigkeitfür Haustiere/Kinder nicht zum Verzehr geeignet (nicht abschließend bewertet)
EU-Verantwortliche Name: HAJUS AG; Hr. Stanislav Maer
EU-Verantwortliche Straße: Spinnereistraße
EU-Verantwortliche Hausnummer: 3
EU-Verantwortliche Postleitzahl: 01591
EU-Verantwortliche Stadt: Riesa
EU-Verantwortliche Person: Deutschland
EU-Verantwortliche Email: [email protected]
EU-Verantwortliche Telefonnummer: +49 5151 8779810
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