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How to Grow Herbs: Tips for Getting Started

Choose the right seeds, find a suitable spot, and provide steady care to grow healthy herbs on your windowsill, balcony, or in your garden.
Von der Westfalia Redaktion · Aktualisiert am 29.09.2026
Erstellt und geprüft von der Westfalia Redaktion.

Kurz erklärt: Für einen guten Start wählen Sie Kräuter nach Standort und Nutzung, säen Sie feine Samen in nährstoffarme Anzuchterde und halten Sie das Substrat gleichmäßig feucht. Stellen Sie Keimlinge hell, zunächst aber ohne pralle Mittagssonne. Pflanzen Sie sie erst nach der Abhärtung und bei frostfreien Nächten aus. Gießen Sie etablierte Kräuter passend zu ihrem Wasserbedarf.

Für einen guten Start wählen Sie Kräuter nach Standort und Nutzung, säen Sie feine Samen in nährstoffarme Anzuchterde und halten Sie das Substrat gleichmäßig feucht. Stellen Sie Keimlinge hell, zunächst aber ohne pralle Mittagssonne. Pflanzen Sie sie erst nach der Abhärtung und bei frostfreien Nächten aus. Gießen Sie etablierte Kräuter passend zu ihrem Wasserbedarf.

Ein Kräutergarten braucht weder viel Platz noch komplizierte Ausstattung. Entscheidend ist, dass Sie die Ansprüche der einzelnen Pflanzen beachten: Basilikum mag Wärme, während viele mediterrane Kräuter sonnig und eher trocken stehen möchten. Mit einer passenden Auswahl, guter Anzuchterde und einem klaren Aussaatplan gelingt der Start auf der Fensterbank, dem Balkon oder im Garten.

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Junge Kräutersämlinge in kleinen Töpfen an einem hellen Standort.

Wie planen Sie Standort und Kräuterauswahl?

Schauen Sie zuerst auf den Platz, an dem die Kräuter wachsen sollen. Messen Sie, wie viele Stunden Sonne dort ankommen, und prüfen Sie, ob Regenwasser abläuft oder sich in einem geschlossenen Gefäß sammelt. Die Standortwahl hilft Ihnen, Pflanzen mit ähnlichem Wasser- und Lichtbedarf zusammenzusetzen.

Sonnige oder halbschattige Plätze nutzen

Basilikum, Thymian, Oregano, Salbei und Rosmarin mögen in der Regel einen sonnigen, warmen Platz. Petersilie und Schnittlauch kommen auch mit etwas weniger Sonne zurecht. Im heißen Hochsommer schützt leichter Nachmittagsschatten zarte Blätter vor dem Austrocknen. An einem dunklen Fenster wachsen Sämlinge oft lang und dünn, selbst wenn Sie sorgfältig gießen.

Lesen Sie die Hinweise auf den Saatguttüten, bevor Sie Kräuter und Gewürze auswählen. Sie finden dort Angaben zu Keimtemperatur, Saattiefe und geeignetem Zeitraum. Beginnen Sie mit wenigen Sorten, die Sie wirklich verwenden. Schnittlauch für den Salat, Basilikum für die Küche und Thymian für sonnige Plätze sind eine praktische erste Mischung.

Arten mit ähnlichen Ansprüchen gruppieren

Gruppieren Sie Kräuter nach ihrem Wasserbedarf. Petersilie, Schnittlauch und Kerbel mögen eine gleichmäßigere Feuchte. Thymian, Oregano und Salbei vertragen eher trockene Bedingungen, wenn ihre Wurzeln gut eingewachsen sind. Pflanzen Sie durstige und trockenheitsliebende Kräuter deshalb nicht ohne Plan gemeinsam in einen Topf. Sonst passt die Wassermenge immer nur zu einem Teil der Pflanzen.

Ein Beet im Garten bietet mehr Platz für ausdauernde Kräuter und Pflanzen, die sich über Wurzeln ausbreiten. Auf dem Balkon haben Sie die Erde und das Gießen besser im Blick. Ein Kräutertopf braucht Abflusslöcher, damit überschüssiges Wasser austreten kann. Stellen Sie ihn auf einen Untersetzer, den Sie nach dem Gießen leeren.

