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Roter Fingerhut 24er-Set (Digitalis purpurea) – winterharte Staude, Topf-Ø 9 cm, Höhe ca. 25 cm

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Roter Fingerhut 24er-Set (Digitalis purpurea) – winterharte Staude, Topf-Ø 9 cm, Höhe ca. 25 cm

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Info zu diesem Artikel:
  • BLÜTENPRACHT: Die bis zu 60 cm langen Blütenstände mit zahlreichen Glockenblüten in Rosa, Violett, Weiß oder Creme setzen von Juni bis August unübersehbare Akzente im Beet.
  • INSEKTENFREUNDLICH: Trotz ihrer Giftigkeit produziert Digitalis purpurea reichlich Nektar und lockt Bienen, Hummeln und Schmetterlinge an – eine wichtige Nahrungsquelle im Frühsommer.
  • PFLEGELEICHT: Nach der Pflanzung genügen gelegentliches Gießen und eine Düngergabe im Frühjahr. Ein Staudenring schützt die hohen Stiele vor Windbruch.
  • SELBSTAUSSAAT: Lässt man die Samenstände stehen, sät sich der Fingerhut zuverlässig selbst aus. So bleibt er auch ohne Nachpflanzung über Jahre im Garten präsent.
  • GIFTIGKEIT: Alle Pflanzenteile enthalten herzwirksame Glykoside und sind für Menschen und Haustiere stark giftig. Daher nur mit Handschuhen bearbeiten und von Kindern fernhalten.
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Artikelnummer WF-7947455
Marke Westfalia

Fingerhut – majestätische Blütenkerze für den Halbschatten

Der Rote Fingerhut (Digitalis purpurea) ist ein zweijähriger Klassiker mit ursprünglicher Heimat in Europa, Nordafrika und Westasien. Er bildet im ersten Jahr eine bodenständige Rosette und schießt im zweiten Jahr zu einer imposanten, bis zu 150 cm hohen Blütentraube auf, die in Rosa, Violett, Weiß oder Creme leuchtet. Mit seiner aufrechten Silhouette ist er die ideale Strukturpflanze für Bauerngärten, Gehölzränder und sogar Kübel. Die Pflege beschränkt sich auf gleichmäßige Feuchtigkeit und einen halbschattigen Standort; nach der Blüte sorgt gezielter Rückschnitt für eine mögliche Überwinterung der Rosette.

Standort & Pflege auf einen Blick

Standort
halbschattig
volle Mittagssonne meiden; helle, absonnige Plätze bevorzugt
Wasserbedarf
gleichmäßig feucht
Staunässe unbedingt vermeiden – besonders im Winter kritisch
Wuchshöhe
ca. 25 cm
Endhöhe im zweiten Jahr bei voller Blütenrispe
Blütezeit
Jun–Aug
auffällige, glockenförmige Blüten – wertvolle Bienen- und Schmetterlingsweide
Winterhärte
winterhart bis ca. −20 °C
kein Winterschutz nötig; Ausfälle meist durch Staunässe, nicht durch Frost
BIENEN
insektenfreundlich
Nektarreiche Blüten versorgen Bienen und Hummeln über Wochen mit Nahrung

So pflanzen Sie richtig

1
Standort wählen – Ein halbschattiger Platz unter Gehölzen oder an der Nordseite von Mauern ist ideal. Staunässe vermeiden, der Boden sollte humos und durchlässig sein.
2
Boden vorbereiten – Lockern Sie die Erde tiefgründig und arbeiten Sie reifen Kompost oder Laubhumus ein. Das verbessert die Wasserspeicherfähigkeit und liefert Nährstoffe.
3
Pflanzabstand – Setzen Sie die Rosetten oder Jungpflanzen im Abstand von 30–40 cm. In Gruppen von 3–5 Stück entsteht eine besonders natürliche Wirkung.
4
Pflanze einsetzen – Heben Sie ein Pflanzloch aus, das doppelt so breit ist wie der Wurzelballen. Setzen Sie die Pflanze so tief ein, dass der Wurzelhals knapp mit Erde bedeckt ist.
5
Angießen – Gießen Sie nach dem Einpflanzen kräftig an, damit die Erde gut an die Wurzeln spült. Halten Sie das Beet die ersten Wochen gleichmäßig feucht.
6
Pflanzzeit – Am besten pflanzen Sie im Frühjahr (März–Mai) oder im Spätsommer (August–September). So haben die Rosetten genug Zeit, sich vor dem Winter zu etablieren.