„Gott der Allmächtige pflanzte zuerst einen Garten. Und tatsächlich ist er die reinste Freude des Menschen.“

— Francis Bacon, „Of Gardens“ (1625), eigene Übersetzung

Auch ein kleines Gefäß kann einen brauchbaren Kräutergarten ergeben, wenn es genug Tiefe für die Wurzeln bietet. Für einen Balkon kommen beispielsweise die Kräuterbeete

, und infrage. Prüfen Sie vor dem Kauf die Stellfläche und den Standort. Pflanzen Sie die Kräuter so, dass Sie zum Schneiden an alle Seiten herankommen.

Wann und wie sollten Sie Kräuter säen?

Die beste Aussaatzeit hängt von der Kräuterart ab. Schnell wachsende Arten können Sie je nach Sorte direkt ins Freiland säen, sobald der Boden bearbeitbar ist. Wärmebedürftige Kräuter wie Basilikum ziehen Sie ab dem Frühjahr drinnen vor. Orientieren Sie sich an den Angaben auf der Packung und an der Frostgefahr in Ihrer Region.

Für die Anzucht Kräuter und Saatgefäße vorbereiten

Verwenden Sie saubere Töpfe, Anzuchtschalen oder kleine Anzuchttöpfe mit Abflusslöchern. Eine lockere, nährstoffarme Anzuchterde gibt jungen Wurzeln Halt, ohne sie früh mit Dünger zu versorgen. Füllen Sie die Gefäße bis knapp unter den Rand und drücken Sie die Erde nur leicht an. Feuchten Sie sie vor der Aussaat an, damit kleine Samen beim Gießen nicht weggespült werden.

Säen Sie feines Saatgut dünn aus. Größere Samen kommen einzeln oder mit Abstand in die Erde. Die empfohlene Saattiefe finden Sie auf der Tüte: Manche Samen brauchen Licht zum Keimen und werden nur auf die Oberfläche gedrückt, andere vertragen eine dünne Erdschicht. Beschriften Sie jedes Gefäß mit Kräutername und Aussaatdatum. So erkennen Sie später, welche Keimlinge Sie vor sich haben.

Keimlinge warm und gleichmäßig feucht halten

Stellen Sie die Aussaat an einen hellen Platz mit der auf der Packung angegebenen Keimtemperatur. Eine durchsichtige Abdeckung hält Feuchtigkeit, doch lüften Sie regelmäßig. Entfernen Sie die Abdeckung, sobald die ersten Keimlinge erscheinen, und stellen Sie die Schale hell, aber zunächst nicht in die heiße Mittagssonne. Gießen Sie fein, am besten mit einer Sprühflasche oder von unten über den Untersetzer.

Vermeiden Sie Staunässe. Sie fördert Fäulnis und kann junge Pflanzen umfallen lassen. Prüfen Sie die Erdoberfläche täglich, aber gießen Sie erst, wenn sie leicht abzutrocknen beginnt. Petersilie keimt oft langsamer als Dill oder Basilikum. Lassen Sie das Gefäß daher stehen, solange die Erde feucht bleibt und die angegebene Keimzeit noch nicht überschritten ist.

Direktsaat und Abhärtung im Freien

Dill, Koriander und Kerbel lassen sich oft direkt am endgültigen Standort aussäen. Ziehen Sie dafür eine flache Rille, säen Sie mit dem empfohlenen Abstand und bedecken Sie das Saatgut passend zur Packungsangabe. Halten Sie die Erde feucht, bis die Keimlinge kräftig genug sind. Wenn die Pflanzen zu dicht stehen, entfernen Sie schwächere Exemplare, statt alle stehen zu lassen.

Jungpflanzen aus dem Haus gewöhnen Sie schrittweise an Wind und Sonne. Stellen Sie die Töpfe zuerst für kurze Zeit an einen geschützten Platz im Freien. Verlängern Sie die Aufenthalte über etwa eine Woche und holen Sie die Pflanzen bei kalten Nächten wieder herein. Erst wenn die Nächte frostfrei bleiben und die Pflanzen abgehärtet sind, setzen Sie frostempfindliche Kräuter dauerhaft nach draußen.

Profi-Tipp

Säen Sie nur so viel aus, wie Sie unterbringen und später pflegen können. Mehrere kleine Sätze im Abstand von zwei bis drei Wochen verlängern bei schnell wachsenden Kräutern die Erntezeit. Notieren Sie Keimdauer und Standort, dann können Sie die nächste Aussaat gezielter planen.

Wie können Sie Kräuter pflegen und gesund halten?

Gute Pflege beginnt mit regelmäßiger Beobachtung. Schauen Sie sich Blätter, Triebe und Erdoberfläche an, bevor Sie gießen oder düngen. Welke Blätter deuten nicht automatisch auf Wassermangel hin: Ein Topf kann auch zu nass sein, und heiße Mittagssonne lässt Pflanzen vorübergehend schlapp wirken. Prüfen Sie die Erde mit dem Finger und den Ablauf des Gefäßes.

Passend gießen und Staunässe vermeiden

Junge Sämlinge brauchen gleichmäßige Feuchtigkeit, weil ihre Wurzeln noch nahe an der Oberfläche sitzen. Gießen Sie vorsichtig, damit dünne Stängel nicht umknicken. Bei größeren Pflanzen geben Sie das Wasser direkt auf die Erde. Lassen Sie die obere Schicht zwischen den Wassergaben leicht antrocknen, wenn Sie mediterrane Kräuter kultivieren. Petersilie und Schnittlauch brauchen in warmen Perioden häufigere Wassergaben.

Wind und Sonne trocknen Balkonkästen schneller aus als ein Beet. Prüfen Sie kleine Gefäße im Sommer morgens und abends. Gießen Sie, wenn die Erde trocken ist, nicht allein, weil ein fester Wochentag gekommen ist. Eine passende Gartenbewässerung kann die Versorgung erleichtern, wenn Sie mehrere Kästen haben oder oft unterwegs sind. Achten Sie trotzdem darauf, dass überschüssiges Wasser ablaufen kann.

Zurückhaltend düngen und regelmäßig schneiden

Viele Küchenkräuter wachsen in mäßig nährstoffreicher Erde gut. Zu viel Dünger lässt manche Kräuter weich wachsen und kann ihren Geschmack beeinträchtigen. Nutzen Sie bei Kübelpflanzen nur einen geeigneten Kräuterdünger und folgen Sie der Dosierung auf dem Produkt. Frisch umgetopfte Pflanzen brauchen zunächst meist keinen zusätzlichen Dünger, wenn die Erde bereits Nährstoffe enthält.

Ernten Sie regelmäßig die äußeren oder oberen Triebe, damit die Pflanze neue Verzweigungen bildet. Schneiden Sie nicht mehr als nötig auf einmal ab und lassen Sie genug Blattmasse stehen, damit das Kraut weiterwächst. Bei Basilikum kneifen Sie die Triebspitze oberhalb eines Blattpaares ab. Blüten kosten bei manchen Blattkräutern Aroma, ziehen aber Bestäuber an. Entscheiden Sie je nach Nutzung, ob Sie einen Teil der Pflanzen blühen lassen möchten.

„Keine Beschäftigung bereitet mir so viel Freude wie die Bearbeitung des Bodens, und keine Form des Anbaus ist mit der des Gartens vergleichbar.“

— Thomas Jefferson, Brief an Charles Willson Peale, 20. August 1811, eigene Übersetzung

Auf einem Balkonbeet können Sie Kräuter auch nach ihrer Pflege gruppieren: Stellen Sie Pflanzen mit höherem Wasserbedarf zusammen und geben Sie trockenheitsliebenden Arten einen eigenen, gut drainierten Bereich. Wer einen schmalen Balkon nutzt, sollte die Höhe und Zugänglichkeit des Beets prüfen. So können Sie gießen und ernten, ohne die Pflanzen zu beschädigen.

Wie können Sie Kräuter vermehren?