Pflegekalender

MaßnahmeJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Pflanzen
Gießen
Düngen
Rückschnitt
Blütezeit

● Hauptmaßnahme  ·  ○ reduziert (sparsam gießen)  ·  Blütezeit  ·  – nicht nötig

Häufige Probleme & was dagegen hilft

Blattläuse
Ursache: Saugen an jungen Trieben und Blättern, schwächen die Rosette.
Lösung: Abfangen mit einem scharfen Wasserstrahl oder Einsatz von Nützlingen wie Marienkäfern. Bei starkem Befall Neem-Präparate verwenden.
Echter Mehltau
Ursache: Weißer, mehlartiger Belag auf Blättern bei trockener Witterung und dichtem Stand.
Lösung: Befallene Blätter entfernen, für Luftzirkulation sorgen. Milch-Wasser-Gemisch (1:10) vorbeugend einsetzen.
Schneckenfraß
Ursache: Nacktschnecken fressen besonders die jungen Rosetten im Herbst und Frühjahr.
Lösung: Schneckenkorn ausbringen oder Barrieren (Kupferband, Kaffeesatz) um die Pflanzen legen. Absammeln am Abend.
Staunässe-Winterschaden
Ursache: Übermäßige Nässe im Winter führt zu Fäulnis am Wurzelhals und Ausfällen.
Lösung: Pflanzen auf leicht erhöhtem Beet oder mit drainagefähigem Boden. Im Winter bei Regenperioden mit Reisig abdecken, um Nässe abzuhalten.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ist der Rote Fingerhut mehrjährig?
Nein, Digitalis purpurea ist streng genommen zweijährig: Im ersten Jahr bildet er eine Blattrosette, im zweiten Jahr den Blütenstand. Nach der Samenreife stirbt die Pflanze meist ab. Durch Selbstaussaat bleibt sie aber zuverlässig im Garten erhalten.
Wie schneide ich Fingerhut richtig?
Entfernen Sie die verblühten Blütenstände direkt nach der Blüte, bevor Samen reifen. Dadurch kann die Rosette oft noch einen Winter überstehen. Lassen Sie einzelne Stängel stehen, wenn Sie eine Selbstaussaat wünschen.
Ist der Fingerhut für Haustiere giftig?
Ja, alle Pflanzenteile sind stark giftig für Hunde, Katzen, Kaninchen und Pferde. Bereits kleine Mengen können zu Herzrhythmusstörungen führen. Pflanzen Sie Fingerhut nicht in Reichweite von Haustieren und entsorgen Sie Schnittgut sicher.
Kann ich Fingerhut im Topf halten?
Ja, Fingerhut eignet sich für große Kübel (mindestens 10 Liter) mit guter Drainage. Wichtig ist ein halbschattiger Platz und regelmäßiges Gießen. Im Winter den Kübel vor zu viel Nässe schützen, z. B. unter ein Dach stellen.
Warum blüht mein Fingerhut nicht im zweiten Jahr?
Mögliche Ursachen: zu trockener Boden, Staunässe, zu schattiger Standort oder zu späte Pflanzung. Auch ein sehr kalter Winter kann die Rosette schädigen. Achten Sie auf gleichmäßige Feuchtigkeit und einen hellen Halbschatten.
Vermehrt sich Digitalis purpurea von selbst?
Ja, sehr zuverlässig. Wenn Sie die Samenstände stehen lassen, fallen Tausende feiner Samen aus und keimen im Frühjahr. Sie erhalten dann viele Jungpflanzen, die Sie umpflanzen oder einfach an Ort und Stelle wachsen lassen können.

Steckbrief

Botanischer NameDigitalis purpurea
Deutscher NameRoter Fingerhut
FamiliePlantaginaceae (Wegerichgewächse)
HerkunftEuropa, Nordafrika, westliches Asien
Wuchsformzweijährig, aufrecht, horstig; erst Rosette, dann Blütenstand
Endhoehe80–150 cm
Standorthalbschattig bis absonnig; sonnig nur bei ausreichender Feuchtigkeit
Bodenhumos, nährstoffreich, durchlässig, gleichmäßig feucht
Winterhärtewinterhart bis ca. −20 °C
BlütezeitJuni–August
VerwendungRabattenstaude, Bauerngarten, Gehölzrand, Kübelbepflanzung, Schnittblume
Giftigkeitfür Haustiere/Kinder nicht zum Verzehr geeignet (nicht abschließend bewertet)
EU-Verantwortliche Name: HAJUS AG; Hr. Stanislav Maer
EU-Verantwortliche Straße: Spinnereistraße
EU-Verantwortliche Hausnummer: 3
EU-Verantwortliche Postleitzahl: 01591
EU-Verantwortliche Stadt: Riesa
EU-Verantwortliche Person: Deutschland
EU-Verantwortliche Email: [email protected]
EU-Verantwortliche Telefonnummer: +49 5151 8779810
GPSR-Anhang: Downloaden
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