Kräuter vermehren Sie durch Aussaat, Stecklinge oder Teilung. Welche Methode passt, hängt von der Art und Ihrem Ziel ab. Saatgut ist praktisch, wenn Sie viele Pflanzen brauchen oder eine einjährige Art anbauen. Stecklinge und Teilung liefern schneller neue Pflanzen und erhalten bei vielen Sorten die Eigenschaften der Mutterpflanze.

Stecklinge von mehrjährigen Kräutern schneiden

Salbei, Rosmarin, Thymian, Oregano und Minze lassen sich häufig über Stecklinge vermehren. Schneiden Sie einen gesunden, noch nicht blühenden Trieb von etwa einer Handbreit Länge ab. Entfernen Sie die unteren Blätter und stecken Sie den Trieb in feuchte, lockere Erde. Halten Sie das Substrat leicht feucht und stellen Sie den Topf hell, aber ohne pralle Sonne.

Kontrollieren Sie nach einigen Wochen vorsichtig, ob sich Wurzeln gebildet haben. Zerren Sie nicht ständig am Steckling, denn das kann junge Wurzeln beschädigen. Wenn neuer Austrieb erscheint und die Pflanze Halt in der Erde hat, können Sie sie in einen größeren Topf setzen. Bei Rosmarin und anderen langsam wachsenden Arten braucht dieser Schritt Geduld.

Horste teilen oder Saatgut sammeln

Schnittlauch und manche Minzen oder Oreganopflanzen bilden Horste, die Sie teilen können. Heben Sie die Pflanze vorsichtig aus dem Boden, lösen Sie den Wurzelballen und teilen Sie ihn mit einem sauberen Messer in Stücke mit Wurzeln und Trieben. Pflanzen Sie die Teilstücke sofort wieder ein und wässern Sie sie gründlich. Teilen Sie nur kräftige Pflanzen, die den Eingriff gut verkraften.

Wenn Sie Saatgut selbst sammeln, lassen Sie einige Blüten bis zur Samenreife stehen. Ernten Sie die Samenstände, sobald sie trocken sind, und lagern Sie das Saatgut kühl und trocken. Beachten Sie, dass sich Nachkommen bestimmter Sorten von der Mutterpflanze unterscheiden können. Für eine gleichbleibende Sorte sind Stecklinge oder Teilung oft die zuverlässigere Wahl.

Wichtiger Hinweis

Vermehren Sie nur Pflanzen, deren Art Sie sicher bestimmt haben. Manche Zierpflanzen sehen essbaren Kräutern ähnlich, sind aber ungenießbar. Nehmen Sie außerdem keine Stecklinge von kranken oder stark mit Schädlingen befallenen Pflanzen. Reinigen Sie Messer und Scheren nach dem Schnitt.

Wie ernten Sie Kräuter und bringen sie durch den Winter?

Ernten Sie Kräuter regelmäßig, sobald die Pflanzen kräftig genug sind. Schneiden Sie am besten an einem trockenen Vormittag, wenn der Tau abgetrocknet ist. Verwenden Sie eine saubere Schere und schneiden Sie nicht direkt am Boden, wenn die Pflanze von weiter oben neu austreiben soll. Bei jungen Pflanzen lassen Sie genug Blätter stehen, damit sie weiterwachsen.

Frisch verwenden oder haltbar machen

Verarbeiten Sie frisch geerntete Kräuter möglichst zeitnah. Für kurze Zeit halten sie sich in einem feuchten Tuch oder in einem Glas mit etwas Wasser im Kühlschrank. Zum Trocknen hängen Sie robuste Kräuter wie Thymian oder Oregano locker gebündelt an einen luftigen, schattigen Ort. Basilikum verliert beim Trocknen oft mehr Aroma und lässt sich besser frisch verwenden oder portionsweise einfrieren.

Waschen Sie Kräuter nur, wenn sie Schmutz tragen, und trocknen Sie sie danach gründlich ab. Feuchtigkeit beschleunigt beim Lagern den Verderb. Frieren Sie gehackte Kräuter in kleinen Portionen ein, etwa in geeigneten Behältern oder mit wenig Wasser in Eiswürfelformen. Beschriften Sie die Portionen mit Name und Datum, damit Sie ältere Vorräte zuerst aufbrauchen.

Empfindliche Pflanzen vor Kälte schützen

Einjährige Kräuter wie Basilikum gehen mit der Kälte ein. Mehrjährige Arten wie Schnittlauch, Thymian oder Salbei können je nach Sorte und Standort draußen überwintern. Im Topf sind ihre Wurzeln stärker der Kälte ausgesetzt als im Gartenboden. Stellen Sie Kübel an einen geschützten Platz und isolieren Sie sie bei Bedarf, ohne die Abzugslöcher zu verdecken.

Rosmarin verträgt Frost je nach Sorte unterschiedlich gut. Bringen Sie empfindliche Pflanzen vor längeren Frostperioden an einen hellen, kühlen und frostfreien Ort. Gießen Sie im Winter sparsam, aber lassen Sie den Wurzelballen nicht völlig austrocknen. Prüfen Sie die Pflanzen gelegentlich auf trockene Erde und Schädlinge, besonders wenn sie im Haus stehen.

Zusätzlicher Rat

Führen Sie eine kurze Notiz zu Aussaat, Keimung und Ernte. Schon Angaben zu Datum, Topfgröße und Standort zeigen Ihnen im nächsten Jahr, welche Kräuter gut gestartet sind und welche Bedingungen Sie verändern sollten.

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Frisch geerntete Kräuter lassen sich direkt verwenden oder für später haltbar machen.

Mit einer passenden Auswahl und einem überschaubaren Pflegeplan wächst aus wenigen Töpfen ein produktiver Kräutergarten. Säen Sie Kräuter dann, wenn Temperatur und Licht stimmen, und wählen Sie für jede Pflanze einen Platz mit passendem Wasserbedarf. Beobachten Sie die Pflanzen regelmäßig, schneiden Sie sie richtig zurück und vermehren Sie kräftige Exemplare bei Bedarf über Stecklinge oder Teilung.

Häufige Fragen

Welche Kräuter eignen sich für Anfänger?
Für den Einstieg eignen sich Schnittlauch, Petersilie, Dill und Basilikum. Schnittlauch und Petersilie brauchen Geduld bei der Keimung, wachsen nach dem Anwachsen aber zuverlässig. Dill lässt sich leicht direkt aussäen. Basilikum keimt schnell bei Wärme, braucht nach dem Auspflanzen jedoch frostfreie Nächte.
Kann ich Kräuter das ganze Jahr über säen?
Auf einer hellen Fensterbank können Sie manche Kräuter ganzjährig vorziehen. Im Freien richtet sich die Aussaat nach Art, Temperatur und Frostgefahr. Wärmebedürftiges Basilikum säen Sie besser im Frühjahr drinnen. Dill und Koriander können Sie bei geeignetem Wetter direkt ins Beet oder den Balkonkasten säen.
Wie oft muss ich meine Kräuter gießen?
Prüfen Sie die Erde, statt nach einem festen Plan zu gießen. Sämlinge brauchen gleichmäßig feuchtes Substrat, dürfen aber nicht im Wasser stehen. Bei etablierten Pflanzen lassen Sie die obere Erdschicht zwischen den Wassergaben leicht antrocknen. Mediterrane Kräuter brauchen meist weniger Wasser als Petersilie oder Schnittlauch.
Welche Kräuter lassen sich durch Stecklinge vermehren?
Rosmarin, Salbei, Thymian, Oregano und Minze lassen sich häufig über Stecklinge vermehren. Schneiden Sie dafür einen gesunden, nicht blühenden Trieb und entfernen Sie die unteren Blätter. Setzen Sie ihn in feuchtes, lockeres Substrat und stellen Sie den Topf hell, aber zunächst ohne pralle Sonne.
Warum werden meine Kräutersämlinge lang und dünn?
Lange, dünne Sämlinge bekommen oft zu wenig Licht oder stehen zu warm. Stellen Sie die Anzuchtschale an einen helleren Platz und halten Sie sie etwas kühler. Gießen Sie sparsam genug, damit die Stängel nicht weich werden. Sobald die Pflanzen kräftiger sind, können Sie sie vorsichtig pikieren.
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